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Aktion

26.11.2019

Theater um Depressionen

Depressionen im Jugendalter sind Thema des interaktiven Stückes Icebreaker, das Realschüler in Bergen (Affing) gestalten.

Realschüler in Bergen gestalten interaktives Stück am Donnerstag in der Sporthalle

Eine Theaterpremiere der ganz besonderen Art findet am Donnerstag, 28. November, in der Sporthalle der Realschule in Bergen statt. Acht Schüler bereiten gemeinsam mit dem freischaffenden Theatermacher Jean-Francois Drozak das Thema Depression im Jugendalter spielerisch auf. Schirmherrin ist die Staatsministerin Melanie Huml. Das Projekt wird durch Präventionsgelder der AOK Bayern finanziert.

Das Motto lautet: „Stell dir vor, du bist für 60 Minuten Psychiater und darfst diagnostizieren“. Beim Theaterstück „Icebreaker“ wird das gesamte Publikum laut einer Mitteilung zum Facharztkollektiv. Sie stehen vor Fragen: Welche der Figuren auf der Bühne sind an einer ernsthaften Depression erkrankt? Und welche sind einfach nur „schlecht drauf“? Kann man das überhaupt anhand einer Checkliste unterscheiden? In nur vier Tagen wird das Stück mit Schülern einstudiert. Da das Publikum während der Aufführung immer wieder aufgefordert wird, Stellung zu dem auf der Bühne Dargebotenen zu nehmen und sich damit auseinanderzusetzen, werden in dieser einen Schulwoche alle Schüler erreicht.

Ziel des Stückes ist es laut Mitteilung der Realschule: Die Zuschauer sollen erkennen, dass sich psychische Erkrankungen oft schleichend und zunächst unbemerkt entwickeln. Und sie sollen nicht nur Verdachtsmomente erkennen, sondern auch lernen, dass Depression eine heilbare Krankheit ist. Das theaterpädagogische Erleben soll den Zuschauern einen neuen Zugang zu der Erkrankung ermöglichen. (AN)

Aufführung ist am Donnerstag, 28. November, um 19 Uhr in der Sporthalle der Realschule in Bergen.

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