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Bürgerversammlung Hirblingen

21.11.2019

Kanalbau geht im kommenden Jahr weiter

Welche Themen die Menschen in dem Gersthofer Stadtteil bewegen

Zur Bürgerversammlung im Feuerwehrhaus Hirblingen kamen rund 80 Personen. Ein wichtiges Thema war dort der Kanalbau in dem Stadtteil, in dem erneuert wird.

Der Bauabschnitt I wurde abgeschlossen. Im Frühjahr 2020 beginne man mit den Bauabschnitten II und III, Raiffeisenstraße und Täfertinger Straße, wobei man nicht alles gleichzeitig machen könne, sagte Bürgermeister Michael Wörle. Im neuen Jahr würden alle Anlieger per Brief über das informiert, was auf sie zukomme, auch in Bezug auf die Stromanschlüsse. Im Zuge seines Vortrags ging der Rathauschef auf weitere örtliche Themen ein.

Auch in Hirblingen werden im Rahmen des Breitbandausbaus die Lücken der Breitbandversorgung mit Glasfaser geschlossen. Das zuständige Sachgebiet hierfür ist der Hochbau in Zusammenarbeit mit der Firma IK-T Manstorfer & Hecht aus Regensburg.

Zu welchem Zeitpunkt die Wasser- und Stromleitungen erneuert werden, könne man noch nicht sagen. Sicher ist, dass es im kommenden Jahr passiert. Die Stadt lege zudem Leerrohre für die Telekommunikation, sodass man nichts mehr aufmachen müsse, wenn jemand eine neue Leitung benötigt.

Nach dem Vortrag stellte sich Wörle zahlreichen Fragen der Anwesenden. Dabei ging es um einen großen Berg Aushub und Asphalt an der Ecke Gablinger Straße/Burghofweg, der immer größer werde. Der Fragesteller beobachtete mehrfach, dass auch fremde Firmen und Privatleute ihre Aushübe dort einfach abladen. Wörle wird dem Problem nachgehen.

Das neue Gersthofer 360-Euro-Abo wird auch von einer Bürgerin aus Hirblingen gerne angenommen. Doch sie stellt fest, dass der Park-and-ride-Platz unter der Woche übervoll ist. Wörle sagte, dass man auf der Ostseite durchaus noch Parkplätze nachbauen könne. Aktuell sind es 42 Parkplätze. Ab wann der Fahrkartenautomat auf die andere Seite Fahrtrichtung Augsburg komme, war eine weitere Frage. Die Antwort: „2021 kommt Go-Ahead und wird einen neuen Automaten anbringen. Bis dahin bleibt der alte Automat dort, wo er ist.“

Ob die Kosten für die Wasserversorgung steigen werden, kann Wörle noch nicht beantworten. Für 2020 wird alles beim Alten bleiben, ab 2021 wird neu berechnet. Tatsache sei jedoch, dass Dinge, die investiert werden, auch umgelegt werden müssen. Eine Kommune dürfe dabei weder verdienen noch Verluste machen. Es liege aktuell eine 400-seitige Studie zur Wasserversorgung vor, anhand derer die einzelnen Schritte zur Sanierung beschlossen werden sollen. Auf die Frage, wann ein Ende der Chlorung in Sicht sei, betonte Wörle, dass man das definitiv nicht sagen könne und schlussendlich das Gesundheitsamt entscheide. Wichtig sei, dass jeder Hausanschluss auf dem aktuellen Stand der Technik sein müsse. Die Stadt besucht derzeit alle Eigentümer, die einen Regenwassernutzungsanschluss haben.

Einem Bürger bereitete es Sorgen, ob man ohne den anonymen Hinweis die Verkeimung im Wasser nicht festgestellt hätte. Wörle gab zur Antwort, dass man routinemäßig bisher 20 Proben im Jahr genommen habe und man bei der nächsten Probenentnahme draufgekommen wäre. Seit der Chlorung habe man 41 Messstellen, die täglich geprüft werden.

Eine weitere Frage war, wann die Defibrillatoren kommen, da man gehört habe, dass die Stadt Gersthofen noch keine Versicherung für die Geräte habe und die Geräte deshalb nicht ausgeliefert werden würden. An der Versicherung werde es, so Wörle, bestimmt nicht scheitern, und die Geräte werden schnellstmöglich ausgeliefert. Angebracht werden die Defis in Hirblingen außen, für jeden zugänglich, am Feuerwehrhaus und am Vereinsstadel.

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