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Auftritt

30.11.2018

Blasorchester spielt mit Solo-Cellistin

Beim Cäcilienkonzert der Ehinger Musikanten begeisterte die Kombination von Solo-Cello und 40-köpfigem Blasorchester beim Werk „Nocturne“.
Bild: Monika Matzner

Die Ehinger Musikanten gestalten ein Cäcilienkonzert mit anspruchsvollem Programm

Das Herbstkonzert der Ehinger Musikanten hat einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Blaskapelle. Heuer gestalteten die Musiker ein Cäcilienkonzert – anlässlich des Gedenktags der heiligen Cäcilie, Patronin der Orgel- und Kirchenmusik.

Die Pfarrkirche St. Laurentius wurde zum Konzertsaal mit bester Akustik. Unter der Leitung von Thomas Nieberle präsentierten die Musiker ein anspruchsvolles Programm mit modernen zeitgenössischen Kompositionen sowie Werken der Spätromantik. Sie überzeugten mit sicherem Gespür für Klangfarben, Dynamik und Rhythmus. Als Höhepunkt konnte Vorsitzender Matthias Matzka beim Konzertabend die Solo-Cellistin Ruth Baar als Mitwirkende begrüßen, die Diplom-Musikerin spielt unter anderem im Augsburger Kammerorchester. „Es ist uns eine Ehre, heute mit Ihnen zu spielen“, so Matzka.

Eröffnet wurde das Konzert mit „Cortège Solennel op. 91“, das Alexander K. Glasunow im Jahr 1910 schrieb. Das Werk ist seine dritte Prozessionsmusik und weist eine unverkennbar russische Klangsprache und traditionelle Kompositionstechniken auf. Es folgte der Choral „Sankt Cecilia“ von Thomas Asanger. Spannung und Faszination löste bei den Besuchern das Werk „Nocturne“ von Peter I. Tschaikowski aus – wobei das Cello als Solo-Instrument das 40-köpfige Blasorchester begleitete. Mit Anton Bruckners „Ave Maria“ präsentierten die Musiker anschließend ein feierliches, sakrales Werk.

Ein besonders tiefgründiges und komplexes Arrangement für Blasorchester der Tondichtung „Allerseelen“ von Richard Strauss stand als vorletztes Stück auf dem Programm, bevor die zeitgenössische Komposition „Amen“ von Pavel Stanék dann nicht nur wegen seines Titels einen stimmungsvollen Konzertschluss setzte. Das andächtig ergreifende Hauptthema wurde vom Tenor- und Baritonregister vorgetragen. Das Stück wurde immer erhabener und steigerte sich von Phrase zu Phrase, bis hin zum feierlichen Schlussakkord.

Mit lang anhaltendem Applaus bedankten sich die begeisterten Zuhörer für den Konzertabend. Gemeindereferentin Batistina Pavic übermittelte den Dank der Pfarreiengemeinschaft für das musikalische Engagement der Ehinger Musikanten während des Kirchenjahres. (moma)

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