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Fronhofkonzerte

20.06.2014

Regionale Talente, internationale Künstler

Sharleen Joynt singt im Juli bei den Fronhof-Konzerten.
Bild: Florian Merdes

Neben Wolfgang Amadeus Mozart steht der Komponisten-Jubilar Richard Strauss im Mittelpunkt des Programms. Eine Umbesetzung wurde für das Festival aber nötig

Neben dem „Stammgast“ Wolfgang Amadé Mozart ist der diesjährige Komponisten-Jubilar Richard Strauss Haupt-Thema der „Konzerte im Fronhof“: So bekannt die beiden Komponisten auch sind, so unerschöpflich ist doch ihr Oeuvre. Gemäß der Tradition findet das Open-Air-Festival am dritten Juli-Wochenende statt. Sie beginnen am Freitagabend mit einer Opern-Gala unter dem Dirigat des künstlerischen Leiters Wilhelm F. Walz. Er dirigiert die beiden Opern „Schauspieldirektor“ (Mozart) und „Ariadne auf Naxos“ (Strauss).

Anders als zu Beginn der Saison angekündigt gibt es unter den Sängern eine Änderung des Besetzungsplans. Die Sopranistin Sophia Christine Brommer, ursprünglich engagiert, erhielt ein Angebot für einen Auftritt bei einem Festival in Kanada, wie Wilhelm F. Walz sagt. Anstatt ihr hat er nun die für den Faust-Preis-nominierte Sopranistin Sharleen Joynt für die Opern-Gala gewonnen. Außerdem ist Jacques Malan als Schauspieldirektor sowie als Erzähler zwischen den Musiknummern zu erleben. Als Solisten sind außerdem auch Katerina Sokolová-Rauer und Gerhard Siegel zu erleben. Das Gala-Programm wird zum Festivalausklang am Sonntagabend wiederholt.

Regionale Talente und internationale Künstler treten am Samstagabend beim Orchesterkonzert gemeinsam auf. Es singen die Augsburger Domsingknaben (Einstudierung Reinhard Kammler), Studierende des Leopold-Mozart-Zentrums in Mozarts „Vesperae solennes de confessore“, Felix Winkler, Solohornist der Augsburger Philharmoniker, ist Solist im anschließenden 1. Hornkonzert von Richard Strauss. Sowohl bei den Gala-Abenden als auch beim Orchesterkonzert spielt traditionell das Orchester SUK-Symphony Prag.

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Ein elfköpfiges Ensemble, das auf „Mountains Eleven“ verweist

Bei der Sonntags-Matinee „Jazz meets Classic“ präsentiert der Vibraphonist Wolfgang Lackerschmid mit Verweis auf Richard Strauss’ „Mountain’s Eleven“ ein elfköpfiges Ensemble aus Jazzern und Volksmusik-Interpreten. Neu im Programm ist „Die Hochzeit auf dem Eiffelturm“ (Text: Jean Cocteau), ein „absurdes Musiktheater für 7 - 97-Jährige“ mit freiem Eintritt bis 15 Jahre, mit Musik der „Group des Six“ und dem hochkarätigen Saxophonquartett „Clair-Obscur“, die im Februar mit den Augsburger Philharmonikern in der Kongresshalle auftraten.

Neu ist auch die Präsentation des Festivals: Mit einem gekonnten Brückenschlag aus bisherigen und neuen Gestaltungselementen soll der Relaunch auch neue Zielgruppen ansprechen.

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