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Wetterrückblick

20.02.2015

Felix heizt dem Januar kräftig ein

Anfang Januar war es im Wittelsbacher Land noch durchaus winterlich. Kurz darauf wurde es deutlich wärmer.
Bild: Ulrich Wagner (Symbolbild)

Das Jahr beginnt überdurchschnittlich warm. Am Anfang gibt es durchaus strengen Frost. Dann sorgt ein Orkantief auch im Wittelsbacher Land für einen Temperaturrekord.

Nachdem bereits das vergangene Jahr 2014 als das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen in die Klimastatistik eingegangen war, begann auch das neue Jahr 2015 überdurchschnittlich warm. Die mittlere Temperatur im Januar lag bei 1,6 Grad und damit 2,4 Grad über dem langjährigen Mittel der Jahre 1981 bis 2010.

Dabei fing der Monat durchaus sehr winterlich an: mit Dauerfrost am Neujahrstag und strengem Nachtfrost. In der Nacht zum 2. Januar gingen die Temperaturen sogar auf den Tiefstwert des Monats von minus 10,2 Grad zurück. Doch danach wurde es rasch milder, das erste Tief des Jahres (Alexander) zog am 3. Januar über uns hinweg und brachte ungemütliches Wetter mit viel Regen, zeitweise auch noch Schnee.

Die Schneedecke schmilzt schnell weg

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Die Schneedecke von anfangs 20 Zentimetern Höhe schmolz allerdings bis zum 4. Januar komplett weg. Nachfolgend konnte sich vorübergehend Hochdruckeinfluss durchsetzen, rasch übernahmen aber erneut Tiefdruckgebiete die Regie beim Wetter und lenkten sehr milde Luftmassen heran. Besonders warm wurde es dabei mit 15,3 Grad unter dem Einfluss von Orkantief Felix am 10. Januar.

Erst Mitte des Monats Januar stellte sich die Wetterlage wieder um. Die Temperaturen gingen deutlich zurück und pendelten sich bei Werten knapp über dem Gefrierpunkt ein. Dabei fiel auch immer mal wieder Schnee im Wittelsbacher Land, die Schneedecke blieb aber meist dünn.

Insgesamt fielen im Januar 77,9 Liter Niederschlag pro Quadratmeter, das Monatssoll für die Niederschlagsmenge wurde damit um 90 Prozent überschritten.

Viele Sonnenstunden hatte der Januar diesmal leider nicht zu bieten. So blieb die Sonnenscheindauer mit knapp 45 Stunden um insgesamt 29 Prozent unter dem Mittelwert der zurückliegenden drei Jahrzehnte. (AN)

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