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23.04.2018

Malteser hat in Stockholm viel über Demenz gelernt

MalTa-Einrichtungsleiter Michel Goetze (Mitte hinten) im Kreise aller Absolventen der Silviahemmet-Trainer-Ausbildung auf Schloss Drottningholm.
Bild: Malteser

In der schwedischen Hauptstadt Stockholm hat der Malteser Michel Goetze, Einrichtungsleiter der Tagesbetreuungsstätte MalTa in Neusäß-Steppach, erfolgreich seine Ausbildung in der Arbeitsweise und Philosophie des ganzheitlichen Demenz-Konzepts „Silviahemmet“ abgeschlossen. Für mehrere Tage war er mit weiteren neun Maltesern aus Deutschland nach Stockholm gereist, um dort die Prüfung zum Silviahemmet-Trainer abzulegen.

Die Stiftung Silviahemmet (zu Deutsch: Silvia-Heim), eine Einrichtung der schwedischen Königin Silvia, gilt als international führend auf dem Gebiet der Hilfe für demenziell erkrankte Menschen.

Die Eckpfeiler des ganzheitlichen Silviahemmet-Konzepts im Umgang mit demenziell Erkrankten sind Symptomkontrolle, Teamwork, Unterstützung der Familien und Angehörigen sowie Kommunikation und Beziehungsarbeit. „Indem wir das Konzept und Know-how von Silviahemmet zu uns holen, können wir Demenzkranken und ihren Angehörigen künftig noch besser helfen“, freut sich Michel Goetze. Die Malteser schulen alle ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter, die mit demenziell erkrankten Menschen in Kontakt kommen, nach diesem Konzept. „Als ausgebildeter Trainer bildet Goetze künftig in der Tagesbetreuung MalTa wiederum seine Kollegen aus. Damit gibt der Demenz-Experte seine erworbene Kompetenz in gute Hände weiter“, so Alexander Pereira, Diözesangeschäftsführer der Malteser.

Die Stiftung Silviahemmet wurde 1996 durch die schwedische Königin ins Leben gerufen, um die Versorgung und Begleitung Demenzkranker zu optimieren, das Personal auszubilden sowie die klinische Forschung im Bereich Demenz zu fördern. Ein Anliegen der Stiftung ist zudem, der Öffentlichkeit einen positiven Zugang zur Thematik Demenz zu ermöglich sowie den Angehörigen den Umgang mit den Erkrankten zu erleichtern. (AL)

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