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01.10.2019

Der alte Dorfstadel kommt weg

Der mittlerweile marode und verfallene Dorfstadel, ein beliebter Treffpunkt bei Festen und Feiern der Erlinger Bürgerschaft, gehört bald der Vergangenheit an, er wird durch ein neues Gebäude ersetzt.
Bild: Peter Heider

Erlinger diskutieren, wie sich ihr Ort verändern soll

Zu einer weiteren Gesprächsrunde zum Thema Neugestaltung der Erlinger Dorfmitte lud Bürgermeister Michael Higl die Bevölkerung des Meitinger Ortsteils ins örtliche Sportheim ein. Die Dorferneuerung umfasst die Bereiche Alte Dorfstraße, Eichenweg und die St.-Martin-Straße.

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Bei den etwa 50 Anwesenden stieß eine Variante auf großen Zu-spruch und soll weiter verfolgt werden. Bei dieser Variante soll der Dorfstadel ein neues, eigenständiges Gebäude werden und die innenliegenden Grünflächen des „Schulhofes“ sollen beibehalten werden.

Die Belebung des Dorfstadels, so Higl, „ist schon die Überlegung wert“. Planerin Susanne Moser Knoll sagte dazu, dass der Stadel eine feste Einheit im Dorferneuerungsprozess darstelle. Bernd Schey erläuterte dazu, dass man die ursprünglichen Eigenschaften und den Charakter des Stadelgebäudes beibehalten sollte, doch erneuern könne man den Bau nicht mehr. „Man kann durchaus neue Bauten errichten, die sich ins Dorfbild einfügen“, antwortete die Architektin.

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Michael Higl stellte dazu fest, dass jedoch ohne weitere Parkplätze an eine Veränderung des Gebäudes nicht zu denken sei. Zahlreiche weitere Fragen wurden diskutiert, eine wichtige Frage war dabei auch die Parksituation im Bereich des Kindergartens.

Der Bau einer Tiefgarage wäre auf Grund der anfallenden Kosten nicht rentabel. Eine weitere Alternative wäre der Abriss des ehemaligen Lehrerhauses, das jedoch bewohnt ist. Wenn dieser Fall einmal eintreten würde, würden die Bewohner rechtzeitig informiert und neue Wohnungen bereitgestellt. Werner Rasch wollte wissen, warum die Marktgemeinde Meitingen nicht das Grundstück an der Straßenkreuzung St.-Martin-Straße und Eichenweg, auf dem eine „Ruine“ steht, kaufen könnte und diesen Platz mit Parkgelegenheiten ausstatte. „Das ist nicht so einfach, wir werden diesen Vorschlag jedoch besprechen“, erklärte Higl.

Letztlich beschloss man, dass der Maibaumstandort erhalten bleibt, die Gehwege im Umfeld des Kindergartens und der Alten Dorfstraße so bleiben, wie es derzeit der Fall ist, und auch die Themen Dorfstadel und Bushaltestellen weiter im Auge behalten werden. Die nächste Gesprächsrunde zur Erlinger Dorferneuerung im örtlichen Sportheim ist im Monat November geplant.

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