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Partnerstädte

08.11.2017

Zwischen den Städten hat es gefunkt

Beim Besuch des Stadtberger Partnerschaftsvereins in Olbernhau wurden die Amateurfunker für ihre Verbindung zwischen den Städten geehrt. Unser Bild zeigt (von links) Siegfried Tränkner, Ortsvorsitzender Olbernhau, in der Mitte Klaus-Peter Böhmländer, Amateurfunker Stadtbergen, und rechts daneben Wolfgang Reichel, Amateurfunker Olbernhau.
Bild: Gabi Nießner

Stadtberger fahren ins Erzgebirge und nach Litvínov in Tschechien. Amateurfunker werden geehrt

Der Partnerschaftsverein Stadtbergen fuhr mit einer Delegation zur 25-Jahr-Feier in die erzgebirgische Partnerstadt Olbernhau und ins tschechische Litvínov.

Bei der Feier in Olbernhau zur 25-jährigen Verschwisterung mit dem tschechischen Litvínov beschrieb Friedbert Philipp, Partnerschaftsvorsitzender in Olbernhau, die Entwicklung. Unter anderem berichtete er darüber, wie zeitaufwendig und schwierig am Anfang die Anreise nach Litvínov war. Es gab nur sehr wenig offene Grenzübergänge. Heute fährt man in einer halben Stunde nach Litvínov, da seit einiger Zeit ein weiterer Grenzübergang fast direkt bei Olbernhau geöffnet ist. Beide Bürgermeister, Kamila Bláhová aus Litvínov und Heinz-Peter Haustein aus Olbernhau, waren sich einig, dass man bei der Partnerschaft schon einiges erreicht habe. Als Vertreter der Stadt Stadtbergen sprachen Stadtrat Paul Reisbacher und Gabi Nießner, Zweite Vorsitzende des Partnerschaftsvereins, Grußworte. Als weiterer Höhepunkt standen Ehrungen für die seit 25 Jahren bestehende Amateurfunkverbindung zwischen Stadtbergen und Olbernhau auf dem Programm.

Klaus-Peter Böhmländer, Amateurfunker Stadtbergen, überreichte zahlreiche Urkunden und Geschenke an alle Beteiligten, die seit Anfang an die Funkverbindung unterstützen. Siegfried Tränkner, Ortsverbandsvorsitzender Olbernhau, erklärte den Gästen, wie eine Funkverbindung aufgebaut werden kann. Als Beispiel berichtete er, wie im Jahr 2002, als durch das große Hochwasser auch Olbernhau von der Außenwelt abgeschnitten war, mithilfe der Amateurfunkverbindung Kontakt aufgenommen werden konnte. Auch Stadtbergen war dadurch sehr schnell über das Ausmaß der Katastrophe informiert.

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Am Sonntag stand die Einladung nach Litvínov zur 25-Jahr-Feier auf dem Programm. Zuerst erlebten die Stadtberger eine Führung durch das renovierte Schloss Wallenstein und ein Konzert in der Michaelis-Kirche. Der weltberühmte Cellist Jirí Bárta spielte Stücke von Johann Sebastian Bach. Der Festabend fand im Kulturhaus Citadela statt. Nach den Hauptreden von Marie Svacinová, Tomás Dolezal, Litvínovs Bürgermeister bei der Verschwisterung vor 25 Jahren, und der amtierenden Bürgermeisterin Kamila Bláhová folgten die Grußworte der Gäste aus Olbernhau und Stadtbergen. Zum anschließenden Büfett spielte das Pavel-Mach-Trio Evergreens. Erst spät am Abend traten die Gäste die Rückfahrt nach Olbernhau an.

Am Montag hatte Marie Svacinová einen Ausflug nach Klá˘sterec nad Oh˘rí (Klösterle an der Eger) organisiert. Später hieß es in Litvínov wieder Abschied nehmen von den tschechischen Freunden.

Für 2018 ist wieder eine Erwachsenen-Fahrt nach Olbernhau im Advent geplant. Informationen zum Partnerschaftsverein und seinen Fahrten gibt es unter www.pave-stadtbergen.de, an der Rathaus-Infothek oder unter Telefon 0821/24 8164. (AL)

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