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Projekt

22.04.2015

Hilfe für das „Geschenk Gottes“

Die Führungsgruppe des Frauenbundes (von links) Pia Otto, Elfriede Kron, Irene Hartmann, Thekla Stadler, Christine Koch und Erna Bayer überreichte eine Spende an Jessica Lindenmayr (vorne links) für das Waisenhaus.
Bild: fmi

Jessica Lindenmayr berichtet über die Arbeit im Waisenhaus

Von ihrer Arbeit in einem Waisenhaus in Südafrika berichtete Jessica Lindenmayr im Pfarrheim. Dazu eingeladen hatte sie der Katholische Frauenbund St. Elisabeth.

Das Geld für das Waisenhaus, in dem sich Lindenmayr engagierte, kommt von einer kanadischen Hilfsorganisation. Die Helfer erhielten monatlich 100 Euro Taschengeld. Im Einsatz war Lindenmayr jeden Tag, manchmal auch nachts – wenn die Kinder Hilfe benötigten. Alle zwei Wochen hatten die Freiwilligen ein Wochenende frei. Dann konnten sie sich entweder in Kapstadt oder am Strand des Indischen Ozeans erholen und ausspannen.

Zwei Pflegerinnen kümmern sich um Waisenkinder

Im Waisenhaus sind zwei afrikanische Pflegerinnen ohne Ausbildung fest angestellt – allerdings nur solange Geld für sie vorhanden ist, um sie zu bezahlen. Überwiegend sind im Heim Waisenkinder oder vernachlässigte Kinder untergebracht, die keine Angehörigen haben. Auch Kinder mit HIV sind dabei. Das Projekt heißt übersetzt „Geschenk Gottes“.

Die bis zu 60 Kinder seien in zwei Gruppen aufgeteilt, berichtete Lindenmayr. Ohne Spenden aus Deutschland wäre das Projekt nicht möglich, so Lindenmayr. 500 Euro gab es am Ende vom Frauenbund sowie 150 Euro von den Gästen, die einen interessanten Bildervortrag erlebten. (fmi)

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