Montag, 26. Juni 2017

21. Juni 2016 21:40 Uhr

Augsburg

Wieder lange Staus auf der B17

Gestern gab es kurz mal freie Fahrt auf der B17 südlich von Augsburg - doch heute Morgen aber standen die Pendler wieder im Baustellen-Stau.

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Von der B17 gab es am Dienstag gute Nachrichten: Der erste Bauabschnitt der Fahrbahnsanierung ist zeitgerecht fertig geworden - trotz des durchwachsenen Wetters. Jetzt kommt die Strecke zwischen inningen und Königsbrunn anm die Reihe.
Foto: Silvio Wyszengrad

In Richtung Norden staute sich der Verkehr nach Informationen des Staumelders tomtom auf einer Länge von rund sechs Kilometern (Stand: 8 Uhr). Hier müssen die Autofahrer mit einer Verzögerung von mehr als 20 Minuten rechnen. Das liegt auch daran, dass sie nach dem Einfädeln an der Auffahrt Königsbrunn Süd, wo es einspurig wird, an der Auffahrt Königsbrunn Nord noch einmal stehen, weil dort zahlreiche Autos auf die B17 auffahren. In Richtung Süden staut sich der Verkehr auf einer Länge von über sieben Kilometern (Verzögerung etwa 15 Minuten).

Bauarbeiten im Zeitplan

Seit knapp zwei Wochen brauchen Autofahrer auf der B17 südlich von Augsburg noch mehr Geduld als sonst. Die Strecke zwischen Inningen und Königsbrunn wird auf einer Länge von 5,3 Kilometern in zwei Abschnitten saniert. Der erste Streckenabschnitt von 1,6 Kilometern rund um die Anschlussstelle Inningen-Haunstetten Süd war bereits am Dienstag fertiggestellt. Die Bauarbeiten liegen damit trotz durchwachsener Wetterverhältnisse voll im Zeitplan und werden voraussichtlich am 7. Juli abgeschlossen sein.

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Viele Pendler, die auf der Strecke unterwegs sind, konnten sich deshalb am Dienstag zumindest für einen Tag über normal fließenden Verkehr freuen. Allerdings begannen schon am Mittwoch die Bauarbeiten am zweiten Abschnitt bis nördlich der Anschlussstelle Königsbrunn-Süd. Auch hier wird während der Bauarbeiten für jede Richtung jeweils nur ein Fahrstreifen zur Verfügung stehen. An der Anschlussstelle Königsbrunn-Nord ist das Abfahren nach Königsbrunn und das Auffahren Richtung Landsberg nicht möglich. Die Verkehrsteilnehmer werden über die Anschlussstellen Göggingen/Haunstetten-Nord und Königsbrunn-Süd umgeleitet.

Ab Mittwoch gibt es wieder Staus

Autofahrer müssen sich auf weitere Verzögerungen einstellen: Vor allem in den Hauptverkehrszeiten bilden sich teilweise lange Staus. Oft haben diese eine Länge zwischen drei und acht Kilometern. Es stellt sich die Frage, welche Alternativen es zur Fahrt auf der B17 gibt. Vielen Autofahrern kommt da die Idee, auf eine der parallel verlaufenden Nebenstrecken auszuweichen, also die Alte B17 in Königsbrunn oder via Bobingen oder gar über Königsbrunn–Mering–Friedberg. Die Polizei rät davon jedoch ab und appelliert an die Autofahrer, Ruhe zu bewahren. Denn die Ausweichstrecken sind ebenfalls überlastet. So sei der Verkehr zwischen Bobingen und Inningen teilweise komplett zum Erliegen gekommen, berichtet Polizeisprecherin Tanja de la Vigne.

Besonders ärgerlich ist dies für Autofahrer, für die eine Umleitung wegen der gesperrten B-17-Anschlussstellen unumgänglich ist. Sie müssen deswegen noch längere Fahrzeiten hinnehmen. Dass sich die Umfahrung nicht lohnt, kann auch Brigitte Kopp bestätigen, die täglich von Augsburg nach Fuchstal pendelt: „Einmal habe ich versucht, die Umgehung über die Königsbrunner Straße zu fahren. Das hat aber wesentlich länger gedauert, als wäre ich auf der B17 geblieben“, berichtet die Lehrerin. Neben der Geschwindigkeitsbegrenzung und Kapazität von Nebenstrecken sind auch Ampelanlagen besondere Engstellen auf den Parallelstrecken, welche nicht auf ein derart hohes Verkehrsaufkommen ausgelegt sind, erklärt das Staatliche Bauamt.

Nächstes Jahr kommen neue Schilder

Wer auf der B17 bleibt, sollte besonders am Stauende erhöhte Achtsamkeit zeigen. In den letzten zwei Wochen gab es bereits mehrere Auffahrunfälle. Außerdem ist das sogenannte Reißverschlussverfahren zu befolgen, bei welchem sich die Fahrzeuge an der Engstelle abwechselnd einordnen, um den Verkehr auf beiden Spuren flüssig zu halten. Verzögerungen und Staus sind auf der B17 auch ohne Baustelle keine Seltenheit. Die Straße bildet verkehrstechnisch den südlichen Hauptzugang zu Augsburg und wird viel befahren. Das Staatliche Bauamt plant daher im kommenden Jahr, südlich von Augsburg eine „Streckenbeeinflussungsanlage“ zu installieren. Diese Schilderbrücken, wie sie insbesondere von Autobahnen bekannt sind, regulieren das erlaubte Tempo je nach Verkehrsaufkommen. Diese dynamische Regulierung helfe nicht nur die Verkehrssicherheit zu verbessern, sondern erlaubt durch eine „Homogenisierung“ auch ein höheres Verkehrsaufkommen – ohne Staus. bew/nos

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