Newsticker
RKI warnt vor Überschätzung von Selbsttests in der Pandemie-Bekämpfung
  1. Startseite
  2. Lokales (Aichach)
  3. Frische Schützen für Frisch Auf

Bilanz II

23.01.2019

Frische Schützen für Frisch Auf

Der Unterbernbacher Verein freut sich über Zuwachs. Eventuell stellt die Jugend bald ein Team. Neu sind Familienbeiträge

Reibungslos verlief die Generalversammlung des Schützenvereins Frisch Auf Unterbernbach, die erstmals die neue Schützenmeisterin Beate Wagner leitete. Anstelle des bislang traditionellen Termins am Kirchweihsamstag zog der Verein erstmals im Januar Bilanz. Durch ein gemeinsame Weißwurstessen im Schützenheim erhofften sich die Verantwortlichen eine regere Beteiligung. Trotzdem waren nur 26 Mitglieder der Einladung gefolgt.

Im Rückblick sprach die Schützenmeisterin den Ball der Vereine an, für den eine regere Beteiligung wünschenswert wäre. Er findet am Samstag, 26. Januar, im Schützenheim statt. Weitere gesellschaftliche Veranstaltungen waren unter anderem die Saisonabschlussfeier, das Grill- und das Weinfest. Wagner berichtete, dass der Vorstand den Kauf von zwei neuen Gewehren, 50 Stühlen für das Vereinsheim, einer Kaffee- und Spülmaschine sowie die Einkleidung mit neuen Vereinsjacken beschlossen hat. Die Jacken wurden von der Firma Hofberger aus Unterbernbach gesponsert. Für die Stühle gab es einen Zuschuss vom Markt Kühbach. Außerdem gibt es im Vereinsheim nun WLAN. Frisch Auf hat einige neue aktive Schützen, sodass wieder eine dritte Mannschaft für die Rundenwettkämpfe angemeldet werden konnte.

Auf die sportlichen Aktivitäten ging Sportleiter Stefan Schäffer näher ein. Er bemängelte das geringe Interesse am Gauschießen. Laut Schatzmeister Werner Jungbauer ergab sich durch die vielen Neuanschaffungen ein Minus von rund 9500 Euro in der Kasse. Trotzdem hat der Verein noch ein stattliches Vereinsvermögen, sodass heuer auch für die Jugend zwei neue Gewehre angeschafft werden können. Zehn Jugendliche hatten sich an dem angebotenen Schnupperschießen beteiligt. Der Schützenverein hegt nun die Hoffnung, dass auch wieder eine Jugendmannschaft zum Rundenwettkampf gemeldet werden kann.

Zustimmung bei den Mitgliedern fand die Einführung von Familienbeiträgen. Ein Erwachsener und Kinder bis zum 21. Lebensjahr zahlen künftig 50 Euro pro Jahr. Bei zwei Erwachsenen erhöht sich der Beitrag auf 70 Euro.

Zweiter Gauschützenmeister Gerhard Lunglmeir ging auf das mangelnde Interesse von Vereinen an den Gaumeisterschaften ein. Von 44 blieben 13 Vereine fern. Er kündigte Veränderungen in der Gauführung an, da mehrere Mitglieder der Führungsriege bei den anstehenden Neuwahlen nicht mehr antreten werden. Lunglmeir hofft auf Kandidaten aus den Vereinen. (et)

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren