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Pfarrei

04.01.2019

Heute bleibt die Kirche in Rehling kalt

In der weihnachtlich geschmückten Pfarrkirche zogen in Rehling Kirchenpfleger Franz Hieber und Pater Thomas Bilanz. Ein Hauptthema waren die Verzögerungen beim Einbau der neuen Kirchenheizung.
Bild: Josef Abt

Damit müssen die Gottesdienstbesucher leben. Wie lange es noch dauert, bis die neue Heizung installiert ist

Mit einer kalten Kirche müssen Gottesdienstbesucher derzeit in Rehling leben. Die Installation der neuen Kirchenheizung hat sich länger hingezogen als erwartet. Jetzt, Anfang Januar, sollen restliche Wärmetauscher und Schalldämpfer geliefert und eingebaut werden. Das kündigte Kirchenpfleger Franz Hieber am Tag vor Silvester beim Gottesdienst an.

Der Austausch der Warmluftheizung ist seit Monaten im Gange. Die alte Ölheizung aus dem Jahr 1989 wurde durch eine moderne Gasheizung ersetzt. Laut Hieber gab es unvorhergesehene zusätzliche Arbeiten, die die Inbetriebnahme verzögerten. Gar mancher Kirchenbesucher vermisste die Heizung in der vergangenen Zeit arg. Im Altarraum wurde schon vor Wochen provisorisch ein großer Heizkörper installiert, um die Kirche ein wenig zu temperieren. Das ist allerdings bei dem großen Volumen des Gotteshauses sehr schwierig. Der Kirchenpfleger hofft nun, dass die Restarbeiten Anfang Januar erfolgen.

Damit sind die kostspieligen Investitionen aber noch nicht erledigt. Denn auch die völlig veraltete Elektroanlage soll in vielen Bereichen ausgetauscht werden. Beide Maßnahmen kosten rund 150000 Euro. Von der Bischöflichen Finanzkammer liegt eine Zuschusszusage von 60 Prozent, also rund 90000 Euro, vor.

Hieber informierte außerdem darüber, dass an den Emporen in den Kirchen in Rehling und Unterach aus sicherheitstechnischen Gründen schmiedeeiserne Geländer angebracht werden mussten. Die Kosten belaufen sich auf rund 8000 Euro. Erstattet wurden 5000 Euro. Rund 38000 Euro kosteten Arbeiten am Pfarrhaus, darunter ein Fassadenanstrich, der Austausch von Granit-Eingangsstufen, die Erneuerung eines Drittels der Fensterläden und die Pflasterung von Wegen im Pfarrhof. Der Zuschuss der Diözese steht noch aus. Aus Kirchensteuermitteln hat die Kirchenstiftung Rehling für den Ausgleich des Haushaltes rund 48000 Euro erhalten. Wie Hieber weiter informierte, konnte die Pfarrei im Kirchenjahr vom 1. November 2017 bis 30. November 2018 rund 10300 Euro an Opfergeldern weiter leiten. Das Adveniat-Opfer betrug 2450 Euro. 17400 Euro Opfergeld darf in der Pfarrei verbleiben. Dazu zählen auch die 930 Euro Spenden vom letzten Adventskonzert. Hieber schloss mit dem Dank an alle Spender und Helfer seinen letzten Rechenschaftsbericht. Er hatte sich bei der jüngsten Wahl nicht mehr zur Verfügung gestellt. Der offizielle Wechsel des neuen Teams der Kirchenverwaltung wird am Sonntag, 20. Januar, beim Gottesdienst vollzogen.

Den Dank stellte auch Pater Thomas am Silvesternachmittag in den Mittelpunkt des feierlichen Gottesdienstes zum Jahresschluss. Dieser galt den ehrenamtlichen Helfern. Pater Thomas betonte, dass er in seinen bislang zwölf Jahren in Rehling viel Gutes erlebt habe, ganz besonders Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft ihm gegenüber. Außerdem zog der Seelsorger Bilanz. Demnach gab es in Rehling 24 Taufen, 16 Kinder feierten ihre Erstkommunion und 28 Jugendliche wurden gefirmt. Außerdem gab es sechs kirchliche Trauungen. 17 Gemeindemitglieder sind gestorben. Pater Thomas bedauerte, dass es 13 Kirchenaustritte gegeben hat.

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