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Fischach-Willmatshofen

08.04.2019

Ein Zaun um die Wassertretanlage?

Die Freizeitanlage in Willmatshofen mit Wassertretanlage, Spiel- und Grillplatz war in der Vergangenheit immer wieder der Schauplatz von mutwilligen Zerstörungen. Wird sie bald mit einem Zaun geschützt?
Bild: Rupprecht

Auf dem Freizeitgelände in Willmatshofen kommt es immer wieder zu Sachbeschädigungen. Jetzt reicht es dem Fischacher Bürgermeister.

Derzeit liegt der Grillplatz im Fischacher Ortsteil Willmatshofen verlassen da. In der angrenzenden Wassertretanlage fehlt das Wasser. Noch sind die Temperaturen nicht einladend genug für eine angenehme Erfrischung nach einer Wanderung oder einer Mountainbike-Tour. Und trotzdem sorgt die idyllisch am Waldrand liegende Anlage schon jetzt massiv für Ärger. Wieder einmal.

Denn immer wieder gibt es dort Zerstörungen und Verschmutzungen, sinnlose Gewalt gegen Sitzbänke und Schilder sowie Schmierereien an den Wänden der Toilettenanlage und des Holzpavillons. Verstreute Grillkohle und zerlegte Lattenroste, aber auch Glasscherben von mutwillig zerschlagenen Bierflaschen im Wassertretbecken sind regelmäßig Hinterlassenschaften von Vandalismus-Aktionen und mutwilligen Zerstörungen.

„Seit Jahren werden wir mit diesen Sachbeschädigungen konfrontiert“, klagt Fischachs Bürgermeister Peter Ziegelmeier. Dabei beließ es die Marktgemeinde in der Vergangenheit nicht nur bei Worten. Unzählige Ortstermine hat es gegeben und mehrfach wurden Appelle im Gemeindeblatt veröffentlicht. Jüngst wurde eine Einzäunung der Freizeitanlage angedacht.

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Dieser Gedanke wurde schon einmal ins Auge gefasst. Bereits 2012 beriet der Marktgemeinderat darüber. Auch eine Belohnung auf Hinweise für die Zerstörungen und eine Videoüberwachung waren im Gespräch. Nach dem es damals weniger Verschmutzungen gab, rückten die Marktgemeinderäte von den ursprünglich angedachten Konsequenzen wieder ab. Es blieb alles beim Alten – also auch ohne Einzäunung.

Doch jetzt gibt es neue Überlegungen. Der Vandalismus habe in den letzten Jahren erheblich zugenommen, teilte Bürgermeister Peter Ziegelmeier auf Anfrage mit. Er sei nicht mehr gewillt, dies länger hinzunehmen. „Wir werden definitiv Sicherungsmaßnahme durchführen“, ergänzte er. „Und zwar in Bälde.“ Wie diese Maßnahmen aussehen, dazu wollte er sich allerdings nicht äußern.

Dabei wäre die Freizeitanlage, zu der auch ein kleiner Kinderspielplatz gehört, ein attraktiver Ort der Naherholung für alle Bürger und für Jung und Alt einen Besuch wert. Die Freizeitfläche mit dem kleinen Weiher oberhalb von Willmatshofen mit Blick auf das Erktal animiert zum Ent- und Ausspannen, zu Bewegung, Spiel und zum gemeinschaftlichen Miteinander. Darüber hinaus können die Gäste auf der Basis von Pfarrer Sebastian Kneipp ihrem Körper etwas Gutes tun. Wie es geht und was dabei zu berücksichtigen ist, zeigt ein angebrachtes Schild.

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