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Schultheater

21.11.2017

Wenn aus Träumen Wirklichkeit wird

Die beiden Traumwesen Rana Mestanlar und Antonie Zeitlmeir. Im Hintergrund ist Alex (Andrea Tuzzi) schlafend zu sehen.
Bild: Christine Schmid-Mägele

Gelungene Aufführung des Musiktheaters „Träume“ an der Realschule in Bergen und Premiere für die neue Turnhalle.

Eine ganz besondere Premiere fand an der Realschule Affing statt: In der neuen Turnhalle war erstmals das Musiktheater „Träume“ zu sehen.

Konrektorin Sandra Oßwald freute sich, unter den Gästen Athanassios Daniilakis und Ulrike Oberhauser vom Landratsamt Aichach-Friedberg begrüße zu dürfen. Beide waren gespannt, wie sich die Turnhalle samt neuer Bühnentechnik bei der ersten öffentlichen Veranstaltung machte. Und um es vorwegzunehmen: Alles harmonierte und funktionierte einwandfrei und es ist sogar erstaunlich, wie gut die Atmosphäre und Akustik in der doch großen und hohen Halle ist. Die Bühne dominiert und ist von allen Seiten gut einsehbar. Die Zuschauer verlieren sich nicht im Raum.

Für die gute Atmosphäre sorgten vor allem die Schauspieler. Maria Vetter, die Vorsitzende des Fördervereins, bedankte sich für den Einsatz der vielen beteiligten Schüler und Lehrer, die im Musiktheater ihre Talente einbringen konnten. Ebenso dankte sie den Damen von der „Gesunden Pause“, die das Catering für die Theateraufführung übernommen hatte, das recht gut angenommen wurde.

Die Schülerinnen und Schüler waren für das Essen freilich erst nach der Aufführung zu haben. Zuvor spürte man die Aufregung und Nervosität deutlich. Aber die beteiligten Lehrer Manuela Hoch (Regie), Kerstin Bäumel (Requisite) und Stefan Staudigl (Musikalische Leitung) strahlten weitgehend Ruhe aus. Gerade letzterer, der noch gar nicht so lange in Bergen ist, sorgte für eine wirklich hervorragende musikalische Qualität und es gehört vermutlich viel Motivation dazu, Schülerinnen und Schüler dazu zu bringen, solistisch vor Publikum zu singen. Neben der Leitung des Chores griff er nicht nur selbst in die Tasten oder zur Gitarre, sondern sorgte auch noch technisch für die rechtzeitigen Einspielungen von Hintergrundgeräuschen.

Auch das Bühnenbild mit den Requisiten zeugte von Einfallsreichtum und war wirklich „hand made“: Die Maschinen konnte man sich wunderbar vorstellen, aus einem einfachen Stuhl wurde ein Bett gezaubert. Das I-Tüpfelchen war die Leistung der Schauspieler. Die Regisseurin hatte eine gute Auswahl getroffen, alle Schülerinnen und Schüler glänzten in ihren Rollen und vielfach wurde spontaner Applaus vom Publikum gegeben für die guten Auftritte.

Besonders hervorgetreten sind die Traumwesen Rana Mestanlar aus der 6a und Antonie Zeitlmeir aus der ehemaligen 10a. Schön war gerade bei Letzterer, dass man auch den Affinger Dialekt hören durfte. Beide Traumwesen, die Gut und Böse symbolisierten, versuchten Alex (Andrea Tuzzi, 10b) in ihrem Sinne zu beeinflussen und ihn auf die jeweils eigene Weise auf den ersten Arbeitstag „vorzubereiten“.

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