Mittwoch, 17. Januar 2018

07:18 Uhr

FC Bayern München

Streit um Beraterhonorar: Experte prüft Unterschrift von Franck Ribéry

Franck Ribéry und sein ehemaliger Berater streiten sich juristisch über die Zahlung eines Honorars. Nun soll ein Experte die Unterschrift des FC-Bayern-Spielers prüfen.

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Franck Ribéry (links) im Landgericht I. in München mit seinem Anwalt Gerhard Riedl.
Foto: Peter Kneffel, dpa
  • Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge schließt einen Mega-Transfer des Vereins nicht mehr aus: "Wenn du gute Spieler haben willst, musst du die Preise mitgehen."
     
  • Leon Goretzka soll im Sommer laut Medienberichten zum FC Bayern wechseln. Er will sich noch im Januar erklären - vieles deutet jedoch auf einen Wechsel zum FCB hin.
     
  • Der Streit um ein Beraterhonorar von Franck Ribéry über 3,45 Millionen Euro steht ein weiterer Gerichtstermin an.
     

FC Bayern München: Die News im Blog

16. Januar: Prozess um Beraterhonorar: Experte prüft Ribérys Unterschrift

Ein Experte für Unterschriften wird Franck Ribéry im Prozess um ein Beraterhonorar in Millionenhöhe nun ganz genau auf die Finger schauen. Die Vorsitzende Richterin Isabel Liesegang ordnete am Dienstag vor dem Landgericht München I an, dass ein unabhängiger Sachverständiger die angebliche Signatur des französischen Fußballstars vom deutschen Rekordmeister FC Bayern München unter einen umstrittenen Vertrag untersuchen soll.

In diesem sogenannten Schriftvergleichsgutachten soll ein berufener Diplom-Psychologe aus Dachau nicht nur den fragwürdigen Vertrag prüfen, sondern auch von beiden Streitpartien in Auftrag gegebene eigene Gutachten unter die Lupe nehmen. Sowohl die Anwälte von Ribéry als auch die Vertreter seines ehemaligen Managers Bruno Heiderscheid sollen innerhalb von drei Wochen Vergleichsunterschiften des heute 34 Jahre alten Profis vorlegen, die aus der Zeit um den 16. Mai 2006 stammen. Damals soll Ribéry seine Signatur geleistet haben.

Die Unterschrift ist millionenschwer. Der ehemalige Berater des Fußballstars behauptet in dem Rechtsstreit nämlich, dass ihm eine Provision in Höhe von mittlerweile 3,45 Millionen Euro für einen Vereinswechsel zustehe. Ribéry soll ihm das Honorar als Dank versprochen haben, dass er 2005 einen Wechsel ablösefrei von Galatasaray Istanbul zu Olympique Marseille ermöglicht habe.

Am Bosporus war der Dribbelkünstler aber unglücklich und hatte auch vorübergehend kein Gehalt bekommen. Ribéry soll Heiderscheid zunächst mündlich und 2006 dann auch schriftlich zugesichert haben, beim nächsten Wechsel zehn Prozent der dann fälligen Transfersumme zu erhalten. Ribéry bestreitet das und behauptet, Heiderscheid habe seine Unterschrift gefälscht.

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Prozess gegen Ribéry fortgesetzt - Beraterstreit um Millionensumme

Der Prozess gegen Franck Ribéry um ein Beraterhonorar in Millionenhöhe wird am Dienstagnachmittag um 14 Uhr fortgesetzt. In dem Zivilverfahren um den französischen Fußballstar des Bundesligisten FC Bayern München ist ein sogenannter Verkündungstermin vor dem Landgericht München I angesetzt. So könnte schon das Urteil verkündet oder beispielsweise erst noch die Anhörung von relevanten Zeugen angeordnet werden. Kläger und Beklagter erscheinen zu dem Termin für gewöhnlich nicht.

In dem Rechtsstreit geht es um 3,45 Millionen Euro, die Ribérys früherer Manager Bruno Heiderscheid von ihm fordert. Der ehemalige Berater des Fußballstars behauptet, dass ihm das Geld von Ribéry als Dank versprochen worden war, dass er 2005 einen Wechsel von Galatasaray Istanbul zu Olympique Marseille ermöglicht habe.

Ribéry soll Heiderscheid zunächst mündlich und 2006 dann auch schriftlich zugesichert haben, beim nächsten Wechsel zehn Prozent der dann fälligen Transfersumme zu erhalten. Das bestreitet der inzwischen 34 Jahre alte Fußballer. 2007 bezahlte der FC Bayern dann 30 Millionen Euro Ablöse für den Offensivstar. Ribéry könnten Konsequenzen wegen möglicher Falschaussage drohen, Heiderscheid wegen potenzieller Urkundenfälschung.

15. Januar: Umworbener Heynckes: Offene Trainerfrage kein Problem beim FC Bayern

Der von den Bayern-Bossen umworbene Jupp Heynckes sieht die offene Trainerfrage für die weitere Rückrunde nicht als Problem an. "Nein, sicher nicht. Meine Spieler lassen sich davon nicht beeinflussen. 2013 war die Situation genauso", sagte der 72 Jahre alte Coach der Münchner in einem Kicker-Interview (Montag). Im Jahr 2013 holte der deutsche Fußball-Rekordmeister unter dem damals am Saisonende scheidenden Heynckes das Triple. Wie die Chancen auf einen neuerlichen Triumph unter Europas Besten diesmal einzuschätzen sind, mag Heynckes nicht vorherzusagen. 

"Wir müssen erst zeigen, was wir zu leisten imstande sind. Ob es letztlich für die europäische Krone reichen wird, dazu mag und kann ich keine Prognosen stellen", sagte Heynckes. Nächster Gegner des enteilten Bundesliga-Tabellenführers in der Champions League ist Besiktas Istanbul im Achtelfinale. 

Heynckes ist auf die sportlichen Ziele fokussiert, das Trainerthema wollte er schon in den vergangenen Wochen nicht groß vertiefen. "Zu diesem Job, wie ich ihn mit meinen Mitarbeitern ausführe, gehören eine unheimliche Selbstdisziplin und Ausdauer. Aber ich werde im Sommer 73 Jahre alt. Da weiß man nicht, wie viel Zeit einem das Leben noch gibt", sagte Heynckes allerdings. "Wenn ich nicht das Gefühl gehabt hätte, dass ich diese Arbeit wieder mit so viel Energie machen kann, hätte ich nicht zugesagt. Als ich anfing, war ich fitter als jetzt, weil ich mehr Zeit für meinen Sport und meine Spaziergänge mit Cando hatte."

Die Bayern-Bosse werben um eine Weiterbeschäftigung über das Saisonende hinaus. Karl-Heinz Rummenigge unterstützt die von Vereinspräsident Uli Hoeneß gestartete "Charme-Offensive" um den 72-jährigen Heynckes, der seine vierte Amtszeit in München bislang zeitlich auf diese Spielzeit begrenzt hat.

In den vier Jahren von Heynckes Abwesenheit in der Bundesliga habe sich der Fußball "nicht erneuert", wie der Coach erklärte. "Das ganze neue Vokabular macht den Fußball nicht besser, immer hoch zu stehen, immer nur Pressing und 90 Minuten Vollgas, das reicht nicht. Dann ist bei Dreifachbelastung der Akku im Januar leer. Man muss das Ganze flexibel gestalten, ökonomisch gegen den Ball, also im richtigen Moment Pressing ansetzen, und vieles mehr", meinte der Routinier. 

Heynckes wertet seine Erfahrung als großes Plus. "Es ist schon wesentlich, ob du all das hundertmal erlebt hast. Kannst du deine Erfahrungen übermitteln? Korrigierst du Fehler? Gelingt es dir, eine positive Atmosphäre unter allen zu schaffen? Dann ist noch die Kommunikation nach außen und mit der Klub-Führung zu bewältigen - alles in allem ein Riesenaufgabenbereich", sagte der frühere Weltklassestürmer und mahnte bei der hochgelobten neuen Trainer- Generation Geduld an. "Man muss den jungen Trainern Zeit geben, ihren Stil zu finden. Durch die Berichterstattung werden sie viel zu schnell hochgeschossen."

Jupp Heynckes über Kevin de Bruyne: "Er ist herausragend in Europa".

Die Verantwortlichen des FC Bayern haben eine Charmeoffensive angekündigt, um ihren derzeitigen Trainer Jupp Heynckes zu halten - vielleicht können Sie ihrem Übungsleiter mit einem Mega-Transfer Lust auf ein weiteres Jahr machen? Im Interview mit dem Kicker sagte der 72-Jährige, wen er für den besten Spieler in Europa hält: den Belgier Kevin de Bruyne. Wörtlich sagte Heynckes: "Er hat im vorigen Jahr zwar nicht so gespielt, aber für ihn würde ich mein letztes Hemd geben. Auf dieser Position musste du einen solchen Spieler haben. De Bruyne ist im Moment klar der herausragende Spieler in Europa."

Das würde wiederum zur Anregung von Rummenigge passen, wonach sich der FC Bayern bei Transfers auch mal in den dreistelligen Millionenbereich wagen könnte. Ob der Klub aber tatsächlich die Mittel hat, um de Bruyne vom Scheich-Klub Manchester City loszueisen, ist fraglich. Der FC Bayern war bekanntlich bereits einmal am Belgier interessiert, hatte dann aber das Nachsehen gegen die Konkurrenz von der Insel.

Rummenigge kündigt Mega-Transfer an

Neymar, Coutinho, Dembéle - beteiligt sich der FC Bayern bald an den Wahnsinnssummen, die im auf dem Transfermarkt gezahlt werden? Wie Vorstandschef karl-Heinz-Rummenigge in der Talksendung "Wontorra" beim Bezahlsender Sky sagte, kann das gut sein. Zusammen mit Präsident Uli Hoeneß hätte er neulich darüber gesprochen, ob der Klub ähnliche Beträge für Spieler zahlen soll. „Wenn du gute Spieler haben willst, musst du die Preise mitgehen. Die Summen sind teilweise jenseits von Gut und Böse, aber wenn du um Titel mitspielen willst, brauchst du die Qualität. Uli und ich sind uns einig, dass wir irgendwann ins Wasser springen müssen und einen Spieler verpflichten, der 80 bis 100 Millionen kostet.“

Bislang war der Franzose Corention Tolisso der Rekordspieler beim FC Bayern: Er war im Sommer 2017 für 42,5 Millionen Euro von Olympique Lyon zum FC Bayern gewechselt. Ohnehin betrachtet Rummenigge nicht einmal die Ablösesummer als Problem für die Bundesliga, sondern die Gehälter der internationalen Topstars. Weil Alexis Sanchez abgesehen jährlich über 20 Millionen Euro beim FC Arsenal verdient, habe man deswegen auch von einer Verpflichtung des Chilenen abgesehen: „Neymar soll in Paris ja angeblich 30 Millionen Euro netto verdienen, Messi in Barcelona sogar 100 Millionen. Diese Topclass ist so hochgeschossen – das ist für deutsche Klubs das viel größere Problem.“

14. Januar: FC Bayern kämpft um Heynckes - "Deutscher Trainer" als Nachfolger

Bayern München würde nur einen deutschsprachigen Trainer als Nachfolger von Jupp Heynckes verpflichten. Das kündigte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge am Sonntag im TV-Sender Sky an. "Entschieden ist, dass wir einen deutschen Trainer ab 1. Juli haben. Der idealste wäre Jupp Heynckes", sagte Rummenigge im Fußball-Talk "Wontorra".

 

Der 62-Jährige unterstützt zunächst aber die von Vereinspräsident Uli Hoeneß gestartete "Charme-Offensive" um den 72-jährigen Heynckes, der seine vierte Amtszeit beim deutschen Rekordmeister bislang zeitlich auf diese Saison begrenzt hat. "Den werden wir nicht kampflos aufgeben", sagte Rummenigge dazu.

Goretzka-Wechsel zum FC Bayern steht kurz vor der Verkündung

Die offizielle Verkündung des erwarteten Wechsels von Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka vom FC Schalke 04 zum FC Bayern München steht kurz bevor. "Einig ist man sich dann, wenn der Vertrag unterschrieben ist und die medizinische Untersuchung abgelaufen ist. So weit sind wir noch nicht", sagte Bayern-Chef Rummenigge am Sonntag im TV-Sender Sky. Er habe gehört, dass der Spieler "in den nächsten Tagen" seine Entscheidung treffen werde, berichtete Rummenigge.

 

"Unser Profil im Transfermarkt ist sehr stark deutsch ausgerichtet. Und ich glaube, wir wären im falschen Film, wenn wir uns mit einem solchen Spieler, deutscher Nationalspieler, 22 Jahre alt, beim Confed Cup ins Blickfeld gerückt, dazu ablösefrei, nicht auseinandersetzen würden", erläuterte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern. 

Rummenigge ließ in der Sendung "Wontorra" Stolz durchscheinen, im Kampf um Goretzka anscheinend neben Schalke auch die internationale Konkurrenz ausgestochen zu haben. "Dieser Spieler hat einen extrem großen Markt gehabt. Barcelona war dran, Real Madrid war dran, Juventus Turin war dran, Manchester United war dran. Alle Topclubs in Europa waren dran. Und ich glaube, es ist dann auch völlig legal und normal, dass sich auch der Topclub aus Deutschland, Bayern München, für diesen Spieler interessiert. Das ist unsere Aufgabe", sagte Rummenigge.

Javi Martínez wird erneut Papa

Für Javi Martínez hätte das Jahr 2018 wohl kaum besser starten können: Beim Rückrundenauftakt gegen Bayer Leverkusen markierte der 29-Jährige die Führung der Münchner. Seit Jupp Heynckes wieder Trainer ist, ist der Spanier zudem im defensiven Mittelfeld der Bayern gesetzt. Nun gibt auch privat gute Nachrichten von Martínez: Seine Frau Aline Brum ist wieder schwanger. Im Juni soll das zweite Kind des Paares auf die Welt kommen. Bislang sind die beiden schon Eltern des einjährigen Luca.

Indirekt verraten hat Martínez die Nachricht vom Nachwuchs nach seinem Treffer bei seinem Torjubel gegen Leverkusen: Nachdem er den Ball per Kopfball im Leverkusener Tor untergebracht hatte, nahm er den Daumen in den Mund - eine Geste, mit der gemeinhin auf Nachwuchs im Fußballer-Heim hingewiesen wird. Nach dem Spiel bestätigte er: "Meine Frau ist wieder schwanger, sie ist im vierten Monat. Im Juni haben wir einen neuen Martínez."

12. Januar: Bayern München gewinnt zum Rückrunden-Auftakt gegen Leverkusen

Tabellenführer Bayern München hat zum Auftakt der Rückrunde gegen Bayer Leverkusen gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes bezwang am Freitagabend den Gastgeber mit 3:1 (1:0). Für Leverkusen war es die erste Niederlage seit zwölf Bundesliga-Partien. Münchens Mittelfeldspieler Javi Martinez erzielte vor 30.210 Zuschauern in der BayArena nach einer Ecke die Führung (32. Minute), Franck Ribery erhöhte in der zweiten Hälfte mit seinem ersten Saisontor (59.). Kevin Volland traf für Leverkusen (71.), bevor James Rodriguez (90.+1) per Freistoß für den Endstand sorgte.

Franck Ribery rechnet im TV mit Frankreich ab

Bayerns Mittelfeldspieler Franck Ribéry und sein Heimatland Frankreich pflegen seit langem eine äußerst komplizierte Beziehung. Vor allem nach der missratenen WM 2010 in Südafrika, als Ribéry als einer der Initiatoren für die Spielerrevolte gegen den damaligen Trainer Domenech galt, ist das Verhältnis gestört. Ribéry selbst betont immer wieder, sich mittlerweile mehr als Münchner als als Franzose zu sehen.

Dem französischen Sender Canal Plus gab der 34-Jährige nun ein Interview zu dem Thema. Es ist das erste Interview von ihm seit vier Jahren mit einem französischem Medium. Die Stimmung gegen ihn, der ohnehin immer mehr akzeptiert als geliebt wurde, sei 2010 bei der WM gekippt. Ribéry sagte: "Ich wurde vom Liebling zum Störfaktor." Dass er Yoann Gourcuff, den Liebling der Fans gemobbt haben soll, störe ihn immer noch sehr: "Ich war der Böse, er war der Gute. Das ganze Land hat es so gesehen." Das Theater habe auch auf Ribéry Umfeld übergegriffen: "Meine Familie und ich haben gelitten. Sogar meine Eltern haben mich damals gefragt, was da los ist. Ich konnte nicht mehr. Nicht mehr den Fernseher anmachen, die ganzen Sachen hören.“

Dias sei der Grund für ihn gewesen, lange nicht mehr mit französischen Medien zu sprechen. Auf seinen damaligen Mitspieler ist er bis heute schlecht zu sprechen: "Gourcuff hat die Sache nie richtiggestellt. Manchen Medien werde ich das nie vergessen. Diese Narbe sitzt tief, und sie wird nicht weggehen."

11. Januar: FC Bayern eröffnet Rückrunde ohne Lewandowski und Hummels

Elf Punkte Vorsprung - na und? Ein so erfahrener Fußballtrainer wie Jupp Heynckes lässt sich vor dem "prickelnden" Start in die Bundesliga-Rückrunde am Freitagabend (20.30 Uhr/ZDF und Eurosport) bei seinem Ex-Club Bayer Leverkusen natürlich nicht dazu verleiten, vorschnell einen Haken unter den sechsten Meistertitel des FC Bayern am Stück zu machen. Der 72-Jährige kennt die Gefahren, die in der Überheblichkeit liegen. "Man darf nie zurückstecken", sagte Heynckes am Donnerstag: "Das ist ein komfortabler Vorsprung. Den haben wir uns erarbeitet - auch unter Mithilfe der Konkurrenz." 

Schon in der ausverkauften Leverkusener BayArena richtet sich der Herbstmeister auf einigen Widerstand ein. "Leverkusen hat seit zwölf Spielen nicht verloren. Das ist eine schnelle, hungrige Mannschaft mit Fantasie", sagte Heynckes. Gerade offensiv sei der Tabellenvierte mit Talenten wie Leon Bailey (20), Julian Brandt (21) oder Kai Havertz (18) herausragend besetzt. Die Bayern-Profis freuen sich auf die erste Herausforderung. "Das ist gleich ein schönes Spiel", sagte Nationalstürmer Sandro Wagner: "Leverkusen ist zu einer richtig guten Mannschaft geworden. Am Freitagabend so zu starten, das ist gut." 

Winterzugang Wagner steht gleich im Fokus. Denn Robert Lewandowski wird zum Jahresauftakt ebenso fehlen wie Mats Hummels; dazu kommen die Langzeitverletzten Manuel Neuer und Thiago. Die zuletzt angeschlagenen Leistungsträger hatten den größten Teil der kurzen Vorbereitung verpasst - und Heynckes verzichtet darum auf sie. "Alles andere wäre fahrlässig", begründete er die Entscheidung. Wagner für Lewandowski - diesen Automatismus auf der Position des Mittelstürmers wollte Heynckes vorab nicht bestätigen. "Jeder Spieler braucht eine Zeit der Integration", sagte er. Dieser Prozess sei bei Wagner natürlich noch nicht abgeschlossen. Trotzdem bescheinigte Heynckes dem zwölf Millionen Euro teuren Zugang aus Hoffenheim, "sich sehr gut eingegliedert" zu haben: "Sandro ist die erste Option." 

"Ich bin gespannt, ob ich spiele. Ich bin bereit", sagte Wagner nach zwei Testspieleinsätzen und riesigem Engagement im Training. "Ein bisschen Anpassung braucht man schon", meinte der Angreifer. Aber auch Heynckes will wissen, "wie sich Sandro im Wettkampf macht".

10. Januar: Lewandowski im Teamtraining - "Kicker": Aber kein Einsatz am Freitag

Mats Hummels und Robert Lewandowski sind zwei Tage vor dem Rückrunden-Auftakt des FC Bayern gegen Bayer Leverkusen zurück im Mannschaftstraining. Am Mittwoch absolvierten beide erstmals in dieser Vorbereitung in voller Länge eine Einheit. Ein Einsatz am Freitag soll aber für Lewandowski mit Blick auf seine Patellasehnenbeschwerden nach Informationen des Fachmagazins Kicker zu früh kommen. Demnach würde Neuzugang Sandro Wagner nach zwölfeinhalb Jahren sein Comeback im Trikot des FC Bayern geben. Auch Joshua Kimmich war wie am Vortag wieder dabei. Trainer Jupp Heynckes musste nur auf die langzeitverletzten Manuel Neuer und Thiago verzichten. Der FC Bayern München eröffnet am Freitag (20.30 Uhr/Eurosport) beim Tabellenvierten Bayer Leverkusen die Bundesliga-Rückrunde.

Sammer spricht sich für Heynckes als Bayern-Trainer aus

"Wenn der Jupp Spaß und Freude hat, wenn es ihm gut geht, familiär alles geklärt ist und man kommt zusammen, dann wäre es natürlich die Ideallösung. Aber das müssen die Protagonisten für sich entscheiden", sagte der Eurosport-Experte in München.

Drei Tage vor dem Rückrunden-Auftakt des deutschen Fußball-Rekordmeisters bei Bayer Leverkusen am Freitag (20.30 Uhr) sieht Sammer für seinen früheren Arbeitgeber nicht nur gute Titelaussichten in Bundesliga und Pokal, sondern auch in der Champions League. "Sie können sich wieder in einen Rhythmus bringen, der sportlich und auch vom Glauben her, wieder Berge versetzen kann. Dann brauchst du an den Tagen, wo die richtigen Gegner kommen, Toptagesform - und die bereitest du jetzt Schritt für Schritt vor", sagte der ehemalige Bayern-Sportvorstand. Sammer war 2013 ebenso wie der heute 72-jährige Heynckes im Amt, als die Münchner das Triple holten.

Warnende Worte richtete Sammer angesichts der Bayern-Dominanz an die Bundesliga. "Die Liga muss sich darüber Gedanken machen, mit dem gesamten Know-how, das die Bayern haben plus dem monetären Vorteil", sagte Sammer. "Wenn sie Dinge nicht ändern, wird es dramatisch."

Sammer freut sich in der Rückrunde auch auf ein spannendes Torjägerduell zwischen dem Bayern-Stürmer Sandro Wagner und dem Stuttgarter Angreifer Mario Gomez um das WM-Ticket. "Das wird hochinteressant. Das ist natürlich Wahnsinn", sagte Sammer. Wagner werde sich durch seinen Wechsel zum FC Bayern im Alltag verbessern. Gomez werde durch seine Rückkehr nach Stuttgart angetrieben.

Goretzka vor Wechsel zum FC Bayern

Für Leon Goretzka und den FC Schalke 04 stehen entscheidende Wochen an. Der von vielen europäischen Clubs umworbene Nationalspieler soll laut Schalkes Sportvorstand Christian Heidel noch in diesem Monat verkünden, wohin sein Weg im Sommer führt. "Es wird nicht mehr lange dauern und sich nicht bis zum 31. Januar hinziehen", kündigte Heidel Anfang der Woche im Interview der "Funke Mediengruppe" an. 

Inzwischen gilt es fast als sicher, dass der im Sommer ablösefreie Goretzka dem Revierclub nach vier Jahren den Rücken kehrt und seinen nächsten Karriereschritt beim FC Bayern München plant. Offiziell verbreiten die Königsblauen aber noch die Hoffnung, dass der Mittelfeldspieler das Angebot zur Vertragsverlängerung doch noch annimmt. Nachgebessert werde dies nicht mehr, stellte Heidel klar. 

Laut Medienberichten offerierte Schalke seinem Leistungsträger schon vor Monaten einen neuen Vierjahresvertrag mit einem jährlichen Verdienst von bis zu zehn Millionen Euro. "Es kam irgendwann der Punkt, an dem ein finales Stück Papier aufgesetzt wurde. Da ist ein Haken dran. Wir reden überhaupt nicht mehr über Geld", sagte der Schalke-Manager, der wirtschaftlich bis an die Schmerzgrenze ging. 

9. Januar: FC Bayern gewinnt letzten Test 5:3 - Ribéry trifft dreimal

Drei Tage vor dem Ernstfall bei Bayer Leverkusen gewann die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes mit 5:3 (1:1) gegen den Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach. Kingsley Coman (33. Minute), Thomas Müller (50.) und gleich dreimal Ribéry (59., 63., 70.) waren für den deutschen Fußball-Rekordmeister erfolgreich.Saliou Sané (41. Strafstoß) nach einem Foul von Jérôme Boateng, Pascal Sohm (56.) und Mario Rodríguez (61.) erzielten jeweils den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Gäste. Die Fans, für die der Eintritt in der Münchner Arena frei war, kamen auf ihre Kosten. Voll waren die Ränge im heimischen Stadion nicht.

Ohne die angeschlagenen Robert Lewandowski (Patellasehne), Mats Hummels (Adduktoren) und Joshua Kimmich (leichte Rückenbeschwerden) schickte Heynckes eine potenzielle Startelf um Kapitän Arjen Robben und Spielmacher James Rodríguez auf den Platz. Der von 1899 Hoffenheim verpflichtete Sandro Wagner war zweimal (23., 32.) per Kopf gefährlich, ehe er nach einem Doppelpass mit James (38.) aus kurzer Distanz an Schlussmann Kevin Broll scheiterte. Beim 6:0 im ersten Test in Doha gegen den katarischen Erstligisten Al-Ahli SC hatte Wagner noch das Führungstor der Münchner erzielt. Zur Halbzeit wechselte Heynckes einmal komplett durch, neben zahlreichen Nachwuchskräften kamen auch die stets gefährlichen Müller und Ribéry zum Einsatz. Der FC Bayern eröffnet am Freitag (20.30 Uhr) beim Tabellenvierten Bayer Leverkusen die Rückrunde.

Lewandowski und Hummels mit Fortschritten - Kimmich trainiert voll

Die angeschlagenen Bayern-Spieler Robert Lewandowski und Mats Hummels machen Fortschritte. Stürmer Lewandowski absolvierte am Dienstag rund 45 Minuten der einstündigen Einheit am Vormittag, Verteidiger Hummels nahm am gemeinsamen Aufwärmtraining teil und setzte anschließend sein individuelles Training fort. Dies teilte der deutsche Fußball-Rekordmeister mit. Lewandowski und Hummels hatten im Trainingslager in Doha nur individuell trainieren können.

Der zuletzt von einer Erkältung geplagte Rechtsverteidiger Joshua Kimmich hat sich wieder vollständig erholt und konnte die erste Einheit seit der Rückkehr aus Katar komplett mitmachen. Der FC Bayern München eröffnet am Freitag (20.30 Uhr) beim Tabellenvierten Bayer Leverkusen die Bundesliga-Rückrunde.

Sammer zum Werben um Heynckes: Hoeneß befeuert Aussichtsloses nicht

Der ehemalige Bayern-Sportvorstand Matthias Sammer räumt dem Werben von Uli Hoeneß für eine Weiterbeschäftigung von Trainer Jupp Heynckes durchaus Chancen ein. Der 72-jährige Heynckes hat zwar mehrfach betont, beim deutschen Fußball-Rekordmeister nur eine Übergangslösung zu sein; Vereinspräsident Hoeneß macht sich jedoch für ein Engagement über das Saisonende hinaus stark.

Sammers Gefühl sei, "dass Uli den Jupp exzellent kennt. Wenn er weiter - salopp gesagt - wie bisher reingrätscht, ist die Hoffnung gegeben, dass die Aussage von Jupp keine Absolution für den Sommer darstellt. Aktuell ist dies zwar so, aber wir kennen doch alle den Uli: Aussichtsloses würde er nicht mehr befeuern", sagte Eurosport-Experte Sammer in einem Interview des TV-Senders.

Der heute 50-Jährige hatte den FC Bayern München als Sportvorstand 2013 an der Seite von Heynckes zum historischen Triple-Gewinn geführt. Er habe "Jupp als konsequenten Menschen" kennengelernt, "der gewisse Parameter hat, die für ihn bindend sind. Ich weiß nicht, ob es argumentativ möglich ist, dies zu ändern. Das kann nur er selbst entscheiden", meinte er

8. Januar: Kicker-Umfrage: Robert Lewandowski bester Feldspieler der Hinrunde

Es ist ein deutliches Votum: Torjäger Robert Lewandowski von Tabellenführer Bayern München ist von den Profis der Fußball-Bundesliga zum besten Feldspieler der Hinrunde gekürt worden. Das ergab die Umfrage des Fachmagazins Kicker unter 219 Erstligaprofis. Mit 26,5 Prozent lag der 29 Jahre alte Pole mit klarem Abstand vor dem Leverkusener Leon Bailey (11,4) und dem Schalker Naldo (10,0). Bailey liegt in der Rubrik "Aufsteiger der bisherigen Saison" mit 19,2 Prozent vorn. "Absteiger" ist Lewis Holtby vom Hamburger SV mit 12,8 Prozent.

Bester Torhüter ist der Schalker Ralf Fährmann mit 15,5 Prozent. Auch in der Rubrik "Gewinner unter den Trainern" liegt in Domenico Tedesco mit 48,9 Prozent ein Schalker klar vorn. Der 32-Jährige belegt nach der ersten Halbserie mit seinem Team Platz zwei hinter den Bayern. "Verlierer unter den Trainern" ist der ehemalige Dortmunder Coach Peter Bosz mit 32,0 Prozent. Der ehemalige Bayern-Trainer Carlo Ancelotti (25,1) nimmt Position zwei ein.

Die Frage, ob der Videobeweis wieder abgeschafft werden soll, ergab ein knappes Ergebnis: 47,0 Prozent der Profis sagten Ja, 42,0 Prozent antworteten mit Nein. Elf Prozent der Befragten machten keine Angabe.

Eine deutliche Mehrheit von 58,4 Prozent machte sich für Erstliga-Spielansetzungen samstags um 15.30 Uhr stark. Für Freitagabend-Begegnungen sprachen sich 24,7 Prozent der Befragten aus. Nur jeweils 0,5 Prozent halten Sonntagspartien um 13.30 oder 18.00 Uhr und Spiele am Montagabend für gut terminiert.

Heynckes traut Ribéry und Robben noch Einiges zu

Wie sieht die Zukunft von Franck Ribéry (34 Jahre alt) und Arjen Robben, der der im Januar 34 wird, beim FC Bayern aus? Das ist eine der spannendsten Fragen, die der Herbstmeister in die am Freitag in Leverkusen beginnende Rückrunde mitnimmt. Die Verträge der Altstars, die das Bayern-Spiel seit 2007 (Ribéry) beziehungsweise 2009 (Robben) prägen und gemeinsam 2013 am historischen Triple-Gewinn beteiligt waren, laufen am Saisonende aus. Zukunft ungewiss, heißt das.  Der Verein will die Entwicklung abwarten. Erst im Frühjahr soll es konkrete Gespräche geben.

"Wir haben keinen Druck, denke ich. Wir wissen, was wir an den Spielern haben. Und die Spieler wissen, was sie am FC Bayern haben", sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic. "Der Verein muss machen, was er denkt, was gut ist", sagte Robben im Trainingslager. Ribéry gab sich nach außen gelassen hinsichtlich der Zukunft. "Ich habe kein Datum, keinen Monat. Das ist für mich nicht wichtig", sagte der Franzose.

In Doha mussten die häufig verletzten Ü30-Kicker kein Training auslassen. Im Gegenteil: Sie waren mit großem Elan bei der Sache, gerade Robben ist ein Vorbild an Trainingsfleiß. Jupp Heynckes war sehr angetan: "Beide sind hochmotiviert. Es ist nicht nur wichtig, dass wir noch solche Führungsspieler in der Mannschaft haben, sondern auch, dass sie ihr Potenzial abrufen können. Das wird von größter Bedeutung für die nahe Zukunft sein."

Die nahe Zukunft, diese zählt für den Trainer-Rückkehrer, Heynckes muss nur bis zum Saisonende denken. Der 72-Jährige setzt nochmal auf Ribéry und Robben, die im Bayern-Trikot "Großartiges über viele Jahre"geleistet haben: "Für mich ist die Leistungsfähigkeit nicht vom Alter abhängig. Sie ist für mich von der Motivation, der körperlichen Fitness und der Bereitschaft, noch einmal eine Saison richtig durchzuziehen, abhängig. Ich persönlich bin felsenfest überzeugt, dass sie auch eine gute Rückrunde spielen werden."

7. Januar: Bayern im DFB-Pokal beim SC Paderborn

Der deutsche Rekord-Sieger FC Bayern München trifft im Viertelfinale des DFB-Pokals auswärts auf den Drittligisten SC Paderborn. Das ergab die Auslosung am Sonntag im Dortmunder Fußballmuseum. In den weiteren Partien kämpfen am 6. und 7. Februar ausschließlich Bundesligisten um den Einzug in das Halbfinale.

Im Rhein-Main-Derby stehen sich Eintracht Frankfurt und Mainz 05 gegenüber. Bayer Leverkusen empfängt Werder Bremen, der aktuelle Bundesliga-Zweite FC Schalke 04 spielt zu Hause gegen den VfL Wolfsburg. Die Halbfinals finden am 17. und 18. April statt, das Endspiel im Berliner Olympiastadion ist für den 19. Mai terminiert.

Ribéry und Robben warten auf Signal des FC Bayern: "Kein Datum"

Die langjährigen Topspieler Franck Ribéry und Arjen Robben gehen beim FC Bayern München mit einer ungeklärten Zukunft in die Rückrunde. Im Trainingslager in Katar habe es mit Sportdirektor Hasan Salihamidzic kein Gespräch gegeben, berichteten die beiden Fußball-Profis, deren Verträge am Saisonende auslaufen. 

"Der Verein muss machen, was er denkt, was gut ist", sagte der noch in diesem Monat 34 Jahre alt werdende Robben kurz und bündig nach dem 6:0 des Bundesliga-Spitzenreiters im Testspiel gegen Al-Ahli SC. Er habe in Doha mit Salihamidzic nicht über das Thema geredet.

Ribéry wird Anfang April 35. Der Franzose, der seit 2007 für die Bayern spielt, hat mit dem Verein auch noch nicht so richtig über seine Situation gesprochen, wie er am Wochenende sagte. Der aktuell dienstälteste Bayern-Profi wollte auch keinen Zeitpunkt benennen, bis zu dem er Klarheit erwarte. "Ich habe kein Datum, keinen Monat."

Er sei gesund und arbeite in Ruhe, das sei aktuell wichtig für ihn, betonte Ribéry. Robben trägt auch schon seit 2009 das Bayern-Trikot. Die beiden Flügelspieler haben in München gemeinsam viele Erfolge gefeiert, der größte war der Champions-League-Gewinn 2013. 

Salihamidzic hatte in Katar angekündigt, dass Gespräche mit den Profis mit auslaufenden Verträgen im Frühjahr geführt werden sollen. "Wir haben keinen Druck, denke ich. Wir wissen, was wir an den Spielern haben. Und die Spieler wissen, was sie am FC Bayern haben", sagte der Sportdirektor im Trainingslager. Am 30. Juni enden auch die Verträge von Torwart Sven Ulreich (29) und Verteidiger Rafinha (32).

6. Januar: FC Bayern gewinnt Testspiel gegen Al-Ahli - Wagner schießt erstes Tor

Der FC Bayern München hat sein erstes Spiel im neuen Jahr gewonnen. Der deutsche Fußball-Rekordmeister besiegte zum Ende seines Trainingslagers in Katar Al-Ahli SC mit 6:0 (1:0). Die Tore gegen den Erstligisten aus Katar erzielten am Samstagabend in Doha Winterzugang Sandro Wagner (38. Minute), Corentin Tolisso (51.), Arjen Robben (57.), Kingsley Coman (67.), Niklas Dorsch (73.) und Niklas Süle (88.).

Trainer Jupp Heynckes setzte vor rund 1500 Zuschauern insgesamt 21 Spieler ein. Nur der Franzose Tolisso spielte durch. Die anderen Akteure kamen jeweils 45 Minuten zum Einsatz. Die noch nicht fitten Robert Lewandowski, Mats Hummels und Joshua Kimmich pausierten. Am Sonntag kehrt der Bundesliga-Spitzenreiter nach München zurück.

Nach sieben Trainingseinheiten seit Dienstagabend fehlte den Münchner Profis ein wenig die Frische. Die Effektivität im Abschluss stellte sich erst nach der Pause ein, als dem Gegner die Kraft ausging. Der in der Winterpause aus Hoffenheim gekommene Angreifer Wagner scheiterte mehrfach am Torwart, ehe er mit dem Kopf nach einer Flanke von James Rodríguez erfolgreich war. Robben spielte erstmals nach seiner Verletzungspause in der Endphase der Hinrunde wieder. Der Niederländer traf mit einem abgefälschten Schuss.

Heynckes stellt klar: Kein Wechsel von Vidal zu Chelsea im Winter

Der FC Bayern München wird den angeblich vom FC Chelsea umworbenen Fußball-Profi Arturo Vidal keinesfalls in der Winterpause nach England ziehen lassen. Der 30 Jahre alte Chilene werde auch in der Rückrunde weiter für den deutschen Rekordmeister auflaufen, sagte Trainer Jupp Heynckes am Samstag im Trainingslager in Katar. "Es wird im Januar überhaupt kein Spieler abgegeben", sagte Heynckes sogar. Die Transferfrist im Winter endet am Monatsende.

Nach englischen Medienberichten steht Vidal auf dem Wunschzettel des FC Chelsea. Trainer Antonio Conte schätzt den Mittelfeldspieler aus gemeinsamen Zeiten bei Juventus Turin. Vidal kam im Sommer 2015 für 37 Millionen Euro vom italienischen Rekordmeister nach München. Sein Vertrag - mit Option auf eine Verlängerung - läuft 2019 aus.

Es gebe "selbstverständlich" keinen Kontakt zu Chelsea, äußerte Heynckes. Vidal sei ein Topspieler, der in Doha sehr motiviert trainiert habe. "Wenn er in einer Topverfassung ist, sind wir noch besser", sagte der 72-jährige Heynckes mit Blick auf die Rückrunde.

5. Januar: Sven Ulreich ist zurück im Torwarttraining

Nur zwei Tage nach der Verstauchung seines rechten Mittelfingers hat Bayern-Torwart Sven Ulreich wieder das Torwarttraining aufgenommen. Der 29-Jährige könnte damit auch am Samstag (15.30 Uhr) im einzigen Testspiel während des Trainingslagers in Doha gegen den katarischen Fußball-Erstligisten Al-Ahli SC im Tor des Bundesliga-Herbstmeisters zum Einsatz kommen.

Pausieren dürften dagegen bei dem Test sechs Tage vor dem ersten Rückrundenspiel gegen Bayer 04 Leverkusen die angeschlagenen Mats Hummels (Adduktoren) und Robert Lewandowski (Patellasehne), die auch am Freitagvormittag noch nicht am Mannschaftstraining teilnehmen konnten. Nationalspieler Joshua Kimmich trainierte am drittletzten Tag in Katar nach weitgehend überstandener Erkältung individuell.

Boateng geht hoffnungsfroh ins WM-Jahr: "Wieder bei hundert Prozent"

Nach zwei Jahren mit zahlreichen Verletzungen sieht sich Fußball-Nationalspieler Jérôme Boateng endlich wieder nahe an seiner körperlichen Topverfassung. "Ich fühle mich gut. Ich hoffe, dass ich jetzt stabil und gesund bleibe. 2017 habe ich bei achtzig Prozent beendet, würde ich sagen. Wenn ich diese Woche hier durchziehen kann, hoffe ich, dass ich wieder bei hundert Prozent bin", sagte der 29 Jahre alte Weltmeister am Freitag im Trainingslager des FC Bayern München in Katar. 

Der Innenverteidiger will nach mehreren schweren Verletzungen, die er seit Anfang 2016 erlitten hatte, im WM-Jahr wieder zur alten Topform finden. "Es ist überraschend, dass es so lange gedauert hat", sagte Boateng insbesondere zur langwierigen Oberkörperverletzung. Er musste Ende 2016 am Brustmuskel operiert werden, der an der rechten Schulter ansetzt. Jetzt habe er aber wieder ein 100-prozentiges Vertrauen in seinen Körper. Trotzdem riskiere er jetzt weniger als früher, wenn er Probleme spüre. Er lasse diese sofort von den Ärzten kontrollieren und lasse auch eher mal ein Spiel aus, bevor wieder etwas passiere.

Beim FC Bayern und in der Nationalmannschaft will Boateng 2018 wieder ein Leistungsträger sein. Den Konkurrenzkampf scheue er nicht. "Ich habe vor keinem anderen Spieler Angst. Ich weiß, was ich kann", sagte Boateng. "Ich möchte einfach meine Leistung bringen." In der ersten Saisonhälfte hat Boateng bei den Bayern nur 15 von 27 Pflichtspielen bestritten. Im DFB-Trikot bestritt er lediglich ein Länderspiel.

4. Januar: James zieht es nicht zurück zu Real Madrid - Triple-Traum mit Bayern

Der vom FC Bayern München ausgeliehene kolumbianische Fußballstar James Rodríguez beschäftigt sich aktuell nicht mit einer möglichen Rückkehr zu Real Madrid. "Meine Gegenwart ist hier. Ich denke im Moment an nichts anderes", sagte der 26 Jahre alte Profi am Donnerstag im Trainingslager des Bundesliga-Spitzenreiters in Katar.

Der vorerst bis 2019 ausgeliehene James will mit den Bayern gleich in seinem ersten Jahr alle möglichen Titel in Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League gewinnen: "Ich will alles erreichen. Wenn so große Qualität im Team ist, kann man mal vom Triple träumen."

Nationalspieler Thomas Müller sprach ebenfalls vom größtmöglichen Erfolg als Zielsetzung im neuen Jahr. "Alle Titel, die man gewinnen kann, will man gewinnen. Die höchsten Ziele nehmen wir uns vor." Der 28 Jahre alte Weltmeister betonte jedoch, dass dafür noch eine Leistungssteigerung notwendig sein werde. Es habe bei den vielen Siegen unter Trainer-Rückkehrer Jupp Heynckes noch die spielerische Leichtigkeit gefehlt, um "die Gegner auseinander zu pflücken".

Hoeneß will Torwart Ulreich unbedingt halten

Torwart Sven Ulreich soll nach dem Willen von Uli Hoeneß über diese Saison hinaus für den FC Bayern München spielen. "Er muss seinen Vertrag unbedingt verlängern", sagte der Präsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters dem Kicker. Der aktuelle Dreijahresvertrag von Ulreich läuft am Saisonende aus. "Für mich ist Sven Ulreich der Mann des Jahres", sagte Hoeneß über den 29 Jahre alten Schlussmann, der seit Monaten den erneut am Fuß verletzten Nationaltorhüter Manuel Neuer glänzend ersetzt. "Er hat dem FC Bayern unheimlich geholfen, damit diese Wende klappte", sagte Hoeneß über den Aufschwung des Bundesliga-Herbstmeisters im Verlauf der Hinrunde.

Vor Hoeneß hatte sich auch schon Trainer Jupp Heynckes für einen längeren Verbleib von Ulreich beim FC Bayern ausgesprochen. Ulreich habe sich in seinen Leistungen gesteigert und sehr gut gehalten. "Ich würde dem Verein empfehlen, den Vertrag mit Ulreich zu verlängern."

Bayerns Nummer 2 befindet sich in einer guten Verhandlungsposition. Ulreich könnte im Sommer ablösefrei wechseln. Mit seinen Leistungen hat er sich zudem für andere Vereine interessant gemacht. Er hat Lust am permanenten Spielen gewonnen. Beim FC Bayern müsste er bei einer Rückkehr von Kapitän Neuer wieder auf die Ersatzbank. Ulreich war 2015 für 2,5 Millionen Euro Ablöse vom VfB Stuttgart gekommen. 

Heynckes gönnt Bayern-Profis Trainingspause - Kimmich erkrankt

Ohne Joshua Kimmich hat der FC Bayern München in Katar die Vorbereitung auf den Rückrundenstart der Bundesliga fortgesetzt. Der Außenverteidiger nahm am Donnerstag in Doha wegen einer Erkältung nicht am Training teil. Die angeschlagenen Robert Lewandowski (Patellasehne) und Mats Hummels (Adduktoren) trainierten weiter individuell. Sven Ulreich musste wegen seines verstauchten Mittelfingers noch mit dem Torwarttraining aussetzen. Trainer Jupp Heynckes strich kurzfristig die zweite Trainingseinheit am Nachmittag. Nach vier intensiven Einheiten erhielten die Spieler eine Verschnaufpause.

3. Januar: Sportdirektor Salihamidzic bestätigt Interesse an Leon Goretzka

Wechselt Leon Goretzka im Sommer vom FC Schalke zum FC Bayern? Das erscheint immer wahrscheinlicher. Nun hat auch Hasan Salihamidzic, der Sportdirektor der Münchner, das Interesse des Rekordmeisters an dem Nationalspieler offiziell bestätigt. Im Trainingslager des FCB in Doha sagte "Brazzo": "Dass Leon Goretzka ein richtig guter Spieler ist, ist klar. Er ist ein Spieler von Schalke und das respektieren wir natürlich. Er ist deutscher Nationalspieler und dass wir Interesse haben, können wir auch sagen."

Schrecksekunde: Bayern-Torwart Ulreich muss Training abbrechen

Der FC Bayern München hat nach der Handverletzung von Sven Ulreich im Trainingslager in Katar erste vorsichtige Entwarnung gegeben. Der 29 Jahre alte Torwart hat sich den Mittelfinger an der rechten Hand vermutlich nur verstaucht. Das teilte Sportdirektor Hasan Salihamidzic am Mittwoch in Doha mit. Trotzdem sollte die Hand in einem Krankenhaus zur Sicherheit genau untersucht werden. Die endgültige Diagnose stand davor nicht fest. 

Salihamidzic äußerte sich hoffnungsvoll mit Blick auf den schon am 12. Januar anstehenden Bundesliga-Rückrundenstart in Leverkusen. "Ich gehe davon aus, dass Sven dann im Tor steht", sagte der Bosnier. Über mögliche andere Szenarien wollte Salihamidzic nicht spekulieren.

Ulreich verletzte sich beim Torwarttraining. Er musste die erste Übungseinheit am Mittwoch vorzeitig beenden. Die aktuelle Münchner Nummer 1 wurde auf dem Platz behandelt und dann mit einem Golfwagen ins angrenzende Teamhotel gefahren. Der Finger wurde gekühlt.

Wagners "Wunschgedanke": Beim FC Bayern auf den WM-Zug aufspringen

Sandro Wagner möchte den Wechsel zum FC Bayern München auch als Sprungbrett für die erste WM-Teilnahme nützen. "Mein Wunschgedanke wäre, dass ich auf meine Einsatzminuten komme und auf den WM-Zug springe", sagte der 30 Jahre alte Angreifer am Mittwoch im Trainingslager des Bundesliga-Herbstmeisters in Katar. Die ersten zwei Tage bei seinem Lieblingsclub, für den er schon als Jugendlicher und Jung-Profi aktiv war, bezeichnete Wagner als "sehr positiv". Die Qualität beim FC Bayern sei im Training deutlich höher als in Hoffenheim. "Ich weiß, was auf mich zukommt", sagte Wagner zum Konkurrenzkampf mit Torjäger Robert Lewandowski. Er habe sich darauf eingestellt, in München öfter auf der Ersatzbank sitzen zu müssen.

Heynckes weist Wagner klare Rolle zu - Keine weiteren Winter-Zugänge

Jupp Heynckes ist überzeugt davon, dass Fußball-Nationalspieler Sandro Wagner eine Verstärkung für den FC Bayern München darstellen wird. "Er ist ein Spielertyp, der sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt hat und Nationalspieler geworden ist. Ich denke, dass er uns helfen kann", sagte der Trainer am Dienstag vor dem Abflug des Herbstmeisters ins Trainingslager nach Katar. "Sandro ist herzlich willkommen", ergänzte Heynckes.

Der 72-Jährige umriss aber auch klar die Position, die der für rund zwölf Millionen Euro vom Bundesligisten 1899 Hoffenheim verpflichtete Mittelstürmer im Münchner Team einnehmen soll. "Ich denke, dass er seine Rolle kennt und weiß, dass vor ihm ein Weltklassespieler wie Robert Lewandowski ist", sagte Heynckes. Der Transfer berge für den FC Bayern sportlich und wirtschaftlich "überhaupt kein Risiko". Die Transferaktivitäten des FC Bayern in diesem Winter seien mit dem Zugang von Wagner "natürlich" abgeschlossen, erklärte Heynckes. 

Er will das bis Sonntag dauernde Trainingscamp in Doha intensiv nutzen. "Es gibt immer wieder Dinge, die verbesserungswürdig sind und wo wir an Stellschrauben noch drehen müssen." Heynckes trat den Flug an den Persischen Golf mit "sehr guten Erinnerungen" an. 2013, im Jahr des historischen Triple-Gewinns, habe er in Doha mit den Spielern des FC Bayern "überragend gearbeitet. Und das hoffe ich, dass wir das auch jetzt machen können." 

An Bord des Charterfliegers waren am Dienstag nicht alle Spieler. Einige Akteure wie Jérôme Boateng, Arjen Robben oder die Profis aus Südamerika sollten direkt aus ihren Urlaubsorten nach Doha anreisen. "Ich hoffe, dass wir alle den Akku wieder aufgetankt haben", äußerte Heynckes. Die Bayern eröffnen die Bundesliga-Rückrunde am 12. Januar mit dem Topspiel beim Tabellenvierten Bayer Leverkusen.

2. Januar: Heynckes lobt möglichen Bayern-Zugang Leon Goretzka

Kommt Leon Goretzka im Sommer zum FC Bayern? Wenn es nach dem derzeitigem FCB-Coach Jupp Heynckes geht, wäre das eine gute Idee: "Das ist ein guter Junge, der gefällt mir", sagte der 72-Jährige am Dienstag in München vor dem Abflug des FC Bayern ins Trainingslager nach Katar.

Der 22 Jahre alte Goretzka soll nach Medienberichten im Sommer ablösefrei vom FC Schalke 04 zum deutschen Rekordmeister wechseln. "Da muss man mal abwarten. Wenn ich richtig gelesen habe, hat sein Manager (Jörg) Neubauer gesagt, dass sie sich noch nicht entschieden haben", sagte Heynckes zu den Meldungen. "Die Spanier sind da ja auch noch im Rennen", ergänzte der 72-Jährige.

Heynckes bescheinigt dem Schalker Führungsspieler "eine klasse Entwicklung". Sein Co-Trainer Peter Hermann kenne Goretzka noch aus gemeinsamen Zeiten in Gelsenkirchen. "Er hat mit ihm auf Schalke gearbeitet. Das muss ein aufgeweckter, intelligenter Junge sein. Der weiß schon genau, was für ihn das Beste ist", sagte Heynckes.

Der von einigen Topclubs umworbene Goretzka hatte eine Entscheidung über seine Zukunft für Januar in Aussicht gestellt. Schalkes Manager Christian Heidel sagte an Neujahr, dass der Nationalspieler den Tabellenzweiten bislang nicht darüber informiert habe, dass er sich zu einem Wechsel entschieden habe. Goretzka-Berater Jörg Neubauer sagte, dass zu allererst Schalke informiert werde.

Schalke soll Goretzka unter anderem mit einem Spitzenverdienst von über zehn Millionen Euro für eine Verlängerung des am Saisonende auslaufendes Vertrages gelockt haben.

1. Januar: Schalkes Sportvorstand bestätigt angeblichen Goretzka-Wechsel nicht

Der Wechsel von Leon Goretzka vom FC Schalke 04 zum FC Bayern ist nach Angaben von Christian Heidel noch nicht fix. "Leon hat uns bislang nicht darüber informiert, dass er sich zu einem Wechsel entschieden hat", sagte Schalke-Sportvorstand am Neujahrsmorgen Sport1. Goretzka-Berater Jörg Neubauer erklärte: "Wenn die Entscheidung gefallen ist, dann werden Leon und ich zuallererst Schalke davon in Kenntnis setzen."

Wagner, Dortmund, Ulreich: Das waren die News im Dezember 

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Das ist der FC Bayern

Der FC Bayern ist der erfolgreichste Fußballverein Deutschlands. Am 27. Februar 1900 wurde der Verein gegründet. Er geht aus der Fußballabteilung des MTV München hervor. Der FC Bayern gewann in seiner Geschichte bislang 26 Mal die deutsche Meisterschaft und 18 Mal den DFB-Pokal. Außerdem waren die Münchner in allen internationalen Wettbewerben erfolgreich. So gewann man fünf Mal die Champions League (ehemals: Pokal der Landesmeister), ein Mal den Pokal der Pokalsieger (1967) und den Uefa-Pokal (1996). In den Jahren 1976 und 2001 gewannen die Münchner den Weltpokal, 2013 die Fifa-Klub-Weltmeisterschaft.

Für den FC Bayern München spielten unter anderem: Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Sepp Maier, Uli Hoeneß, Paul Breitner, Karl-Heinz Rummenigge, Klaus Augenthaler, Lothar Matthäus, Stefan Effenberg, Oliver Kahn, Mehmet Scholl und Michael Ballack.

Vorstandsvorsitzender des FC Bayern ist Karl-Heinz Rummenigge. Trainer der Mannschaft ist seit Oktober 2017 Jupp Heynckes.


Der Spielplan des FC Bayern 2016/17

Wer wird deutscher Meister 2017/18?
Wer wird deutscher Meister?

Die Rückennummern der Bayern-Stars

Die Torschützenkönige der Bundesliga