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Augsburg

09.09.2019

Der Augsburger Bernd Beigl ist im Fernsehen Dauergast

Bernd Beigl ist am Dienstag in der Show „Renn zur Million... Wenn du kannst!“ zu sehen.
Bild: ProSieben/Julian Essink

Der 52-jährige Augsburger Bernd Beigl rennt in einer neuen TV-Show um eine Million Euro. Am Dienstag ist er im Fernsehen zu sehen. Warum er das macht.

Bernd Beigl ist erneut im Fernsehen zu sehen. In der neuen ProSieben-Sendung „Renn’ zur Million… wenn du kannst!“ geht der Augsburger am Dienstag an seine Grenzen. Dabei erhält er Unterstützung.

Beigl tritt mit seiner Stieftochter Freija Miller, 23, in einem TV-Parcours auf der Hattinger Henrichshütte an. Das Konzept der Sendung ist ein Wettrennen unter freiem Himmel. Der schnellste von allen Teilnehmern kann bis zu einer Million Euro mit nach Hause nehmen. Dabei werden die Kandidaten auch von Profisportlern gejagt und müssen einige Hindernisse bewältigen. Nach jedem Hindernis können sich die Teilnehmer aussuchen, ob sie aussteigen und sich damit das bereits gewonnene Geld sichern oder das Risiko des Verlustes in Kauf nehmen wollen und zum nächsten Hindernis laufen.

Wie sich der Augsburger auf die TV-Show vorbereitet hat

Mit der Bewältigung jedes Hindernisses steigt für einen Einzelteilnehmer der Gewinn um 10.000 Euro. „Wenn man als Team antritt, hat man nach jedem Hindernis auch die Möglichkeit, an seinen Partner zu übergeben,“ erläutert der 52-Jährige. Zu den Verfolgern gehören in der ersten Show Spitzensportler wie Turn-Olympiasieger Fabian Hambüchen, Triathlon-Profi Roman Deisenhofer, Team-Europameisterin im Obstacle Course Racing Carina Bungard sowie die zweifache belgische Landesmeisterin im Skilanglauf Astrid Vliegen und Charles Franzke, Extrem-Hindernisläufer und jüngster deutscher "Getting Tough - The Race"-Sieger.

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Wie Bernd Beigl erzählt, hat er sich zwei Monate mit seiner Stieftochter und seinem Sohn Quirin Beigl auf diesen Wettstreit vorbereitet. Ursprünglich wollten sie zu dritt antreten. Nun wird sein Sohn aufgrund einer Knöchelverstauchung ausscheiden. Aber Beigls Motto ist, positiv zu bleiben und nicht aufzugeben.

Bernd Beigl fuhr mit dem Fahrrad von Kairo nach Kapstadt.
Bild: Silvio Wyszengrad

Er sucht die Herausforderung und findet sie in unterschiedlichen Bereichen. „Für mich zählt schon die Abwechslung und die Vielfältigkeit,“ erklärt er. Seinen abenteuerlichen Lebensstil beschreibt Beigl als eine Form der Selbsterkenntnis. Das Abenteuer suchte der ehemalige Geschäftsführer der Kulturküche unter anderem auf seinem Fahrrad. Vor rund zwei Jahren radelte er vier Monate lang von Kairo nach Kapstadt. Beigl war bereits mehrmals im Fernsehen zu sehen. Nach einer Teilnahme in der Kochshow „Küchenschlacht“ im ZDF und der Quizshow „Gefragt-Gejagt“ im ARD, hat der Multisportler entschieden, dass es nun auch Zeit sei, seine eigentlichen Fähigkeiten zum Einsatz zu bringen.

Bernd Beigl will seine Grenzen ausloten

Dem Augsburger gehe es nicht darum, jemandem etwas beweisen zu müssen. „Ich bin ein gläserner Mensch auf einem Hochseil“, erklärt er. „Ich mache viele Dinge, bei denen man ein bisschen auf dem Hochseil tanzen muss, ohne Absicherung und ohne doppelten Boden.“ Der Reiz dabei sei, sich selbst besser kennenzulernen. „Ich will hin und wieder meine Grenzen austesten und auch anderen Menschen zeigen, dass sie sich einfach etwas trauen sollen.“

Die Sendung „Renn zur Million… Wenn Du kannst!“ ist am Dienstag, 10. September 2019, um 20.15 Uhr auf ProSieben zu sehen.

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