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Kurs

12.07.2018

St. Vinzenz-Hospiz entsendet seine neuesten Helfer

Zehn neue Hospizhelfer hat das St.-Vinzenz-Hospiz in ihren ehrenamtlichen Dienst entsendet: (v. li.) Ellen Mann, Edith Mutz, Tatjana Kruse, Ingrid Gabriele Wegner, Gudrun Theurer (Kursleiterin), Heidi Schäferling-Homann, Christine Sieberth (Geschäftsführerin), Elisabeth Hill, Domkapitular Armin Zürn (Vorstandsvorsitzender), Angela Mutter, Karin Fritsche, Klaus Bayr. Nicht im Bild: Brigitte Eder.
Bild: Plaumann

Im September beginnt der nächste Lehrgang zur Vorbereitung

Zehn neue Hospizhelfer kann der St.-Vinzenz-Hospiz-Verein in seinen Reihen begrüßen. Nachdem sie seit dem Herbst einen Kurs besucht und Praktika absolviert hatten, wurden die Ehrenamtlichen nun in einem feierlichen Gottesdienst von Domkapitular Armin Zürn offiziell für ihren Dienst beauftragt.

In seiner Funktion als erster Vorsitzender des Vereins dankte Domkapitular Armin Zürn den Ehrenamtlichen für ihre Bereitschaft, schwerkranken und sterbenden Menschen Zeit, Kraft und Aufmerksamkeit zu schenken. „Christen ahmen Jesus Christus nach, beim Beten mit den Worten des Vaterunser, beim Tun im Schenken von Zuwendung und Lebensmut“, so Domkapitular Zürn. „Hospizhelferinnen und -helfer machen das in der Begleitung von Sterbenden und deren Angehörigen sehr konkret. Dafür danke ich den neuen Ehrenamtlichen sehr.“

Die Hospizhelferinnen und der Hospizhelfer wurden theoretisch und praktisch intensiv auf ihre ehrenamtliche Aufgabe vorbereitet. „Die Ausbildung zum Hospizhelfer umfasst viele interessante Themenbereiche, wie z. B. den psychologischen Verlauf und die Bewältigung des Sterbeprozesses, die Unterschiedlichkeit der Verarbeitung von Trauer, verbale und nonverbale Kommunikation, Spiritualität in der letzten Lebenszeit oder die häufigsten Krankheitsbilder am Lebensende“, erklärt Gudrun Theurer, die den Kurs im St.-Vinzenz-Hospiz leitet. „Unsere Ehrenamtlichen lernen darüber hinaus auch, achtsam mit sich selber umzugehen. Ziel der gesamten Ausbildungs- und Praktikumszeit ist es, gut vorbereitet und mit innerem Engagement Sterbenden und ihren Angehörigen in der schweren Zeit des Abschieds einfühlsam zur Seite zu stehen.“

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Die neuen Hospizbegleiter sind im Raum Augsburg unterschiedlich im Einsatz – bei Betroffenen zu Hause, in Senioren-, Behinderten- und Pflegeeinrichtungen sowie im stationären Hospiz. Dieses ist derzeit noch in Augsburg-Hochzoll angesiedelt, im Herbst kann die Einrichtung den lang ersehnten Neubau in Oberhausen beziehen.

Der nächste Ausbildungskurs für Hospizhelfer im St.-Vinzenz-Hospiz Augsburg e.V. beginnt Mitte September. Er umfasst neben thematischen Blockeinheiten begleitete Praktika sowie ein Abschlusswochenende. Interessierte können sich telefonisch unter 0821-261650 anmelden und einen Termin zum Aufnahmegespräch vereinbaren. Das Sekretariat ist von 8-12 Uhr besetzt, nachmittags können Kontaktdaten auf dem Anrufbeantworter hinterlassen werden.

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