Freitag, 20. Oktober 2017

08. April 2016 00:32 Uhr

Umwelt

Nein zu Straße und Chemiefirma

Aktionsgemeinschaft Lechleite/Lebenswertes Lechtal diskutiert bei Mitgliederversammlung über zwei aktuelle Themen

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Die Aktionsgemeinschaft Lebensraum Lechleite/Lebenswertes Lechtal (AGLL) beschäftigte sich bei der Mitgliederversammlung mit dem Referentenentwurf zum Bundesverkehrswegeplan. Der Vorsitzende Josef Metzger kritisierte, dass der vierspurige Ausbau überregionalen Verkehr anziehen, die Region massiv belasten und nicht – wie von den Politikern angesagt – zu einer Entlastung von Friedberg und Kissing führen werde. Es werden vor allem die Bürger in Friedberg-West, Friedberg-St.Afra, Wulfertshausen, Stätzling und Derching um ein Mehrfaches an Abgasen und Lärm belastet. Metzger wies darauf hin, dass bis zum 2. Mai die Möglichkeit für die Bürger besteht, mit Einsprüchen das Projekt zu verhindern. Er erklärte, wie Einsprüche formuliert werden können, z. B. zu den Bereichen Flächenverbrauch, Naturschutz, Trinkwasserschutz, die Existenzbedrohung der Landwirte, sowie die zusätzliche Lärm- und Abgasbelastung. Mustereinwendungen können von der Internetplattform des Aktionsbündnisses www.keine-osttangente.de abgerufen werden, bei dem die AGLL mitarbeitet. Außerdem kündigte er weitere Aktionen und Maßnahmen an, so z. B. die kommende Informationsveranstaltung in Mering im Papst-Johannes-Haus am 12. April.

Ein weiteres Thema war die geplante Chemiefabrik der Firma Sunstar im Derchinger Gewerbegebiet. Die Aktionsgemeinschaft spricht sich dagegen aus, weil Derching bereits die höchste Last an Lärm und Abgasen durch die Müllverbrennung, Flugplatz, Autobahn, AIC 25 und große Industrie- und Gewerbegebiete trage.

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Zudem gebe es für die produzierten Chemikalien keine Grenzwerte in der Technischen Anleitung „Luft“. Wo kein Grenzwert, da kein Problem für die von der Fa. Sunstar gezahlten Gutachter und die Zulassungsbehörden, so die AGLL. Sie befürchtet eine ungeheure Bodenversiegelung, wenn für 30 Arbeitsplätze 29000 Quadratmeter betoniert und asphaltiert werden. Da die grundwasserführenden Schichten nur zwei Meter unter der Geländeoberfläche liegen, sei das Trinkwassereinzugsgebiet von Affing/Mühlhausen gefährdet. Nach Meinung der AGLL ist eine Chemiefabrik im Gewerbegebiet absolut nicht darstellbar. Weiter hieß es, es sei fraglich, ob die Firma überhaupt Gewerbesteuer in Friedberg zahlt.

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