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Jubiläum

27.06.2019

Wo christliche Gemeinschaft gelebt wird

Ursula Knab (links) und Ute Leberle können viel über die Geschichte des Gemeindehauses St. Lukas erzählen. Auf einer Fotocollage sind wichtige Ereignisse zusammengefasst.
Bild: Annette Zoepf

Das Gemeindehaus von St. Lukas in der Firnhaberau besteht seit 25 Jahren. Ehrenamtliche erinnern sich an damals und berichten von den aktuellen Aktivitäten

„Da war’s kalt!“ erinnert sich Ute Leberle, Kirchenpflegerin der evangelisch-lutherischen Gemeinde St. Lukas in der Firnhaberau beim Betrachten eines Fotos vom Spatenstich für das neue Gemeindehaus. Es war im Februar 1993, die Gemeinde stand draußen im Schnee, Pfarrer war damals Heinrich Götz. Jetzt, in diesen sommerlich-warmen Tagen, am kommenden Sonntag, 30. Juni, feiert St. Lukas bei ihrem „Fest unterm Baum“ das 25-jährige Bestehen ihres Gemeindehauses. Am 2. Juli 1994 ist das Gemeindehaus eingeweiht worden. Da bestand die Kirche schon seit gut 50 Jahren, der alte Gemeindesaal war nur ein Raum im hinteren Teil der Kirche und platzte aus allen Nähten.

Wer das Gemeindehaus heute betritt, glaubt kaum, dass hier monatlich Hunderte von Menschen, Jung und Alt, ein- und ausgehen. So gut steht es nach diesen 25 Jahren da. Hell, freundlich und einladend sind die Räume, in die durch die großzügigen Fenster viel Licht fällt. Die wichtigsten Renovierungen – eine Dachsanierung und das Abschleifen der Böden – sind geschehen. „Nur die Wände müssen noch geweißelt werden“, sagt Ursula Knab, Vertrauensfrau der Gemeinde St. Lukas.

Ute Leberle und Ursula Knab engagieren sich schon lange für St. Lukas. Deshalb wissen sie auch, was dieses Gemeindehaus der Gemeinde mit ihren rund 2600 evangelischen Christen bedeutet. „Wir wollten bewusst dieses Haus offen halten“, meint Ute Leberle, „hier solle christliche Gemeinschaft gelebt werden.“ Das geschieht bis heute im großen und kleinen Gemeindesaal und weiteren Gruppenräumen.

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Ein Blick in den Gemeindebrief zeigt auf, wer in diesen Räumen alles zusammenkommt. Da sind die Senioren, die die Seniorennachmittage besuchen; Frauen treffen sich zum Frauenfrühstück, die Chöre zur Probe. Hier wird gemeinsam die Bibel gelesen, für die Adventsbasare gebastelt, die Eltern-Kind-Gruppe hat hier ihren Platz – und regelmäßig wird auch zum gemeinsamen Mittagsmahl geladen. Auffallend ist das großzügige Untergeschoss des Gemeindehauses mit mehreren Räumen, die der Jugend vorbehalten sind. „Wir haben sehr viele Jugendgruppen!“, berichtet Ursula Knab stolz, das sei sicherlich eine Folge der intensiven Konfirmandenarbeit von St. Lukas. Die katholischen Pfadfinder haben hier ihr Domizil, und die altassyrische Gemeinde trifft sich hier nach ihrem monatlichen Gottesdienst in St. Lukas. Die Aufzählung ließe sich noch um eine Reihe weiterer Gruppen ergänzen. Eine ganze Woche sei damals, im Juli 1994, die Einweihung des Gemeindehauses gefeiert worden, erinnert sich Ute Leberle. Jetzt, nach 25 Jahren, wird nur einen Tag lang gefeiert – aber sicherlich ähnlich intensiv und fröhlich.

evangelisch-lutherische Kirchengemeinde St. Lukas in der St..-Lukas-Straße 46 feiert das 25-jährige Bestehen ihres Gemeindehauses beim „Fest unterm Baum“ am Sonntag, 30. Juni. Den Auftakt bildet um 10 Uhr ein Gottesdienst in der Kirche St. Lukas, es schließen sich Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen in und um Kirche und Gemeindehaus an. Für Kinder, Jugendliche und Familien gibt es ein umfangreiches Mitmachprogramm.

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