Samstag, 25. November 2017

17. Juli 2017 12:00 Uhr

Friedberg

Südufer-Festival startet am Freitag

An zwei Tagen werden insgesamt bis zu 6000 Besucher beim Südufer-Festival erwartet. Geplant ist Sommer-Sonne-Strand-Feeling. Welches Programm ist geboten?

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Beim Südufer-Festival hoffen die Veranstalter auf gute Stimmung - so wie hier auf dem Modular, das als Vorbild dient.
Foto: Peter Fastl (Archiv)

Es soll eine lässige Sommerparty werden, die am Freitag und Samstag am Friedberger See über die Bühne geht. Von 14 Uhr bis Mitternacht können junge und jung gebliebene Menschen am 21. und 22. Juli auf dem Südufer-Festival am Friedberger See feiern. Auf zwei Bühnen, eine davon im Wasser, werden Livebands und DJ-Klänge zu hören sein. Außerdem gibt es einen Kreativmarkt und Essensstände. Philipp Köhler vom Kulturamt, bei dem die Fäden zusammenlaufen, hofft, dass die Premiere eines Jugendfestivals am See ein Erfolg wird. Das Wetter verspricht gut zu werden, die Musik ist gebucht.

Die Bands seien mit Bedacht so ausgesucht, dass sie für entspannte Sommer-Sonne-Strand-Stimmung sorgen, sagt Köhler. Viele kommen aus dem bei Jugendlichen beliebten Genre Electro- oder Indie-Pop, die beiden Headliner sind mit Claire aus München und Lola Marsh aus Israel Frauen. Auf Lola Marsh sind Köhler und sein Chef Frank Büschel besonders stolz. Die Band tourt international und hat mit „Wishing Girl“ die Musik zum Werbespot von Ebay geliefert. Außerdem mit dabei ist eine Mischung angesagter regionaler Bands, etwa die neu gegründeten Brasseroni aus Friedberg, Endlich Blüte und Adulescens, die in Augsburg gerade von sich reden machen, aber auch Nihils aus Österreich oder Kytes aus München. Auf der Seebühne kommt die Musik von DJs wie auto.matic.music aus Augsburg oder dem iranisch-schwedischen DJ Aril Brikha.

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Südufer-Festival: Vorbild ist das Augsburger Modular

Klar ist: Die Musik des Open-Air-Konzerts wird weithin zu hören sein. Die Verantwortlichen betonen jedoch, man habe ein Lärmgutachten erstellt, es gibt Messungen und die Bühne werde Richtung Kleingärten ausgerichtet sein, um Anwohner so weit wie möglich zu schonen. Essen und Getränke gibt es von verschiedenen Anbietern, darunter Beach-Food aus aller Welt. Alkohol, über den es unlängst im Stadtrat eine Diskussion gab, wird es auch geben – allerdings keine harten Getränke. Mitgebracht werden darf Verpflegung nicht. Zum Angebot gehört ein Kreativmarkt – Stände mit einem Angebot an Kleidung und Accessoires aus dem kreativen, nachhaltigen Bereich. Auch Wakeboard-Aktionen und eine Slackline sind geplant.

Jugendliche aus Friedberg haben die Möglichkeit, beim Festival mitzuhelfen. Bislang machen über 50 junge Leute mit, unter anderem von Jugendrat und Jugendclub sowie Ministranten. Vorbild ist das Augsburger Modular-Festival, bei dem sich der partizipative Ansatz zu einem Erfolgsmodell entwickelt hat. Die Jugendlichen helfen beim Auf- und Abbau, betreuen Musiker oder sind „Mädchen für alles“. Damit auch die Besucher aus den Stadtteilen gut nach Hause kommen, werden zwei Shuttle-Busse eingesetzt.

Nun beginnt der Aufbau für das Südufer-Festival

Großes Augenmerk legen die Organisatoren auch wegen der Lage am See auf die Sicherheit – und das nicht erst seit dem tragischen Badeunfall vor einigen Wochen. Die Wasserwacht „patrouilliert“ mit Booten, Uferstreifen und Wasser werden beleuchtet. Es sei, so betont Köhler, untersagt, vom anderen Ufer zum Festivalgelände zu schwimmen. Die Badeinseln werden an Land geholt. Rotes Kreuz und Sicherheitspersonal sind im Einsatz; es gibt Einlasskontrollen.

Nun beginnt schrittweise der Aufbau von Absperrungen, Bühnen und Buden auf der Liegewiese. Man werde versuchen, die Einschränkungen für Badegäste so lange wie möglich so gering wie möglich zu halten, betont Büschel. Montag und Dienstag kann noch ohne Einschränkungen gebadet werden. Köhler weist darauf hin, dass das Nordufer trotz des Festivals frei zugänglich sei. Der Abbau wird dann noch in der Nacht auf Sonntag beginnen und möglichst binnen zwei oder drei Tagen durchgezogen. Köhler und Büschel hoffen, dass sich Schäden an der Liegewiese in Grenzen halten, unter anderem wegen des kiesigen Untergrunds, der auch bei Regen nicht so schnell verschlammt. Denn eines ist klar: Das Festival wird bei jedem Wetter stattfinden – in der Südsee gibt es schließlich auch den einen oder anderen Regenguss.

Informationen: Tagesticket 10 Euro, Festivalticket für beide Tage 17,50 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr. Vorverkaufsstellen: Bürgerbüro, Juze, Samok, Chill and Wake, Seekioske, Dance and more. Karten und Info unter suedufer-festival.de

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Ein Artikel von
Ute Krogull

Friedberger Allgemeine
Ressort: Lokalnachrichten Friedberg


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