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Gemeinderat

15.01.2019

Die Angst vor den Folgen von Hundetoiletten

Warum in Altenmünster keine Abfallbehälter aufgestellt werden. Sorgen und Anregungen aus den Bürgerversammlungen

Verstopfte Kanäle, die gesplittete Abwassergebühr, die Initiative zur Nachbarschaftshilfe, Hundetoiletten, Urnengräber und der Ärger über verschmutzte oder beschädigte Straßen: Bei den Bürgerversammlungen im vergangenen November hatten Anwohner viele Sorgen geäußert und Anregungen gegeben. Nun arbeitete der Gemeinderat Altenmünster die Liste ab. Das soll nun geschehen.

Über die Frage, wie die Urnengräber auf dem Friedhof in Altenmünster aussehen werden, soll noch im Frühjahr entschieden werden. Die Anregung, Schubkarren für die Friedhöfe anzuschaffen, greift der Gemeinderat auf. Die Verwaltung wird Angebote für Schubkarren und Ständer mit Pfandsystem einholen.

Der Wunsch nach Hundetoiletten oder Kotbeutelspendern und Abfallbehältern wird immer wieder geäußert. Der Gemeinderat hat sich auch diesmal dagegen entschieden. Für Altenmünster seien mindestens 40 bis 50 solcher Stationen notwendig, „und dann liegen überall die Tüten herum“, wie Gemeinderätin Monika Fritz meinte.

Dass der Fußweg vom Zusamsteg zum Seniorenheim in Altenmünster nach wie vor nicht gebaut ist, bedauern Bürgermeister und Gemeinderat: Bislang scheitere der Bau an fehlenden 30 Metern Grund. Gemeinderat Dieter Erhard bot an, mit dem Grundeigentümer über den Verkauf zu sprechen.

Mit dem geplanten Radweg Altenmünster-Hausen-Wertingen wird sich der Gemeinderat in einer der nächsten Sitzungen beschäftigen. Thema bleibt auch der Radweg zwischen Zusamzell und Hennhofen entlang der Staatsstraße.

In Neumünster entnehmen mit Wissen und Genehmigung der Gemeinde zwei Firmen gegen Bezahlung Wasser aus der örtlichen Wasserversorgung. Nach den Problemen in anderen Orten des Landkreises mit Keimen im Trinkwasser wird künftig ein Mitarbeiter der Gemeinde die Firmen beim Abzapfen begleiten, der die Entnahme überwachen soll.

Ebenfalls aus Neumünster kam die Anregung, Baurecht auf den Flächen hinter den bestehenden Häusern zu schaffen, statt neue Baugebiete am Ortsrand auszuweisen. Da diese Frage auch andere Ortsteile betrifft, regte Bürgermeister Bernhard Walter an, das Thema in naher Zukunft grundsätzlich zu diskutieren. In Hennhofen zeigen viele junge Einheimische Interesse an Bauplätzen. Der Gemeinderat wird diese Nachfrage aufgreifen.

Weitere Eingaben delegierte der Gemeinderat direkt an die Verwaltung oder den Bauhof, sofern sie nicht bereits erledigt wurden.

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