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Versuch

04.01.2020

Damit die Rettung am Steppacher Dreieck klappt

Damit die Rettung am Steppacher Dreieck klappt
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Die Feuerwehr kam mit einer Drehleiter. Die Gebäude müssen auch nach dem Umbau des Platzes erreicht werden

Kommendes Jahr wird die Umgestaltung am Steppacher Dreieck beginnen, die auch eine Veränderung der Feuerwehrzufahrten mit sich bringen. Damit die Retter auch künftig an dem Platz reibungslos arbeiten können, wurde an einem Gebäude ein Versuch mit einer Leiter gemacht.

Die Planungen mussten anhand eines sogenannten „Anleiterversuchs“ der Feuerwehr überprüft werden, so die Stadt. Dabei testet die Feuerwehr, ob im Ernstfall das größte Gebäude am Dreieck mit der Drehleiter erreicht werden kann. Der Versuch war erfolgreich. Lediglich für den neugeplanten Standort des Christbaums muss eine andere Lösung gesucht werden.

Bürgermeister Richard Greiner und der städtische Architekt Julian Varga sind zufrieden: So könne die Stadt die Planungen abschließen und im nächsten Jahr mit der Neugestaltung beginnen.

Damit die Rettung am Steppacher Dreieck klappt

„Ich freue mich schon auf das Ergebnis, denn selbst kleine Veränderungen wie der Abbau der Pavillons und Fahrradständer haben bereits die Wirkung des Platzes enorm verändert“, so Varga. Ferner werden noch die Fahnenmasten so wie die Uhr am Steppacher Dreieck abgebaut.

Wie berichtet, soll der Platz künftig mehr Aufenthaltsqualität bieten. Architekt Varga vom Hochbauamt hat die Umgestaltung für den Platz ausgearbeitet. Sie sieht nicht nur etliche Sitzgelegenheiten aus Beton mit Holzauflage vor, sondern auch einen zweiten Brunnen mit Fontänen, in dem die Kinder gefahrlos spielen können. Der bisherige Brunnen liegt nah an der Straße. Varga schlagt auch Relax-Liegen mit Tischchen vor, auf denen sich Leute ausruhen können.

Die Haltestellenüberdachungen werden verschönt, daneben sollen am östlichen Ende des Platzes drei weitere Parkplätze entstehen, die aber hauptsächlich einem dort geplanten Wohn- und Geschäftshaus Rechnung tragen.

Hier wird darüber nachgedacht, die Parkdauer auf zwei Stunden zu begrenzen. Es wird mehr Fahrradständer geben, auf dem ganzen Platz verteilt. Sie sollen in den Boden einbetoniert werden, damit man Räder gut vor Diebstahl geschützt anketten kann.

Für Grün auf dem Platz sollen Pflanzbehälter in verschiedenen Größen sorgen. Varga denkt bei der Bepflanzung an Immergrün oder Stauden. (kar/AL)

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