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Musik

03.12.2019

Heimische Talente vor großem Publikum

Zu den über 130 Teilnehmern des Rehlinger Adventskonzertes gehörten auch die Kinder der Grundschule, die mit rund 60 Buben und Mädchen den Altarraum füllten und neben einem Lichtertanz stimmgewaltig und rhythmisch mit ihren Beiträgen zu gefallen wussten.
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Zu den über 130 Teilnehmern des Rehlinger Adventskonzertes gehörten auch die Kinder der Grundschule, die mit rund 60 Buben und Mädchen den Altarraum füllten und neben einem Lichtertanz stimmgewaltig und rhythmisch mit ihren Beiträgen zu gefallen wussten.

Beim Rehlinger Adventskonzert begeistern die etwa 130 Mitwirkenden die Zuhörer in der voll besetzten Kirche. Die Bandbreite reicht vom Lichtertanz von Grundschülern und dem Kinderchor bis zum vollen Klang der Blaskapelle

Wohl keiner der zahlreichen Besucher hat es bereut, dass er sich am Sonntagnachmittag eine Stunde Zeit genommen und das Adventskonzert in der Rehlinger Pfarrkirche besucht hat. Rund 130 Mitwirkende boten den Besuchern zum Auftakt der Adventszeit eine kurzweilige Unterhaltung.

Dass die verschiedenen Beiträge der Teilnehmer allgemeines Gefallen gefunden hatten, bewies der lang anhaltende Schlussapplaus der Besucher in der voll besetzten Kirche. Der Rehlinger Advent zeichnet sich durch eine Besonderheit aus: Sowohl der Adventsmarkt wie auch das Kirchenkonzert werden ausnahmslos von einheimischen Mitwirkenden gestaltet und zudem gehen alle Einnahmen an soziale und kirchliche Zwecke. Für diese Bereitschaft, hier so zahlreich mitzuwirken, bedankte sich Rehlings Pfarrer Pater Thomas schon in seinen einleitenden Worten. Es waren ganz unterschiedliche Beiträge, die hier instrumental oder als Gesang zu Gehör kamen. Es ist immer wieder erfreulich zu sehen und zu hören, wie viele musische Talente in der Gemeinde schlummern, die sich am Sonntag „wieder getraut hatten“, in der Öffentlichkeit vor großem Publikum aufzutreten.

Den Auftakt zu dem Konzert machte die Rehlinger Blaskapelle. Der „Feierliche Marsch“ von Leonhard Peischer erfüllte das ganze Kirchenschiff mit vollem Klang und ließ die Besucher andächtig verharren. Stimmgewaltig folgte das bekannte „Rorate“, ein Adventslied, das von 20 Männerstimmen der Rehlinger Hoagartensänger unter der Leitung von Peter Hader von der Empore erklang. Dem folgte gleich das „Magnifikat“ („Als Maria übers Gebirge ging“), durch eine kleine Männergruppe. Josef Grandy, der zusammen mit Alexander Vögel für die Programmgestaltung zuständig war, versuchte, mit besinnlichen Worten die Zuhörer auf die Zeit der Vorbereitung für die Ankunft des Herrn einzustimmen. „In dulce jubilo“ („In süßer Freude“), eine Komposition aus dem 15. Jahrhundert, sang die Chorgemeinschaft unter Leitung von Tina Tiljak-Schmoll, gefolgt von dem schwedischen Weihnachtslied „Jul, jul, stralande jul“, bei dem auch einige Nachwuchssängerinnen vom Kinderchor eingebunden waren. Erstmals mit dabei und noch dazu vor dieser großen Kulisse brachten fünf Jungmusiker des Musikvereins ihre Instrumentalbeiträge „Kling Glöcklein kling“ und „Fröhliche Weihnacht“ zu Gehör. Sie haben ihren Auftritt bravourös gemeistert. Nahtlos und als richtiger Ohrenschmaus fügte sich das wunderbare „Ave Maria“ von Hans Hartwig durch die Blaskapelle an. Eine feste Größe bei diesen Konzerten ist jedes Jahr der Auftritt des rund 30-köpfigen Kinderchors unter Leitung von Tobias Lachenmayr. „Hambanie Kahle“ („Das Licht erleuchte“) und „Wieder naht der Stern“ waren gelungene Darbietungen wie auch der anschließende Sologesang von Bernadette Lohner bei dem bekannten Weihnachtslied „What child is this“, dem die Besucher besonders andächtig lauschten. Begleitet wurde die Solistin von Alexander Vögel auf der Orgel.

Dann wurde es richtig wuselig im Altarraum, denn rund 60 Kinder der Grundschule waren einmarschiert. Ein Teil davon führte mit Kerzen einen kurzen Lichtertanz auf, bevor er sich zu den Mitschülern gesellte. „Zünd ein Lichtlein an“ hörte man dann laut aus den vielen Kehlen der Schulkinder hallen. Richtig begeistert waren die Zuhören dann vom Beitrag „Der kleine Trommler“, eine Kombination aus Gesang und rhythmischer Trommelbegleitung. Weitere Abwechslung brachte die Chorgemeinschaft mit „Tochter Zion“ oder die Hoagartensänger mit „Jetzt kommt die heilige Weihnachtszeit“ und „Ich bete an der Macht der Liebe“. Abschließend war „Wachet auf“ ein besonderer Ohrenschmaus von Wolfgang Kienle auf der Trompete, begleitet von Alexander Vögel auf der Orgel. Das war aber bestimmt keine Aufforderung an die Konzertbesucher, denn die waren alle hellwach und begeistert. Nach den Dankesworten des Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Matthias Sock durften beim „Macht hoch die Tür“ alle Besucher kräftig mitsingen, die mit viel positiven Eindrücken so richtig auf den Advent eingestimmt wurden.

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