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Gerichtsprozess

14.07.2010

Frau legt Banken mit Pass der toten Mutter herein

Eine 46-Jährige hat den Pass ihrer toten Mutter manipuliert und damit Banken betrogen.
Bild: Bernhard Weizenegger

Mit der Kopie des manipulierten Passes ihrer toten Mutter hat eine 46-Jährige vier Banken aufs Kreuz gelegt. Die Institute fielen auf die Masche herein und räumten ihr Kredite in Höhe von 18.000 Euro ein. Von Peter Richter

Mit der Kopie des manipulierten Passes ihrer toten Mutter hat eine 46-Jährige vier Banken aufs Kreuz gelegt. Vier der Institute fielen auf die Masche "in Mutters Namen" herein und räumten ihr Kredite in Höhe von 18.000 Euro ein.

Die Frau war völlig verschuldet und wegen Untreue bereits vorbestraft. Auch deshalb sahen die Banken den größten Teil des Geldes nie wieder. Ein Schöffengericht unter Vorsitz von Richter Bernhard Höchstötter verurteilte die Frau jetzt wegen Betrugs zu einer Haft von zwei Jahren und vier Monaten.

Die Masche der 46-Jährigen, die unter offener Bewährung stand, war eigentlich recht simpel. Sie klebte in den Pass ihrer verstorbenen Mutter einfach ihr eigenes Bild sowie ein Papperl mit ihrer Adresse und änderte das Geburtsjahr. Das so manipulierte Dokument fotokopierte sie.

Frau legt Banken mit Pass der toten Mutter herein

Vier Institute fielen herein

Um vorzutäuschen, dass sie auch Geld auf einem Konto hat, verfälschte sie überdies Bankauszüge ihrer Mutter. Ausweiskopie und Auszüge legte sie bei insgesamt zehn Banken vor und bat um Eröffnung eines neuen Kontos sowie gleich auch um einen Kredit. Vier der Institute fielen letztlich auf die Manipulationen "in Mutters Namen" herein.

Vor Gericht räumte die 46-Jährige die Betrügereien ein. Ihr Anwalt Felix Dimpfl einigte sich mit der Staatsanwaltschaft bei einer Absprache auf eine Strafe von zwei Jahren und vier Monaten, die auch das Gericht so aussprach. Von Peter Richter

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