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Kommentar

03.05.2013

Mehr Feingefühl wäre nötig

Parken im Prinz-Karl-Viertel

Nicht zuletzt des selbst ernannten Parkplatz-Sheriffs Arthur Schifferer wegen haben private Parkplatzwächter einen zweifelhaften Ruf. Oft gehen sie allzu rabiat und ohne Rücksicht auf die Begleitumstände gegen echte oder vermeintliche Falschparker vor. Angestellt von Unternehmen, die ihre eigenen Firmenparkplätze vor fremdem Zugriff bewahren wollen, wähnen sich die Parkplätzwächter mit allen Rechten ausgestattet. Ganz so ist es aber nicht. Auch Arthur Schifferer bekam das zu spüren. Weil er zu weit ging und Autofahrer mit einer Parkkralle in der Nähe der City-Galerie am Wegfahren hinderte, wurde er schließlich wegen Erpressung und Nötigung zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. In Paris erregte dieser Tage ein Fall Aufsehen, bei dem Parkplatzwächter einen Wagen, in dem ein Baby schlief, abschleppten. Der Fall ging glimpflich aus, das Baby verschlief den Einsatz. Grundsätzlich ist hier mehr Feingefühl vonnöten.

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