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Waldweihnacht

10.12.2015

Als die Besucher in Bussen kamen

Ein Lagerfeuer und eine Krippe gehören zur traditionellen Waldweihnacht im Gablinger Ortsteil Lützelburg.
Bild: Marcus Merk

Lützelburger Veranstaltung findet seit 25 Jahren statt

Die Waldweihnacht in Lützelburg hat Tradition: Seit mittlerweile 25 Jahren kommen die Lützelburger – und früher auch viele Besucher aus der ganzen Umgebung – an einem Adventswochenende zusammen, um sich bei Glühwein gemütlich zu unterhalten. Ihren Namen hat die damals vom Shanty-Chor initiierte Waldweihnacht deshalb, weil sie am Waldrand von Lützelburg in der Nähe des Sportplatzes stattgefunden hatte, mit selbst gebautem Stall, Krippe, Lagerfeuer-Romantik, Glühwein, erinnert Martin Uhl. Er gehört mit Ute Lochbrunner und Helmut Stürzenhofecker heute zu den Organisatoren der Waldweihnacht, nun bereits zum vierten Mal. Ihren Namen hat sie behalten, auch wenn sie inzwischen vom Waldrand an den Platz vor der Freilichtbühne Lützelburg verlegt wurde.

Dort findet die Waldweihnacht heuer am Samstag, 12. und Sonntag, 13. Dezember, jeweils ab 17 Uhr statt. Die Kinder erwartet bereits ab 15.30 Uhr eine kleine lebende Krippe. Am Samstag musiziert das Vororchester des Jugendblasorchesters Lützelburg, am Sonntag das Jugendblasorchester. Der Shanty-Chor singt an beiden Tagen, Pfarrer Franz Xaver Sontheimer wird, so Martin Uhl, weihnachtliche Gedanken beisteuern.

Ganz klassisch ist die kulinarische Versorgung mit Punsch, Glühwein, Würstchen. Der Erlös der Waldweihnacht fließt traditionell in soziale Projekte oder kommt dem Dorf zugute. Heuer wird der Verein „Glühwürmchen“, Donauwörth, der schwer kranken Kinder hilft, unterstützt.

Als der Shanty-Chor vor 25 Jahren die Waldweihnacht ins Leben gerufen hatte, wurde sie sehr schnell zu einem adventlichen Anziehungspunkt in der weiteren Umgebung, erzählt Martin Uhl: „Die Besucher kamen sogar mit Bussen!“ Mit den Jahren wurden aber auch die Mitglieder des Chors älter, und so wollten sie die Organisation der Waldweihnacht abgeben. Mit Unterstützung von Pfarrer Franz Xaver Sontheimer, der damals neu in Lützelburg war, fand sich dann letztlich auch ein neues Team aus dem Dorf, das auch heute noch die Waldweihnacht auf die Beine stellt. (pks)

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