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17.11.2018

Der Bebauungsplan „Am Oberfeld“ im Hollenbacher Ortsteil Motzenhofen ist beschlossene Sache. Der Gemeinderat hat am Donnerstagabend einstimmig den Satzungsbeschluss gefasst, nachdem die Pläne ausgelegen hatten und keine relevanten Stellungnahmen mehr eingegangen waren. Wie berichtet sollen hier vier Bauplätze entstehen, wobei einer davon im Südwesten des Areals eine eigene Zufahrt über die Kornfeldstraße erhält. Nachdem dieser vierte Bauplatz an einem recht steilen Hang liegt, ist unklar, ob hier tatsächlich einmal gebaut wird.

Im Ortsteil Hirschbach soll eine Lagerhalle abgerissen werden. Gleichzeitig wurde ein Antrag gestellt, einen Rinderstall zu bauen. Er soll 30 Meter lang, 9,50 Meter breit und zwischen 4,50 Meter und knapp acht Meter hoch werden. Nach Schätzungen der Gemeinderatsmitglieder dürften in dem Einstreustall insgesamt 60 bis 70 Tiere Platz haben. Der Gemeinderat war damit einverstanden.

In Schönbach soll ein Zweifamilienhaus aufgestockt werden. Nachdem die ersten Pläne vorlagen, habe der Kreisbaumeister Bedenken geäußert, dass die Aufstockung das Haus insgesamt sehr wuchtig erscheinen ließe, hieß es in der Gemeinderatssitzung. Das Dachgeschoss wurde daraufhin auf den Zeichnungen etwas zurückgenommen und eine Art Balkon eingeplant. Der Gemeinderat hatte keine Einwände.

Am Gewerbering in Motzenhofen entsteht eine neue Lagerhalle, in der Akten gestapelt werden sollen. Die Halle soll parallel zur Staatsstraße stehen und knapp 37 mal 20 Meter groß werden. Ein Anbau mit einem kleinen Büro wird etwa 12,70 Meter mal vier Meter groß. Während einige Gemeinderatsmitglieder die Halle eher als groß empfanden, waren andere froh darüber, dass das Lager mit einer Firsthöhe von 5,30 Meter im vorderen Bereich und etwa sieben Metern im hinteren Bereich noch vergleichsweise flach geplant sei.

Es ging lange hin und her: Ist eine Ortsrandsatzung für den Anbau eines Einfamilienhauses an ein Wohnhaus in Hollenbach nötig oder nicht? Eine solche Satzung verursacht den Bauherren zusätzliche Kosten im vierstelligen Bereich. Die Verhandlungen mit dem Landratsamt zogen sich über Monate hin, doch am Ende blieb es jetzt dabei. Werden die Wände so gesetzt wie geplant, ist eine Ortsrandsatzung nötig. Der Antrag des Bauherrn auf diese Satzung wurde vom Gemeinderat einstimmig angenommen.

Am Sonntag, 9. Dezember, soll in diesem Jahr der Weihnachtsmarkt der Vereine stattfinden. Er beginnt gegen 15 Uhr mit einem Programm für Kinder. (kabe)

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