Freitag, 24. November 2017

ERC Ingolstadt

26. März 2017 23:15 Uhr

ERC Ingolstadt

Alles klar mit Mitchell: Ex-AEV-Coach wird neuer Sportdirektor

Der ehemalige Headcoach der Straubing Tigers und Augsburger Panther wird wohl der neue Sportdirektor beim ERC Ingolstadt. Das offizielle Okay vom Beirat soll noch am Montag folgen.

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Sein Weg führt zum ERC Ingolstadt: Larry Mitchell wird künftig als Sportdirektor der Panther die Richtung vorgeben.
Foto: Siegfried Kerpf

Eine endgültige Entscheidung, wer künftig den Posten des Sportdirektors beim ERC Ingolstadt übernehmen wird, soll laut Panther-Geschäftsführer Claus Gröbner Anfang dieser Woche – sprich am heutigen Montag – fallen. Das letzte Wort, so Gröbner in der Samstags-Ausgabe der Neuburger Rundschau, habe bei „derartigen Personalien selbstverständlich der Beirat“.

Nach Informationen unserer Redaktion gilt es aber als gesichert, dass der ehemalige Trainer der Straubing Tigers (2015 bis 2017) und Augsburger Panther (Dezember 2007 bis Dezember 2014) sowie Wunschkandidat Gröbners, der 49-jährige Larry Mitchell, letztlich den Zuschlag erhalten und in Kürze auch der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Seit der Trennung des bisherigen Sportdirektors Jiri Ehrenberger, der in der kommenden Saison beim Zweitligisten Ravensburg Towerstars als Headcoach arbeiten wird, galt Mitchell – wie mehrfach berichtet – als aussichtsreicher Kandidat, da er dem Anforderungsprofil der Schanzer genau entspricht.

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„Wir benötigen jemand, der kommunikativ sehr stark ist. Er sollte zudem eine charismatische Persönlichkeit darstellen, in der sich die unterschiedlichen Spielertypen und Gruppen wiederfinden und damit klarkommen. Der neue Mann muss die Liga und den deutschen Spielermarkt kennen sowie über gute Kontakte nach Nordamerika verfügen“, hatte Gröbner vor rund zwei Wochen auf einem Pressetermin erklärt. Bei seinen bisherigen Stationen in Augsburg und Straubing hatte Mitchell bereits bewiesen, dass er in der Lage ist, diese Anforderungspunkte zu bedienen.

Vor allem in Sachen Import-Spieler zog der Deutsch-Kanadier immer wieder „Hochkaräter“ an Land, die sich in der Deutschen Eishockey-Liga schnell einen Namen machten. Aber auch auf dem deutschen Sektor bewies Mitchell durchaus ein Näschen. „Welcher Trainer holt beispielsweise einen deutschen Nummer-eins-Torhüter aus der Oberliga wie seinerzeit Dennis Endras aus Landsberg? Auch andere Deutsche wie Florian Kettemer oder Benedikt Kohl wurden von Larry verpflichtet und haben sich unter ihm entsprechend weiterentwickelt“, so Lothar Sigl, Hauptgesellschafter der Augsburger Panther (arbeitete mit Mitchell sieben Jahre zusammen) im Interview.

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