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Rückblick

03.02.2016

Gebenhofener Feuerwehr rettet heiligen Johannes Nepomuk

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Beim Tornado helfen die Aktiven nicht nur den Betroffenen. Die Wehr freut sich auf einen besonderen Termin

An einen besonderen Einsatz und eine besondere Rettungstat erinnerten sich die Mitglieder der Feuerwehr Gebenhofen in der Generalversammlung. Beim Tornado waren auch die Gebenhofener Aktiven tagelang im Einsatz, um den Betroffenen zu helfen. Nicht nur das. Sie bargen auch eine Figur des heiligen Johannes Nepomuk.

Kreisbrandrat Ben Bockemühl schilderte diese Sequenz des Katastropheneinsatzes, die er noch gut vor Augen habe: Aus dem Mehrzweckfahrzeug der Gebenhofener Feuerwehr habe der heilige Johannes Nepomuk herausgeschaut. Die Aktiven hatten ihn aus seiner Kapelle im Tornadogebiet gerettet.

Der Tornado war einer von insgesamt 14 Einsätzen im vergangenen Jahr. Allein infolge der Katastrophe waren rund 1500 Einsatzkräfte an fünf Tagen mit ungefähr freiwilligen Helfern tätig. Dagegen hörten sich die übrigen Einsätze wie etwa Brandmeldungen, Beseitigungen von Ölspuren, Wasser im Keller, Gasalarm und Insektenbeseitigung vergleichsweise harmlos an. Vorsitzender Wolfgang Neukäufer und Kommandant Andreas Settele dankten allen Einsatzkräften.

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Bürgermeister Markus Winklhofer betonte im Zusammenhang mit dem Tornado, wie sehr ihn die kollektive Hilfsbereitschaft und der außerordentliche Einsatz aller Helfer beeindruckt habe: „Es war ein Miteinander ab der ersten Minute.“

Der Kreisbrandrat dankte ebenso allen Aktiven und wünschte, dass ein Tornado-Einsatz nicht noch einmal nötig sein wird. Bockemühl verlieh zusammen mit Bürgermeister Winklhofer und Kreisbrandmeister Andreas Stegman den Feuerwehrlern das Einsatzzeichen „Tornado 2015“. Es solle als ein Zeichen der Erinnerung an dieses Ereignis gesehen werden.

Der Kreisbrandmeister informierte die Mitglieder darüber, dass seit 1. November auf Digitalfunk umgestellt worden sei.

Der Vorsitzende und der Kommandant Andreas Settele gaben nicht nur einen Rückblick, sondern sie informierten auch über die Planungen für das neue Jahr. Im Mittelpunkt steht das neue Feuerwehrfahrzeug, das seit Kurzem im Feuerwehrhaus steht. Die Segnung soll am 7. Mai erfolgen.

Auch für die Zukunft der Feuerwehr ist gesorgt: Elf neue Mitglieder wurden begrüßt, davon vier weibliche Jugendliche. (chsm)

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