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"Wetterleuchten": Kommissar Kluftinger bald mit eigenem Stück im Theater zu sehen

"Wetterleuchten"

Kommissar Kluftinger bald mit eigenem Stück im Theater zu sehen

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    Das Autorenduo Michael Kobr (rechts) und Volker Klüpfel haben ein eigenes Kluftinger-Theaterstück geschrieben.
    Das Autorenduo Michael Kobr (rechts) und Volker Klüpfel haben ein eigenes Kluftinger-Theaterstück geschrieben. Foto: Finepic Helmut Henkensiefken (Archiv)

    Der erste Versuch, vor fünf Jahren mit "Rauhnacht" einen Kluftinger-Krimi auf die Bühne des Landestheaters Schwaben (LTS) zu bringen, stieß auf recht geteiltes Echo - war aber ein großer finanzieller Erfolg. Nun kehrt der Allgäuer Kult-Komissar auf die Theater-Bühne zurück. "Wetterleuchten" heißt das Stück, das die beiden Autoren Michael Kobr und Volker Klüpfel diesmal exklusiv für die Bühne geschrieben haben. Die Premiere findet am 25. September in Memmingen statt. Jockel Tschiersch - der Kommissar Hefele in den Kluftiger-Filmen - wird die Hauptrolle als "Klufti" spielen.

    Das sind die Kluftinger-Romane

    "Milchgeld" (2003): Kluftinger und seine Kollegen müssen den Mord an einem Molkerei-Manager aufklären und kommen dabei einem Wirtschaftsverbrechen auf die Spur.

    "Erntedank" (2004): Eine seltsam drapierte Leiche gibt den Ermittlern Rätsel auf. Um den Mörder zu finden, müssen die Polizisten in die Allgäuer Sagenwelt eintauchen.

    "Seegrund" (2006): Ein schwer verletzter Taucher wird am Ufer eines Bergsees gefunden. Es gibt zahlreiche Spuren und Verdächtige, bis Kluftinger die Zusammenhänge aufdeckt.

    "Laienspiel" (2008): Ein Terrorist soll sich ins Allgäu geflüchtet haben. Kluftinger soll ihn finden, hat aber wenig Zeit, da er mit den Proben für eine Freilicht-Theateraufführung beschäftigt ist.

    "Rauhnacht" (2009): Kluftinger ist mit Ehefrau und dem Nachbarsehepaar in einem Berghotel. Ein Gast wird ermordet, während das Hotel in einem Schneesturm von der Welt abgeschnitten ist.

    "Schutzpatron" (2011): Kluftinger gehört einer Arbeitsgruppe an, die die Sicherheit eines Schatzes auf dem Weg ins Museum organisieren soll. Und er muss den Mord an einer alten Frau aufklären.

    "Herzblut" (2013): Mehreren Mordopfern wird das Herz herausgeschnitten, und ein Ende der Mordserie ist nicht in Sicht. Kluftinger ermittelt trotz Angst vor einem Herzinfarkt.

    "Grimmbart" (2014): Kluftinger muss den Tod einer Schlossbesitzerin und den Diebstahl eines Gemäldes aufklären, während die Hochzeit seines Sohnes ansteht.

    In "Wetterleuchten" ermittelt Kluftinger wie schon im letzten Roman "Grimmbart" in einem düsteren Umfeld. Der Kommissar wird jäh aus dem gemeinsamen Exerzitien-Wochenende mit Intimfeind Doktor Langhammer gerissen: Im Glockenturm der Ottobeurer Basilika wird die Leiche eines schwarz gewandeten Mönchs gefunden. Ist der Tod des Paters, der mit verrenkten Gliedern am Boden liegt, lediglich ein Unglück? Oder versteckt sich unter seinen Mitbrüdern ein Mörder? Erneut steckt "Klufti" mitten in einem verzwickten Fall. AZ

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