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Stadtbergen

22.11.2019

Die Butterloibla und Ministollen dieser Stadtbergerin sind begehrt

Susanne Lerbinger aus Stadtbergen kocht und backt leidenschaftlich gern. Ihr Weihnachtsdrink „Mulled Cider“ ist im neuen Zuckerguss zu finden.
Bild: Ingrid Strohmayer

Susanne Lerbinger steuerte für die Jubiläumsausgabe Rezepte für einen „Mulled Cider“ und für Plätzchen bei. Die Hobbybäckerin war schon im Fernsehen.

In Susanne Lerbingers Küche duftet es wunderbar nach den ersten frisch gebackenen Baileys-Herzen, auf dem Herd wird der „Mulled Cider“ heiß und verströmt wunderbares Apfelaroma mit einem Hauch von Zimt und Nelken. Beides bereitet die Stadtbergerin nach Rezepte aus dem Magazin „Zuckerguss“ der Augsburger Allgemeinen.

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Weihnachtlichen Torten und Kuchen, Cupcake-Variationen, eine Kipferlparade, klassische wie neu interpretierte Weihnachtsplätzchen, essbare Dekorationen, selbstgemachte Weihnachtsgeschenke aus der Küche und köstliche Wintergetränke mit und ohne Alkohol sind in der 20. Jubiläumsausgabe auf 100 Seiten zu finden.

Schon einmal war sie im Zuckerguss vertreten

Susanne Lerbinger kocht und backt leidenschaftliche gern. Bereits 2010, in einer der ersten Zuckerguss-Ausgaben erschien ihre aufwendige „Rumbombe mit Kirschfüllung“, heuer ist sie „very british“ mit ihrem Weihnachtsgetränk dem „Mulled Cider“ vertreten. „Ich habe mir extra eine Woche Plätzlebackurlaub genommen“, erzählt die Stadtbergerin, die in der „Bergsteiger-Redaktion“ beim Bayerischen Rundfunk in München arbeitet. Kollegen, die Familie und Freunde freuten sich schon auf die „Loible“, die hübsch verpackt, verschenkt werden. „Selbst Silvano Tuiach hat mich kürzlich beim Kabarettabend“ in Haunstetten angemahnt, dass ich seine Plätzle ja nicht vergessen darf“, lacht die Hobbybäckerin.

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Sechs neue Sorten, drei weiße und drei dunkle, sollen es mit den Zutaten Marzipan, Nougat, Zimt, Kokos und Nüssen werden. Die Rezepte sucht sie sich in Zeitschriften oder aus Kochbüchern. Heuer werden es Spekulatius-Mandelplätzchen, Kokos-Aprikosen-Kipferl, Orangenzimtsterne, Dattel-Kugeln und Elisenlebkuchen mit Marzipan. „Vielleicht mache ich noch Ministollen, die erfreuen sich großer Beliebtheit“, verrät Susanne Lerbinger.

Freude zum Backen entdeckte sie durch ihre Mutter

Die Freude und Liebe zum Backen entdeckte die 51-Jährige durch ihre Mutter, die sehr gut backen kann. „Meiner Oma, der „Stadtoma“, machte es allerdings weniger Spaß, aber von ihr stammen die unschlagbaren Butterplätzle“. Doch nicht nur in der heimischen Küche von der Ehemann Christoph profitiert, stellt die Stadtbergerin ihr Können am Herd unter Beweis. Sie nahm im Februar 2018 an der VOX-TV-Produktion „Das Perfekte Dinner“ teil und „erkochte“ sich den zweiten Platz mit einer japanischen Vorspeisevariation, Roastbeef mit einem Brezenguglhupf und gebratenem Spitzkohlsalat.

Mit ehemaligen Studienkolleginnen kochte sie in Augsburgs japanischen Partnerstädten Nagahama und Amagasaki schwäbische Spezialitäten. In den Genuss ihrer Rezepte von der Vorspeise über Hauptgerichte, Desserts, Kuchen und Gebäck kommen auch die Freundinnen, die nicht kochen können. „Speziell für sie habe ich ein handgeschriebenes Kochbuch in der Auflage von 50 Stück zusammengestellt, das einfach in der Praxis umgesetzt werden kann.“ Alle waren so begeistert, dass sie „Susannes 2. Kochbuch“ mit 150 Stück realisierte. Doch jetzt steht die „Weihnachtsbäckerei mit ganz viel Liebe“ in Susanne Lerbingers Küche an, natürlich mit „Omas Butterloibla“.

Das begehrte Rezept für Butterloibla

  • Zutaten 500 g Mehl, 1 Ei, 1 Eigelb, Saft einer Zitrone, 1 Eßlöffel Rum, 230 g Puderzucker, 1 Messerspitze Backpulver, 250 g Butter.
  • Zubereitung Alles gut kneten, kaltstellen, ausstechen. Darauf einen Tupfer Mandelbaiser aus 2 Eiweiß, 250 g Zucker, 150 g geriebene Mandeln, 2 Teelöffel Zitronensaft spritzen. Bei 180 Grad 10 Minuten backen.
  • Verkaufsstellen Das Magazin „Zuckerguss“ ist zum Preis von 6,95 Euro bei den Servicepartnern unserer Zeitung, bei ausgewählten Buchhandlungen sowie im Onlineshop unter augsburger-allgemeine.de/shop erhältlich.
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