Newsticker
FDP-Fraktionsvize Stephan Thomae: "Konzeptlose Öffnungen werden vor Gericht kaum Bestand haben"

31.01.2019

Das Bürgerhaus in Affaltern ist gleichzeitig Feuerwehrhaus und einziger Ort im Dorf für Veranstaltungen. Allerdings platzt es längst aus allen Nähten und ist nicht barrierefrei. Nun möchte die Dorfgemeinschaft ein Multifunktionshaus haben, in dem auch die vielen Vereine und die Jugend ein Zuhause finden können. Gemeinderat Thomas Fischer (FW) zählte die Probleme auf: Das alte Gerätehaus, in dem sich die Jugend trifft, hat nicht einmal Sanitäranlagen, Gartenbau- und Faschingsverein haben ihre Gerätschaften im ganzen Ort verteilt, und das Pfarrhaus, in dem viele Gruppen, die Volkshochschule und die Musikschule untergebracht sind, ist sanierungsbedürftig.

Eine Arbeitsgemeinschaft, die vom in Affaltern lebenden Architekten Josef Ruile unterstützt wird, habe Prioritäten definiert und Vorschläge erarbeitet. Das Bürgerhaus soll weiterhin genutzt werden, aber mit neuen, größeren Toiletten und einem Aufzug barrierefrei werden. Ein Neubau auf dem Nachbargrundstück, das der Gemeinde gehört, könnte den nötigen Raum für die Feuerwehr schaffen.

Für die Planung der Bürgerhaussanierung waren schon im vergangenen Haushalt 20000 Euro vorgesehen, aber nicht abgerufen worden. Das Geld steht weiterhin zur Verfügung.

Eine Entwurfsplanung soll nun zeigen, welche Kosten auf die Gemeinde zukommen und welche Fördertöpfe zur Verfügung stehen. Für die Bürger in Affaltern wäre das „so eine Art Dorferneuerung“, unterstrich Fischer die Bedeutung des zentralen Treffpunkts.

Geringfügig größer als ursprünglich geplant darf eine Werkhalle mit Lager in der Poststraße in Biberbach werden. Der Wiederaufbau nach einem Brandschaden war bereits genehmigt, wird nun aber einen halben Meter länger und breiter und bekommt eine andere Dachform. „Die Änderungen sind unkritisch“, so Jarasch. Dieser Meinung schloss sich das Gremium einstimmig an.

Eine Terrassenüberdachung in Eisenbrechtshofen darf die Baugrenze überschreiten, mit Glas eingedeckt werden und sieben Grad Dachneigung bekommen.

In der Sebastian-Kneipp-Straße in Biberbach kann ein Einfamilienhaus in rückwärtiger Bebauung entstehen. Der Bau fügt sich in die Umgebung ein, die Erschließung ist gewährleistet.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren