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Augsburger Geschichte
24.07.2019

Zerstörte Jakobervorstadt: Erste Kirchweih nach dem Krieg

2019 findet die 71. Nachkriegs-Jakober-Kirchweih statt. 1949 wurde sie neu belebt.
Foto: Sammlung Häußler

Vor 70 Jahren gab es Donner und Blitze zur Eröffnung der Jakober Kirchweih statt Böllerschüssen. Ein Festzelt stand inmitten von Ruinen.

2019 findet die 71. Nachkriegs-Jakober-Kirchweih statt. 1949 wurde sie neu belebt. Davor lagen sechs stille Jakobitage (St. Jakob: 25. Juli) ohne das Traditionsvolksfest der Jakobervorstadt. 1942 hatte die letzte Kriegskirchweih stattgefunden. Schiffschaukeln, Schießbuden und ein paar Verkaufsbuden waren das bescheidene Vergnügungsangebot. Die Brauereien waren 1942 nicht mehr dabei. „Es wird eine Jakober Kirchweih in kriegsbedingtem Rahmen sein“, hieß es in einer Ankündigung. Jede Anspielung auf das beliebte Kirchweihbier und die früher üblichen kulinarischen Schmankerl unterblieb: Die gab es 1942 nicht mehr.

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