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Zusmarshausen

27.11.2019

Diese Kandidaten schickt die Zusmarshauser CSU ins Rennen

Geht wieder ins Rennen: Bürgermeister Bernhard Uhl. 
Foto: Günter Stauch

21 Anwärter für den Marktgemeinderat treten an. Weshalb sich die Kandidatensuche zunehmend schwieriger gestaltet.

Die Kandidaten der Zusmarshauser CSU für die anstehende Kommunalwahl stehen fest. Als Bürgermeisterkandidaten werden sie wieder Bernhard Uhl ins Rennen schicken. Insgesamt verjüngt sich das Team der Christsozialen. Für mehr Wertschätzung des Ehrenamtes im Allgemeinen und des Mandats eines Gemeinderates im Besonderen hat sich Landrat Martin Sailer ausgesprochen. Bei der Kandidatenaufstellung seiner Partei in der Marktgemeinde warb der vor Kurzem in den Landesvorstand der CSU gewählte Politiker für die Arbeit im „wichtigsten Gremium einer Kommune“. Dem folgten auch andere Redner bei der abendlichen Veranstaltung im neuen Saal „Zusmarshausen“ des Hotels Alte Posthalterei. Neben der Nominierung von rund 20 Bewerbern als Bürgervertreter ging auch der diensthabende Bürgermeister offiziell ins Rennen bei den Mitte März stattfindenden Kommunalwahlen.

Bernhard Uhl will Bürgermeister in Zusmarshausen bleiben

Vorgeschlagen hatte den Kandidaten Bernhard Uhl, der seit 2014 als Rathauschef der knapp 6500-Einwohner-Gemeinde fungiert, der Ortsverbandsvorsitzende Christian Weldishofer. Während der Rathauschef eine – aus seiner Sicht – erfolgreiche Bilanz der vergangenen sechs Jahre zog, deutete der ebenfalls wieder antretende Weldishofer die Schwierigkeiten an, Interessenten für „dieses wichtige Amt“ eines Kommunalrates zu finden. „Es zählt doch zu den besonderen basisdemokratischen Formen überhaupt“, unterstrich der 44-jährige Notfallsanitäter in seinem Statement zu Beginn. Als schweren Einsatz betrachtet der Kreisrat im Nachhinein die Herausforderungen bei der Kandidatensuche. „Viele sagen, dass sie einen vollen Terminkalender haben oder einfach keine Verpflichtungen übernehmen wollten“, beklagte Christian Weldihofer, um dann eine lange Liste von jungen und älteren Mitbürgern aus allen gesellschaftlichen Bereichen zu zücken.

Bürger, die mehr tun als ihre Pflicht

Zur Freude von Landrat Sailer, der später die Wahlleitung übernahm, bei der die Namen von 21 Anwärtern auf einen Platz im neuen Marktgemeinderat bestimmt wurden. Zuvor hatte der Bezirkstagspräsident hervorgehoben, dass gerade in diesen „schwierigen Zeiten, in denen sich der Bürger unsicher fühlt, die Kommunalpolitik eine Art Leitplanke stellen muss“. Man brauche Bürger, die mehr tun als ihre Pflicht. „Schade, dass gerade die, die ihren Kopf hinhalten, für ihre Arbeit selten gelobt werden.“

Beim ersten Termin in der neuen Alten Posthalterei fehlte Polemik gegenüber der Konkurrenz, vielmehr wurde der überparteiliche Charakter der Arbeit am Sitzungstisch im Rathaus immer wieder beschworen.

Bestes Beispiel gab der 58 Jahre alte Amtsinhaber Bernhard Uhl, der sich zunächst bei den Kollegen aus den eigenen Reihen bedankte. Aber in präsidialer Weise auch auf die Mitwirkung in den anderen Fraktionen hinwies, etwa bei der Bildung von Mehrheiten für eindeutige Beschlüsse. „Wir haben da richtig gute Freunde.“

Das sind die Kandidaten im Überblick

  • 1. Ingrid Hafner-Eichner
  • 2. Christian Weldishofer
  • 3. Alfred Hegele jun.
  • 4. Johann Reitmayer
  • 5. Martina Fischer
  • 6. Wolfgang Spengler
  • 7. Steffen Kraus
  • 8. Guido Clemens
  • 9. Verena Maier
  • 10. Mario Aumann
  • 11. Markus Böck
  • 12. Thomas Herkommer
  • 13. Anja Metzger
  • 14. Christian Seitz
  • 15. Jürgen Winkler
  • 16 Thomas Lipovsky
  • 17. Susanne Emrich-Malcic
  • 18. Marc Schumacher
  • 19. Matthias Hirle
  • 20. Hubert Kraus
  • Ersatzkandidat Franz-Xaver Steppich

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