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Bürgermeister

21.01.2019

Noch ein Rathauschef im Hauptamt?

Der Obergriesbacher Gemeinderat befasst sich mit dieser Grundsatzfrage am Dienstagabend

Der Obergriesbacher Bürgermeister Josef Schwegler kann nicht abschätzen, was die Gemeinderäte in der Sitzung am kommenden Dienstagabend entscheiden werden. Es geht darum, abzuwägen, ob Schweglers Nachfolger im nächsten Jahr ein hauptamtlicher oder ein ehrenamtlicher Bürgermeister werden soll. „Ich lass mich überraschen“, erklärte der Rathauschef auf Nachfrage.

Eine eigene Meinung zu dem Thema hat er dennoch: „Ich bin für einen hauptamtlichen Bürgermeister“, verrät er und ergänzt, dass die Aufgaben eines Bürgermeisters im Ehrenamt nicht länger leistbar seien. Würde sich jemand finden, der die Geschicke der Kommune weiterführt, wie Schwegler das in den vergangenen 29 Jahren getan hat, wäre ein ehrenamtlicher Bürgermeister in der Gemeinde denkbar. Von interessierten Kandidaten – unabhängig davon, ob im Ehrenamt oder als hauptamtlicher Bürgermeister – hat Schwegler bis dato aber noch nichts gehört.

Vorbereitet hat er das Thema, das nun am Dienstag im Gemeinderat zur Diskussion steht, bereits vor Weihnachten. Mit Zahlen hat er seine Gemeinderäte im Vorfeld versorgt, denn sie sollen sich ein Bild darüber machen, was ein hauptamtlicher Bürgermeister für die Kommune auch mit Blick auf die Finanzen bedeutet. „Ein hauptamtlicher Bürgermeister ist doppelt so teuer wie der Schwegler“, führt der Rathauschef vergleichend an.

Mit Blick auf die nahende Sitzung gibt sich Schwegler gleichermaßen schulterzuckend und gespannt. Eine Entscheidung muss im Übrigen nicht fallen, sollte sie aber.

Da Schwegler selbst nicht mehr als Bürgermeisterkandidat in den Ring steigen wird, stehen künftig gleich mehrere Punkte auf der Agenda in Obergriesbach: Die Entscheidung, ob Schweglers Nachfolger ehrenamtlich oder hauptamtlich Obergriesbach vertritt und die Frage, wer im nächsten Jahr überhaupt auf den Chefsessel im Rathaus folgen kann, will und wird. (brast)

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