Mittwoch, 20. September 2017

07. November 2009 06:15 Uhr

Bei Anruf: BUS

Meitingen "Bei Anruf: BUS" - So steht es kurz und prägnant auf dem Prospekt des Augsburger Verkehrsverbunds(AVV), der zusammen mit dem Markt Meitingen, dem Markt Biberbach und den Gemeinden Kühlenthal und Westendorf ein "Pilotprojekt" startet. Auf dem Meitinger Wochenmarkt stellten Bernd Glöckler vom AVV, die Bürgermeister Dr. Michael Higl (Meitingen), Henriette Kirst-Kopp (Westendorf), Erich Stohl (Kühlenthal) und Wolfgang Jarasch (Biberbach) das Projekt vor, das am Montag, 9. November, startet. Von Petra Krauß-Stelzer

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Bürger der Kommunen dürfen sich freuen. Sie können nun an Werktagen problemlos vormittags zwischen den Orten per Bus auf zwei Routen pendeln - zu Zeiten eben, in denen sonst kein regulärer Linienverkehr erfolgt.

"Mobilität nach Wunsch" ist der große Vorteil des Rufbusses, erläuterten sowohl Bürgermeister Higl als auch Glöckler: Eine halbe Stunde vor dem Abfahrtswunsch sollte man unter Telefon (0 82 71) 4 246 246 anrufen und seinen Fahrtwunsch nebst Abfahrtszeit, Einstiegsstelle und Reiseziel (gemäß Fahrplan) mitteilen. Dann kommt der Rufbus an die nächste Haltestelle, bringt den Fahrgast auf der vorgegebenen Linie beispielsweise vom Meitinger Freibad zum Erlinger Friedhof oder vom Westendorfer Rathaus zur Evangelischen Kirche Meitingen. Über Fahrtrouten und Abfahrtszeiten informiert ein Prospekt des AVV.

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Der Fahrgast bezahlt den normalen AVV-Standardtarif und kann die Karte beim Busfahrer lösen. Der Bus kommt in jedem Fall - auch wenn nur ein Bürger zu transportieren ist. Alle Rufbusse haben Zuganschluss in Richtung Augsburg, erklärt Glöckler. Der Nutzen für die Bürger: Mehr Haltestellen, kürzere Wege zu den Haltestellen, bedarfsgerechte Fahrten, Vermeidung überflüssiger Leerfahrten, so Bürgermeister Higl.

Mit im Boot ist das Busunternehmen Kienberger aus Thierhaupten. Es stellt Busse und Fahrer. Paul Kienberger fuhr gleich einen der kleinen und bequemen Busse mit zum Beispiel 13 Sitzplätzen und acht Stehplätzen vor, die auf den beiden Routen verkehren werden. Wichtig: Mobilitätsbehinderte Menschen kommen ohne Schwierigkeiten in das Fahrzeug, ebenso Mütter mit Kinderwägen.

"Es ist wichtig, den öffentlichen Nahverkehr in der Fläche zu stärken", betonte Bürgermeister Michael Higl. Das Pilotprojekt soll zunächst einmal bis Ende 2011 laufen. Vor einem Jahr begann dafür die "gute interkommunale Zusammenarbeit mit Westendorf, Biberbach und Kühlenthal".

Möglich gemacht wurde der Rufbus auch durch Fördermittel, die der Landkreis Augsburg für den Regionalverkehr zur Verfügung gestellt hat. 36 000 Euro fallen laut Higl voraussichtlich jährlich für den Rufbus an. 60 Prozent der Kosten trägt der Landkreis, 40 Prozent übernehmen die beteiligten Kommunen entsprechend ihrer Einwohnerzahl.

Fahrtwünsche für den Rufbus können unter Telefon (0 82 71) 4 246 246 angemeldet werden.

Weitere Informationen zum Fahrplan und Tarif im Internet unter

www.avv-augsburg.de

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