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05.11.2019

Wenn eine Partei Stimmen verschenkt

Lisa McQueen

Keine Vorgabe bei Zahl der Kandidaten

Die V-Partei setzt 60 Namen auf ihre Stadtratsliste. Damit werden alle zur Verfügung stehenden Plätze besetzt. Nahezu alle Parteien und Gruppierungen schöpfen das Kontingent aus. Die Bürgervereinigung Pro Augsburg belässt es bei 30 Kandidaten. „Die Partei“, die erstmals ins Rennen gehen möchte, hat lediglich elf Stadtratskandidaten. Dies ist möglich, weil es keine Beschränkung gibt, wie viele Personen auf der Liste stehen müssen. Wahlleiter Dieter Roßdeutscher sagt auf Anfrage: „Eine Mindestanzahl sieht das Gesetz nicht vor.“

Lisa McQueen ist Oberbürgermeisterkandidatin für „Die Partei“ und steht auf Platz 8 der Liste. Die Vertreter der Partei haben bereits geäußert, dass ihnen bewusst sei, dass Stimmen „verschenkt“ würden. Dies hängt mit dem Wahlverfahren ab. Jeder Wähler hat bei der Stadtratswahl 60 Stimmen. Er kann Kandidaten unterschiedlicher Parteien wählen.

Darüber hinaus ist es möglich, einem einzelnen Kandidaten bis zu drei Stimmen zu geben. Roßdeutscher erläutert die spezielle Konstellation für die „Die Partei“, die jeden Bewerber auf der Liste bis zu dreimals aufführen könne: „Dies bedeutet, wenn ein Listenkreuz auf ,Die Partei‘ fällt, dass diese maximal elf mal drei, also 33 Stimmen, erhalten kann. Die Partei kann somit nur 33 Stimmen erhalten und ,verschenkt‘ 27 Stimmen.“ (möh)

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