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Passau

04.08.2020

An der Donau droht die höchste Hochwasser-Warnstufe

Der Wasserpegel an der Donau in Passau steigt. Die Experten des Landesamtes für Umwelt schließen nicht aus, dass er bis zum Mittwoch auf der höchsten Meldestufe liegen kann.
Bild: Armin Weigel, dpa (Archivbild)

Der Wasserpegel an der Donau in Passau steigt. Aktuell herrscht dort die erste Warnstufe laut dem Hochwassernachrichtendienst. Und die Regenfälle halten an.

Wegen der anhaltenden Regenfälle rechnet der bayerische Hochwassernachrichtendienst (HND) mit weiteren Überschwemmungen im Freistaat. Im niederbayerischen Passau wurde am Dienstag an der Donau die erste Warnstufe erreicht. Die Experten des Landesamtes für Umwelt schließen nicht aus, dass bis zum Mittwochfrüh der Pegelstand dort im Bereich der höchsten Meldestufe, der Stufe vier, liegen kann.

Der Inn-Zufluss sorge in der Dreiflüssestadt für einen starken Anstieg, hieß es. In den vergangenen Tagen lag die Donau in Passau stabil unter fünf Metern, am Mittwoch wird der Pegel dann vermutlich mehr als acht Meter anzeigen.

Anhaltender Regen: Ganz Südbayern ist von Überflutungen betroffen

Die Niederschläge sorgten am Dienstag im gesamten Süden Bayerns für Überflutungen. Besonders der Inn war davon betroffen. Am Nebenfluss Mangfall wurde sogar bereits am Dienstagvormittag bei Feldolling im Landkreis Rosenheim die Warnstufe vier erreicht. 

An der Donau droht die höchste Hochwasser-Warnstufe

Bei der höchsten Meldestufe sind der Definition zufolge bebaute Gebiete in größerem Umfang überflutet oder der Einsatz der Wasser- oder Dammwehr in großem Umfang erforderlich. Ab Mittwoch könnten sich dem HND zufolge die Hochwasserwellen überall wieder abbauen. (dpa)

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