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Interview

17.05.2018

Elfenfestival in Aichach-Blumenthal nicht für die Massen bestimmt

Martin Horack ist neben Joachim Back Geschäftsführer der Schloss Blumenthal GmbH & Co. KG.
Bild: Gerlinde Drexler

Zu Pfingsten wird Schloss Blumenthal zum Anziehungspunkt für Feen- und Elfenfans. Warum der Eintritt für Erwachsene teurer wird und was sich sonst noch ändert.

Martin Horak ist einer der Geschäftsführer bei Schloss Blumenthal. Wir haben ihn gefragt, was sich 2018 ändert.

Herr Horack, fürs Elfenfestival am Wochenende auf Schloss Blumenthal gibt’s erstmals Tickets im Vorverkauf. Was ist der Grund?

Martin Horack: Das Festival hat sich rasant entwickelt und ist immer beliebter geworden. Letztes Jahr haben wir mit 16000 Besuchern die Grenzen der Kapazität erreicht. Wir mussten uns überlegen, wie wir diese Zahl wieder senken und besser steuern können, wie viele Menschen sich auf dem Gelände befinden. Deshalb haben wir zum einen den Preis angehoben und zum anderen den Vorverkauf gestartet.

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Acht Euro sind das nun?

Horack: Ja, Erwachsene zahlen am Samstag und Sonntag jeweils acht Euro und am Freitag sechs Euro Eintritt. Bisher waren es vier Euro pro Erwachsener. Kinder bis zwölf Jahre sind weiterhin frei. Der höhere Eintritt ist auch nötig, um die Kosten für den Ticketservice und das erweiterte Sicherheitskonzept zu decken. Es gibt auch mehr beteiligte Schauspieler beim Elfenpfad und Aktionskünstler.

Wie viele Besucher streben Sie an?

Horack: 10000 Besucher am ganzen Wochenende wären vollkommen ausreichend. Sonst wird es zu voll und unangenehm, dann leidet der Park. Wir möchten keine Massenveranstaltung, sondern die Qualität des Elfenfestivals beibehalten. Wir müssen auch für die nötige Sicherheit sorgen, falls Panik ausbricht oder die Feuerwehr durch muss. Der Innenhof etwa kann nicht mehr als 3500 Menschen gleichzeitig aufnehmen.

Kann es passieren, dass Besucher ohne Ticket aus dem Vorverkauf gar nicht eingelassen werden?

Horack: Wir haben frühzeitig auf den Vorverkauf hingewiesen. Wenn der Platz überfüllt ist, dann kann es schon sein, dass Besucher, die ihre Tickets an der Abendkasse lösen wollen, eine Weile warten müssen. So lange, bis andere Besucher das Gelände wieder verlassen haben. Es ist aber schwer abzuschätzen, wie viele Menschen mit dem neuen Preis nun tatsächlich kommen.

Was war das Problem im vergangenen Jahr?

Horack: Am Festivalsonntag war auf dem Parkplatz so viel los, dass es ein Chaos an der Kreuzung zur Straße von Sielenbach nach Klingen gab. Wenn sich dort die Autos stauen, dann ist das hochgefährlich. Es wurde auch wild geparkt an der Landstraße und auf der Wiese. So etwas darf nicht mehr sein. Das haben die Verkehrspolizei und die Stadt Aichach zurecht angemahnt. Deshalb auch ist die Straße nach Blumenthal am Festivalsamstag und -sonntag nun erstmals als Einbahnstraße ausgewiesen.(uj)

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