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Aufführung

28.11.2018

Der Paul ist in der Krise

Die Akteure des Theaterstücks der Katholischen Landjugend Rehling: (vorne sitzend, von links) Alexandra Kober, Eva Jakob, Anja Lachenmayr und Vroni Jakob, (hinten von links) Thomas Kober, Simon Strobl, Matthias Lachenmayr, Tobias Haberl, Gabriel Jakob und Bernhard Kober. Es fehlt Souffleuse Franziska Fehrer.
Bild: Josef Abt

Landjugend Rehling studiert ein Lustspiel ein. Zwei Neulinge stehen erstmals auf Bühne im Theaterstadel

Ein wenig Zeit haben sie noch, die Laientheaterspieler der Katholischen Landjugend (KLJB) Rehling, bis sich erstmals der Vorhang der Theaterbühne wieder hebt. Trotzdem sind die Burschen und Mädchen bereits im Lernstress. Seit Anfang dieses Monats büffeln sie ihre Rollen mit Texten und Szenen, denn schließlich soll auch die Aufführung in diesem Jahr, die am Sonntag, 16. Dezember, Premiere hat, die Zuschauer wieder begeistern.

„Der Paul in der Krise“ heißt das Theaterstück. Ein ländliches Lustspiel in drei Akten von Toni Lauerer, einem bekannten Mundartdichter. Gespielt wird wieder im Theaterstadel beim Schmidbauer (Familie Johann Jakob) in der Hambergstraße, wo die Maschinenhalle geräumt und zur Theaterspielstätte umfunktioniert wurde. Heuer haben es die Mitglieder der Landjugend etwas einfacher als letztes Jahr. Da mussten sie sich wochenlang mit dem Aufbau von zur Handlung passender Bühnenbilder beschäftigen. Dieses Jahr spielt sich der überwiegende Teil in einer Bauernstube ab, für die nur einige handwerkliche Anpassungen notwendig sind. Jetzt heißt es für die Darsteller noch, ihren Rollen den nötigen Schliff zu geben.

Zum Inhalt des Stückes wird folgendes verraten: Bauer Paul (Thomas Kober) hat auf dem Feuerwehrfest kräftig einen über den Durst getrunken und in seinem umnebelten Zustand in der Bar seine Gattin Martha (Vroni Jakob) schwer beleidigt. Um das Maß vollzumachen, hat er zu allem Überfluss auch noch die ebenfalls in der Bar anwesende hübsche Praktikantin Vroni (Eva Jakob) zur Ableistung des Praktikums auf seinen Hof eingeladen.

Am nächsten Tag weiß Paul nicht mehr so recht, was sich eigentlich abgespielt hat und rätselt, warum ihn die gekränkte Martha demonstrativ ignoriert. Die beabsichtigte Versöhnung gestaltet sich extrem schwierig, da sowohl sein Freund Alois (Bernhard Kober) als auch Nachbarin Moni (Alexandra Kober) wechselweise Einfluss nehmen und jedem der Streithähne raten, bloß nicht nachzugeben. Als nicht gerade hilfreich erweisen sich auch die ständigen Kommentare des schlitzohrigen und scheinbar schwerhörigen Opas (Matthias Lachenmayr), der von seinem Sofa aus das Geschehen interessiert verfolgt und auf seine Weise zu beeinflussen versucht. In weiteren Rollen zu sehen sind Hansi (Gabriel Jakob) und der Postbote (Simon Strobl).

Neben einer Vielzahl von bereits theatererprobten Akteuren sind mit Alexandra Kober und Simon Strobl zwei Neulinge an Bord. Strobl sprang kurzfristig für den eigentlich vorgesehenen Julian Stöckl ein, der nach einem Bruch des Sprunggelenkes ausfiel. Erprobte und neue Mitspieler harmonieren immer wieder bestens. (at)

Premiere ist am Sonntag, 16. Dezember. Kinder- und Seniorenvorstellung um 14 Uhr und der Abendvorstellung um 19.30 Uhr. Weitere Aufführungstermine sind am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag, 25. und 26. Dezember, und Freitag, 28. Dezember, jeweils um 19.30 Uhr. Karten im Vorverkauf ab Anfang Dezember in der Metzgerei Hörmann oder an der Abendkasse.

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