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Ehingen

12.01.2018

In Ehingen arbeitet bald das „RegnWurmOrakl“

In den Endproben für ihre neue Produktion befinden sich die Ehinger Theaterfreunde: (von links, stehend) Gerhard Schmid, Hubert Keßler, Theresa Kuchenbaur, Michael Ostermeier, Martina Belli, (sitzend) Kerstin Egetemeir, Rita Kratzer, Andrea Kottmair, Andrea Schormair, Anton Köbinger, Angelika Gump-Kienmoser und Andreas Heindl.
Bild: Monika Matzner

Die Theaterfreunde sind im Endspurt für das neue Stück. Zwar gibt es erstmals weniger  Sitzplätze, die Besucher haben aber trotzdem mehr Vorteile.

Nachdem die Theatersaison der Ehinger Theaterfreunde kurz vor der Premiere im Oktober 2017 verschoben werden musste, heißt es nun im Februar und März „Vorhang auf“ für das Stück „RegnWurmOrakl“. „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“ hatten die Laienspieler damals schon ihren Fans angekündigt, nun steht der neue Spielplan. Die Premiere ist am Freitag, 23. Februar, um 19.30 Uhr im Gasthaus Zum Oberen Wirt.

„Der Dreiakter von Ralph Möller ist quasi brandneu, er wurde erst 2015 uraufgeführt“, berichtet die Vorsitzende Kerstin Egetemeir. Neu ist auch, dass es bei den Ehinger Theaterfreunden mehr Aufführungen als bisher gibt. „Der Saal wird weniger bestuhlt, damit der Blick auf die Bühne besser ist und das Publikum hat noch mehr Spaß beim Zuschauen“, so die Vorsitzende. Achtmal wird gespielt. Und ein Euro jeder Eintrittskarte geht an die Frühgeborenen-Station des Klinikums Augsburg.

Es geht um hellseherisches Lumpengesinde

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Das Stück verspricht einen herzerfrischenden, humorvollen Theaterabend, bei dem es um hellseherisches Lumpengesinde geht. Es spielt in einer schäbigen Fischerhütte am Ortlfinger Weiher. Dort lebt das lebenslustige, nicht mehr ganz junge Pärchen Lotti (Angelika Gump-Kienmoser) und Lumpi (Gerhard Schmid). Beide stibitzen gerne und kratzen sich lieber, als sich zu waschen. Da taucht eines Tages der reiche Jungbauer Hans Hasenfuß (Michael Ostermeier) auf. Er ist auf der Suche nach seinem leiblichen Vater und glaubt, ihn endlich gefunden zu haben. Gerne würde er dem Lumpenpärchen finanziell ein wenig unter die Arme greifen – ein Regenwurm-Orakel soll helfen. Lotti redet sich ein, sie könne mittels Regenwürmer in die Zukunft sehen. Das halbe Dorf springt darauf an und zahlt auch fleißig dafür.

Leider läuft der Versuch ordentlich aus dem Ruder, dafür sorgen auch der Zasterschorsch (Andreas Heindl), die Schank-Zenz (Andrea Schormair), die Nachbarinnen (Andrea Kottmair und Rita Kratzer) sowie die Gickerl Walli (Theresa Kuchenbaur) und der Gockerl Willi (Anton Köbinger und Hubert Keßler). Ob die Normalität im Dorf wieder einkehrt und die Regenwürmer wieder ihren Frieden bekommen, wird im Vorfeld nicht verraten.

Fischerhütte statt gemütlicher Bauernstube

Hinter der Bühne sorgt ein starkes Team, dass die Spieler bei ihrem Auftritt glänzen. Die Spielleitung übernimmt Martina Belli, unterstützt von Michael Ostermeier, der auch als Akteur auf der Bühne steht. Souffleusen sind Kerstin Egetemeir, Martina Keßler und Iris Harms. Für die Maske sorgt Melanie Heindl mit Team. Werbung und Layout übernimmt Alfred Weglehner. Statt gemütlicher Bauernstube wird das Publikum heuer in eine Fischerhütte mit allerlei „Ungeziefer“ entführt. „Die Gäste werden es trotzdem oder gerade deshalb sehr gemütlich haben und einen außergewöhnlichen Theaterabend erleben“, versichert Gerhard Schmid, der zusammen mit Andreas Heindl und weiteren Helfern das Bühnenbild entstehen lässt.

Termine: Die weiteren sieben Aufführungen sind am 24./25. Februar, am 2./3./4. März sowie am 9./10. März. Die Sonntagstermine (25. Februar und 4. März) beginnen um 18 Uhr, alle weiteren Aufführungen um 19.30 Uhr.

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