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Jubiläum

21.11.2019

Der millionste Besucher ist eine Schulklasse

Bayerns Kunstminister Bernd Sibler (links) und Museumsdirektor Karl Borromäus Murr begrüßen Manuela Pucci-Schmidt (Mitte) und ihre Schülergruppe als millionsten Besucher des Textilmuseums.
Foto: Silvio Wyszengrad

Textilmuseum hat sich seit seiner Eröffnung 2010 zu einem Anziehungspunkt entwickelt

„Che bello!“ (wie schön) schallt es durch das Staatliche Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim). Kein Wunder, eine Gruppe von 36 Jungen und Mädchen aus Saló am Gardasee war zu Gast. Die Schüler absolvieren momentan mit ihren Deutschlehrern einen einwöchigen Sprachkurs in Augsburg. Am Mittwoch stand nun ein Besuch im tim auf dem Programm. Den werden sie wohl so schnell nicht vergessen, denn Bayerns Kunstminister Bernd Sibler und Museumsdirektor Karl Borromäus Murr nahmen sie feierlich in Empfang – als millionsten tim-Besucher.

Nach der Begrüßung ging es für die Schüler vorbei an den historischen Webstühlen zur modernsten Maschine des Museums. Unter Rattern und Rumpeln webte diese ein Handtuch mit der Aufschrift „1 Million Besucher*innen im tim“. Die Schüler schauten gespannt zu, wie das Handtuch Stück für Stück wuchs. Ein bereits vorbereitetes Exemplar durften die Ehrengäste mit nach Hause nehmen.

Minister Bernd Sibler freute sich, bei der Begrüßung dabei sein zu können: „Ich war schon einige Male hier, das tim ist ein herausragendes Museum, das Jung und Alt begeistert“. Das Erfolgsgeheimnis sieht Murr im Museumskonzept: „Es war von Anfang an als Mitmachmuseum gedacht – nicht nur der Kopf, sondern alle Sinne sollen angesprochen werden“, erklärt Murr.

Dass die Jubiläumsgäste aus Italien kommen, ist angesichts der Verbindung der Augsburger Textilindustrie zu Italien aus der Gastarbeiterzeit ein charmanter Zufall. „Mir war gar nicht klar, wie viel Italien hier in Augsburg steckt – von der Via Claudia bis zu den Gastarbeitern“, sagt Manuela Pucci-Schmidt von der Würzburger Sprachschule, die die Reise organisiert hatte. Sie freue sich schon, im März mit der nächsten Gruppe her zu kommen. (inma)

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