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Bewerbungsgespräch: Die Konkurrenz schläft nicht!

Gute Referenzen sind sicherlich ein wichtiger Baustein bei der Jobsuche.
Bild: contrastwerkstatt / Fotolia.com

Ein Job, viele Mitwerber: Wer sich auf eine begehrte Stelle bewirbt, muss im positiven Sinn auffallen. Einige Regeln gilt es dennoch zu beachten.

Auf manche Jobs kommen hunderte Bewerber. In so einem Fall ist Initiative gefragt, denn sonst wird es schwer bei den Personalchefs noch einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Diese empfangen nämlich oft stundenlang einen Bewerber nach dem anderen.

Grundsätzlich gilt: Wenn man Gemeinsamkeiten mit einer Person hat, steigen die Sympathiewerte automatisch. Man sollte also im Gespräch darauf achten, ob der Gesprächspartner irgendwelche Andeutungen bezüglich Vorlieben oder Hobbies macht. Wenn es schon im Bewerbungsgespräch ein Thema wird, dass beide den Winter lieber mögen als den Sommer und am Wochenende gerne Segeln gehen, wird man am Ende des Tages mit Sicherheit nicht aus dem Kopf der anderen Person verschwunden sein.

Selbst die Initiative ergreifen!

Auch Rückfragen zu stellen hilft dabei, dass man dem Personaler als interessierter, aktiver Gesprächspartner im Gedächtnis bleibt. Allerspätestens am Ende des Gesprächs sollte man durch gezielte Fragen zeigen, dass man sich informiert hat und echtes Interesse an der Stelle besitzt. So kann man zum Beispiel auch ganz direkt fragen, was er denn für die größten Herausforderungen in diesem Job hält.

Die meisten Menschen sind viel zu bescheiden, wenn es um ihre eigenen Leistungen geht. Bescheidenheit ist zwar eine Tugend - diese kann man aber für 30 Minuten auch mal außer Acht lassen. Im Bewerbungsgespräch ist sie nämlich eher fehl am Platz. Natürlich sollte man nicht das ganze Gespräch lang davon erzählen, was für ein toller Hecht man ist oder dass es mit ihrer letzten Firma jetzt - wo sie nicht mehr da sind - den Bach hinunter geht. Auf das, was man wirklich geleistet hat, darf man aber in der Tat stolz sein. Es kommt nur auf das richtige Maß an - zwischen Stolz und Prahlerei liegen nämlich Welten.

Erfahrungen und Referenzen

Am besten ist es natürlich, wenn man Erfahrungen und Referenzen vorweisen kann, die einen von den Mitbewerbern unterscheiden. Wenn man eine Zeit lang im Ausland gelebt und gearbeitet hat, ein ganzes Projekt selbstständig auf die Beine gestellt hat oder bei seinem letzten Arbeitgeber an einem außergewöhnlichen Seminar teilgenommen hat, dann sollte man das unbedingt erwähnen!

Fazit: Man muss keine große Show abziehen, um positiv aufzufallen. Ein ordentliches Maß an Selbstbewusstsein und Interesse hat aber noch keinem geschadet - egal ob im Bewerbungsgespräch oder in allen anderen Lebenslagen.

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