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Ammersee
15.05.2022

Selbstständige tauschen sich mit Echinger Bürgermeister aus

Auch das Gesundheitszentrum in Eching war Thema beim Austausch von Bürgermeister Siegfried Luge und dem Bund der Selbstständigen Ammersee Nord/West.
Foto: Julian Leitenstorfer

Unternehmer tauschen sich bei einem Treffen mit Echings Bürgermeister über Gewerbeflächen, Gesundheitszentrum und den Gasthof Eberhardt aus.

Mitglieder des Ortsverbands Ammersee Nord-West des Bunds der Selbstständigen tauschten sich kürzlich mit dem Echinger Bürgermeister Siegfried Luge im Gasthof Roming aus.

Auf Gewerbeflächen angesprochen, wies Siegfried Luge darauf hin, dass in Eching die Möglichkeiten sehr begrenzt seien. In der Moosstraße stünden nur noch zwei Grundstücke zur Verfügung. Ansonsten würden die ausgewiesenen Landschaftsschutzgebiete weitere Überlegungen ausbremsen. Die Situation in Eching sei in keiner Weise mit Greifenberg vergleichbar, wobei der Echinger Bürgermeister das Gewerbegebiet in Greifenberg nördlich der Autobahn nicht so euphorisch sieht. Die Topografie des Gebietes sei nicht zu unterschätzen, merkte er an, wie es in einer Mitteilung heißt.

Gewerbeflächen und Bauland sind knapp in Eching

Doch nicht nur Gewerbeflächen sind in der Kommune begrenzt, auch bei Baugrundstücken ist die Nachfrage höher als das Angebot. Luge informierte, dass es in Eching an die 60 leer stehende Grundstücke gebe, die nicht veräußert würden. Für Einheimische stünde fast kein Bauland zur Verfügung. Auch gebe es aktuell keine Sozialwohnungen im Dorf. Laut Bürgermeister leben rund 1700 Menschen in Eching, davon gingen 668 Personen einer Beschäftigung nach. Von diesen pendeln demnach rund 600 aus. In Eching selbst gäbe es rund 415 Arbeitsplätze und 350 Einpendler. Eching liege mit rund 1450 Euro Pro-Kopf-Steueraufkommen an fünfter Stelle im Landkreis Landsberg.

Detailliert informierte der Rathauschef über den Erwerb der ehemaligen Gaststätte Eberhardt an der Stegener Straße. Bei den Verkaufsverhandlungen seien die Erben des Gasthofes, die sich eine Fortführung des Gasthausbetriebs wünschten, der Gemeinde sehr entgegengekommen. Das Nebengebäude, das früher als Lager diente, wurde nicht erworben. Augenblicklich liefen die Planungen und einige neue Genehmigungen seien erforderlich. Luge wies darauf hin, dass er die Erweiterung des vorhandenen kleinen Saals für sehr erstrebenswert halte. Mitte/Ende 2023 sei – gibt es keine größeren Probleme – mit einer Neueröffnung zu rechnen.

Großen Raum nahm auch das Gesundheitszentrum ein. Dieses gehört der Gemeinde und werde sehr gut angenommen. Es platze aus allen Nähten und eine Erweiterung Richtung Osten sei geplant, hieß es bei dem Treffen.

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