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Fischach

26.06.2018

Jede Menge Spielspaß im Naturfreibad

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Die drei Akteure vom Theater Eukitea erhielten beim Sommerfest im Naturfreibad Fischach für ihre Slapstick-Einlagen vom Publikum viel Beifall.
Bild: Siegfried P. Rupprecht

Das Sommerfest lockt zum Zehnten mehr als 700 Besucher. Viel Aufmerksamkeit gab es dabei für die Einlagen des Eukitea

Wie gut, dass die Besucher eines Schwimmbads in der Regel wissen, wie für sie ein ungetrübtes Badevergnügen abläuft. Da hatte das Trio des Eukitea-Theaters schon gehörige Probleme. Gleich zu Beginn haderte es mit der Sonnenliege, die sich partout nicht richtig aufklappen ließ. Die Performance der Schauspieler war beim Sommerfest zum zehnjährigen Bestehen des Fischacher Naturfreibads ein absoluter Glanzpunkt.

Bei den drei Akteuren drehte sich alles um ausdrucksstarke Mimik und vollen Körpereinsatz. Mit ihren humorigen, aber auch zuweilen berührenden Augenblicken rissen sie das Publikum wiederholt zu spontanem Beifall hin. Kein Wunder: Das Ensemble war mit ganzem Herzblut und vielen Kostümen dabei und präsentierte Slapstick im Zeichen der Kunst.

Überhaupt bot das Sommerfest ein vielfältiges Programm, das sich an alle Generationen richtete. Die bunte Hüpfburg gehörte ebenso dazu wie Torwandschießen und Tischtennis. Großer Andrang herrschte sowohl beim Kinderschminken als auch bei der von den Gewerbetreibenden reichlich bestückten Tombola mit dem Glücksrad. Das Team von Friseur Seitel beherrschte gekonnt die Kunst der Gesichtsbemalung und das Aufkleben von wasserdichten Tattoos. Damit verwandelte der Schminktrupp Groß und Klein in zauberhafte Märchen- und Fantasiewesen.

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Viel Anklang fanden die Vorführungen. Die Kinder- und Jugendtanzgruppe des TV Willmatshofen von Helena Schmid zeigten Choreografien zu rhythmischer Musik. Die Tanzmäuse, Lollipops und Dancing Teens lebten zu Songs wie „Barbie Girl“ und „Super Trouper“ kreativ ihr Körpergefühl aus. Körperbeherrschung, Konzentration und Disziplin standen dagegen beim Auftritt der Teakwondo-Gruppe unter der Leitung von Carolin Haering im Mittelpunkt.

Anfeuerungsrufe schallten beim Wasserbombencontest und Badeentenrennen über das Areal. Beim ersteren Wettbewerb demonstrierten die Teilnehmer in verschiedenen Alters- und Gewichtsklassen ihr Können. Hier hatten Philipp Thoma, Elias Schenk und Dennis Kahnert die Nase vorn. Eng ging es beim Badeentenrennen zu. An vier Wasserläufen wurden die Ersten ermittelt. Hier sicherten sich Anna Schorer, Valentin Platten, Christina Nachtrub und Laura Weigl die Siege.

Eröffnet wurde das Sommerfest mit einem Weißwurst-Frühstück, das der Musikverein Fischach umrahmte. Bürgermeister Peter Ziegelmeier wies in seiner Rede darauf hin, dass das Ziel des Naturfreibadbaus vor zehn Jahren gewesen sei, den Ort damit weiter attraktiv zu machen. „Heute kann man mit Fug und Recht sagen, dass dieses Ziel, auch unter dem ausschließlichen Aspekt ökologischer Gesichtspunkte, erreicht wurde“, betonte er.

Wie gut der Badespaß angenommen wird, zeigen die Besucherzahlen. Seit der Eröffnung weilten annähernd eine halbe Million Gäste im Freibad. Besonders freute sich der Marktgemeindechef über die gesellschaftliche Entwicklung. „Das Bad ist zu einem Treffpunkt für Jung und Alt, für Familien, für Kinder und auch zu einem Ort der Geselligkeit und der Kommunikation miteinander geworden“, so sein Fazit. Und salopp ergänzte er: „Ich kenne Menschen, von denen ich den Eindruck habe, dass sie hier den Sommer über wohnen.“

Das Sommerfest-Finale bestritt die Formation artrio & friends, unter anderem mit Fred Brunner am Piano und dem Saxofonisten Christian Döss. Sie brachten eine bunte, wohlklingende Mischung aus Weltmusik, Jazz und Latin zu Gehör.

Am Ende zeigten sich nicht nur die Besucher zufrieden, sondern auch die Organisatoren. „Wir verzeichneten über 700 Besucher“, informierte Marion Halamay von der Marktgemeindeverwaltung. Sie war es auch, die als Moderatorin charmant durch das Veranstaltungsprogramm führte.

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