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26.01.2013

Trauer um Emmeran Achter

Emmeran Achter †

Jagdpächter und Kirchenpfleger ist tot

Aichach-Walchshofen Große Bestürzung hat im Aichacher Stadtteil Walchshofen der Tod von Emmeran Achter ausgelöst. Er ist am Donnerstagabend bei einem tragischen Zugunglück ums Leben gekommen (wir berichteten). Der 71-Jährige hinterlässt seine Frau und zwei Söhne mit ihren Familien.

Der Jagdpächter war auf der Suche nach einem verletzten Reh auf der Strecke zwischen Walchshofen und Großhausen (Markt Kühbach) über die Schienen gelaufen. Dabei wurde er von einem Zug erfasst. Er war sofort tot. Mit großer Betroffenheit reagierte Dieter Swart, Vorsitzender des Kreisverbands des Bayerischen Jagdverbands (BJV), auf die Nachricht. Achter gehörte dem Verband seit vielen Jahren an. Swart betont, Achter habe als verantwortungsvoller Jäger und Heger aus Gründen des Tierschutzes nach dem verletzten Tier gesucht.

Emmeran Achter, in Walchshofen auch als Staringer-Bauer bekannt, war leidenschaftlicher Landwirt. Auch, nachdem er seinen Betrieb an einen seiner beiden Söhne übergeben hat, half er stets bei der Arbeit mit. 20 Jahre lang war er Sprecher der Landwirtschaftsmeister für Aichach und Friedberg, 40 Jahre lang Ortsobmann im Bayerischen Bauernverband. Aktiv war er außerdem im Verein der ehemaligen Landwirtschaftsschüler.

In Walchshofen gehörte er viele Jahre der Kirchenverwaltung von St. Martin an, seit einigen Jahren war er Kirchenpfleger. Seit mehr als 20 Jahren war er Vorsitzender der Krieger- und Soldatenkameradschaft Walchshofen. 40 Jahre gehörte er als Aktiver der Feuerwehr an und war außerdem deren Schriftführer. Auch im Schützenverein Hubertus Walchshofen war er Mitglied. (bac)

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