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Konzert

24.07.2018

Schmidbauer & Kälberer bringen „Süden“ nach Scherneck

Sind auf Schloss Scherneck „Zurück im Süden": (von links) Martin Kälberer, Pippo Pollina und Werner Schmidbauer.
Bild: Brigitte Glas

Werner Schmidbauer, Pippo Pollina und Martin Kälberer traten fünf Jahre nach ihrer „Süden“-Tour wieder in Scherneck auf. Die Fans tanzten den Regen einfach weg.

Fünf Jahre sind vergangen, seit Werner Schmidbauer, Martin Kälberer und ihr sizilianischer Freund Pippo Pollina ihre überaus erfolgreiche „Süden“-Tour mit einem großen Abschiedskonzert Konzert in der Arena di Verona beendeten. Da die Tour den dreien sehr viel Spaß gemacht hatte und zudem überaus erfolgreich war, entstand der Gedanke, das Projekt wieder aufleben zu lassen.

So kamen sie am Sonntagabend beim Kult(ur)sommer auf Schloss Scherneck (Gemeinde Rehling) unter dem Motto „Ritorniamo – Do samma wieder“. „D’Sehnsucht hat uns wieder z’ammtriebn“, sagte Werner Schmidbauer, „jetzt habt’s uns wieder an der Back’n.“ Darüber war aber niemand böse: Das Konzert war seit Wochen ausverkauft. Zum Glück wurde niemand richtig nass.

Das Programm hatten sie in den vergangenen Jahren etwas verändert, gleich geblieben war aber, dass sie auf Deutsch und Italienisch über ihre unterschiedliche Heimat – Sizilien und Bayern – sangen. Und darüber hinaus über Liebe, Entdeckungen, Reisen, Selbstreflexion und Solidarität. Diese Themen blieben relevant in einem Europa, das sich durch seine Offenheit und viele fremde Einflüsse ständig verändert hat. Unvermeidlich, dass es zuweilen auch sehr politisch wurde. Es ging um Flüchtlinge und wie wir mit ihnen europäisch umgehen sollten, um das Engagement von Muhammad Ali oder Nelson Mandela, dem „letzten glaubwürdigen Politiker“, wie Schmidbauer sagte.

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Werner Schmidbauer, Pippo Pollina und Martin Kälberer bilden ein außergewöhnliches Trio, das es immer wieder schafft, eine ganz besondere Atmosphäre zu erzeugen. Neben allen politischen, lustigen oder traurigen Aussagen ist es vor allem die Musik, die alle anspricht. Pippo Pollina am Keyboard oder der Gitarre, Werner Schmidbauer auf der Ukulele und ebenfalls an der Gitarre und Martin Kälberer am Akkordeon und allen möglichen Percussion-Instrumenten und am Keyboard erzeugten die ganz besonderen Klangwelten. Alle drei Musiker hatten in den vergangenen Jahren ihre Soloprojekte weiterentwickelt, die sie in Teilen dem Publikum auch vor-stellten.

Mit dem Wetter hatten alle Glück. „Eine Matinee wäre heute nicht gut gelaufen“, meinte Schmidbauer. Am Abend hörte der Regen auf, zumindest bis nach der Pause. Auch hierzu gab es eine Lösung: „Den Regen singen und tanzen wir weg!“ Und man glaubt es kaum: Nach dem zweiten Teil und mehreren Zugaben war es wieder trocken und keiner der Zuhörer war ernsthaft nass geworden.

Fünf Jahre nach Verona hatten die Musiker wieder richtig große Lust auf „Süden“. Und so verständigten sie sich darauf, dass es anlässlich ihres zehnten Jubiläums auf dem Münchener „Tollwood“-Festival ein einmaliges „Süden“-Revival geben sollte.

Weil es aber nicht allen Fans möglich ist, nach München zu kommen, organisierten sie eine kleine Tournee, die sie auch nach Scherneck führte. Gut so.

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