1. Startseite
  2. Lokales (Aichach)
  3. Schule in Willprechtszell soll bis 2020 fertig saniert sein

Schulverband

11.10.2019

Schule in Willprechtszell soll bis 2020 fertig saniert sein

So soll die Grundschule in Willprechtszell spätestens im Herbst 2020 aussehen. Dann soll die Sanierung abgeschlossen sein. Nur das Schullogo fehlt auf dieser Skizze.
Bild: Projektbüro 678

Petersdorfs Bürgermeister Dietrich Binder berichtet über den Status quo der Bauarbeiten

Der Fahrplan für die Sanierung der Grundschule in Willprechtszell steht: Bis zum Herbst 2020 – also ziemlich genau in einem Jahr – möchte der Schulverband die Arbeiten abschließen. Das Schullogo soll dann an prominenter Stelle an der Außenfassade anzeigen, dass in dem sanierten Gebäude zahlreiche Schüler lernen. Um dieses Ziel zu erreichen, gilt es, einen straffen Zeitplan einzuhalten. Wie der Status quo aussieht, erklärte der Vorsitzende des Schulverbands, Dietrich Binder, auf Nachfrage.

In der Sitzung des Schulverbands am Dienstagnachmittag sei ein einstimmiger Beschluss zur Fassadenverkleidung gefallen. Angebracht werden demnach Faserzementplatten, die die Mitglieder des Schulverbandes in puncto Anschaffung, Wärmedämmung und Unterhalt für die effizienteste Lösung halten. Die Ausschreibung für diesen Punkt auf der langen Aufgabenliste soll Ende Oktober auf den Weg gebracht werden; im kommenden Frühjahr sollen die Faserzementplatten dann angebracht werden. Da die Farben eingebrannt werden, wird ein zusätzlicher Anstrich nicht mehr nötig sein. Im November steht dann die Ausschreibung der Metallbauarbeiten an, deren Umsetzung der Grundschule eine neue Eingangstüre sowie Brandschutztüren bescheren soll.

Darüber hinaus berichtete Binder über die Punkte, die auf dem Sanierungsfahrplan bereits abgearbeitet worden sind oder kurz vor der Fertigstellung stehen: Die Dachdeckerarbeiten seien erledigt, die Spenglerarbeiten seien weitestgehend abgeschlossen. Finale Arbeiten, wie beispielsweise die Dachrinne, werden dann ausgeführt, wenn die Fassade fertig ist. Die Fensterbauer haben ihre Arbeit zu 80 Prozent fertiggestellt. „Die restlichen 20 Prozent werden in den kommenden zwei Wochen erledigt“, erklärt der Verbandsvorsitzende. Die Elektroarbeiten, die im Haus anstehen und Steckdosen, Lampen, Kabel und Verteilerkästen umfassen, sollen bis Ende des Jahres fertiggestellt werden. Den Auftrag dafür hat die Firma Bernd Panik Elektroinstallation aus Biberbach erhalten. Der Angebotspreis beträgt gut 203000 Euro. Auch an anderer Stelle benennt Binder Kosten: Für den Gerüstbau und den Abbruch des Daches konnte sich der Schulverband 5600 Euro sparen; die Spenglerarbeiten am Dach wurden 55000 Euro teurer als geplant. Auch ein Ausblick ins Jahr 2020 zeigt, dass der Schulverband in den Unterhalt der Schule investieren wird: Im Anbau der Schule, der nicht zur Sanierung ansteht, müssen die Holzfenster gestrichen werden. Im Außenbereich wird der Bauhof Holzpalisaden erneuern.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren