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Bürgerversammlung

13.11.2018

Rehling packt nächstes Großprojekt an

Die Vorbereitungen für den Neubau des Kindergartens laufen in Rehling. Die bestehende Wasser- und Gasleitung, die auf dem künftigen Baugrund verläuft, muss verlegt werden. Sie führt dann entlang des noch bestehenden Parkplatzes zum alten Kinderhaus.
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Die Vorbereitungen für den Neubau des Kindergartens laufen in Rehling. Die bestehende Wasser- und Gasleitung, die auf dem künftigen Baugrund verläuft, muss verlegt werden. Sie führt dann entlang des noch bestehenden Parkplatzes zum alten Kinderhaus.
Bild: Josef Abt

Vorbereitungen für den Neubau des Kindergartens haben begonnen. Bürgermeister Alfred Rappel ist zufrieden mit Lösung beim umstrittenen Behördenfunkmast und berichtet, wie es beim früheren Zankapfel weitergeht

Auf ein erfolgreiches Jahr blickte Bürgermeister Alfred Rappel gestern Abend in der Rehlinger Bürgerversammlung in der Schulturnhalle zurück. Er freute sich besonders über den erfolgreichen Kampf gegen den geplanten Behördenfunkmast auf der Lechrainkante. Dieses Thema hatte die Bürgerversammlung vor einem Jahr beherrscht.

Rappel stellte nun zufrieden fest: „Dies sollte nun wohl im Sinne der allermeisten Bürgerinnen und Bürger gelöst sein.“ Anstelle des so stark umstrittenen Standorts oberhalb von Sägmühl werden nun zwei Masten errichtet: einer im Lechfeld auf dem nördlich des Kageringer Auwäldchens gelegenen Gemeindegrundstück, der andere Richtung Allmering, nordöstlich von Gamling. An einem Mast auf Rehlinger Flur hätte kein Weg vorbeigeführt, erklärte Rappel. Seit der Zusage von Staatssekretär Eck Anfang Mai in Rehling habe man zwar nichts mehr gehört, „doch diese Lösung wird so kommen“, betonte der Bürgermeister. Es werde an der Umsetzung gearbeitet. Der formelle Antrag soll Anfang Januar bei der Gemeinde eingehen. Dann ist noch die Zustimmung des Gemeinderates erforderlich und die Genehmigung ist erteilt. Der Baubeginn hänge von der Auftragslage der Firmen ab. Nach den Vorstellungen des Landeskriminalamtes soll er so früh wie möglich, also im Frühjahr bis Sommer 2019, stattfinden.

Noch offen ist die Situation der Mobilfunksendeanlagen auf dem ehemaligen Raiffeisengebäude. Die Gemeinde hat den Anbietern Telekom und Vodafone ein Gemeindegrundstück östlich von Rehling und südlich von Allmering (Salzerberg) angeboten. Der neue Standort wird derzeit geprüft.

In seinem Rückblick ging Rappel ausführlich auf die neue Kläranlage ein, die am 7. Oktober offiziell in Betrieb genommen wurde. Das vier Millionen Euro teure Bauvorhaben ist, abgesehen von Eingrünung und Ausgleichsflächen, abgeschlossen. Die Gebührenkalkulation ist derzeit in Arbeit und wird rückwirkend zum 1. Januar 2018 festgelegt. Die Höhe ist noch offen. Sie soll Thema der letzten Sitzung des Jahres sein. Die Höhe ist abhängig von den Verbesserungsbeiträgen. In Rehling wurde nur ein Drittel der Kosten umgelegt. Dies hat zwangsläufig eine größere Gebührenerhöhung für die Bürger zur Folge. Mit dem Neubau des Kindergartens samt Gemeindebücherei steht schon das nächste Großprojekt an. Die Planung ist fertig. Inzwischen ist die Ausschreibung für acht Gewerke gestartet. Die Vergaben sind für die Dezember-Sitzung geplant. Zum Thema Breitbandausbau informierte Rappel, dass inzwischen das Verfahren für die Versorgung von Einzelanwesen läuft. Der Gemeinderatsbeschluss dazu ist bereits gefasst (Kosten 365000 Euro), vorbehaltlich der Förderzusage in Höhe von etwa 292000 Euro. Der Antrag dazu ist gestellt, der Bescheid steht aber noch aus.

Der Kiesabbau beim Badesee am Sportplatz ist nun abgeschlossen. Die Jagdgenossenschaft hat den Kies für den Feldwegebau verwendet. Die Anlage der Liegewiese und zusätzliche Bepflanzung ist für das kommende Frühjahr geplant. Dank gab es für den hier sehr engagieren Leonhard Jung. Offen ist noch die Asphaltierung des Weges am Wald entlang von Sägmühl bis zu den Häusern Scherneck, die bereits 2017 vergeben wurde. Inzwischen ist eine Einigung mit dem Eigentümer erzielt. Rappel geht davon aus, dass die Arbeiten erst im Frühjahr durchgeführt werden können. Geplant ist außerdem, den Sieberweg vom Mühlanger bis zur Kläranlage zu asphaltieren, ebenso wie am Höhstigl den Weg entlang des Waldes ab der asphaltierten Straße Richtung Norden (Aindling). Ein Problem sind hier starke Abschwemmungen durch Regen. Ein dringendes Straßenbauprojekt ist, so der Bürgermeister, die Erneuerung der Hambergstraße ab der Abzweigung in den Buchenweg. Dies ist ein Thema in der Sitzung diese Woche. Davon hängt ab, wie und wann das geplante Baugebiet östlich der Ortschaft realisiert werden kann. Nach den Worten Rappels scheint die Planung für das neue Wohnbaugebiet derzeit noch offen zu sein.

Weiter offen ist die künftige Nutzung des Grundstückes der früheren LEW-Bezirksmeisterstelle in der Gemeinde. Als weitere Investitionen nannte Rappel die Erneuerung der EDV-Anlage im Rathaus (22000 Euro) und der Heizung im Ärztehaus (20000 Euro). Die Beschaffung für das Mehrzweckfahrzeug für die Feuerwehr wurde vorläufig zurückgestellt. " Bericht folgt

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