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Preisrückgang

26.11.2014

Ministerium: Die Milchpreise fallen weiter

Bild: Daniel Karmann/Archiv (dpa)

In den kommenden Monaten wird sich der Preisrutsch bei der Milch nach Angaben des Agrarministeriums noch beschleunigen. Dafür gibt es verschiedene Ursachen.

Der Preisrutsch bei der Milch wird sich nach Einschätzung des Agrarministeriums in den kommenden Monaten noch beschleunigen. Für Anfang 2015 werde mit einem weiteren deutlichen Preisrückgang gerechnet, erklärte eine Ministeriumsvertreterin am Mittwoch im Agrarausschuss des Landtags. Die Talsohle werde nach einer Prognose von Experten Ende des zweiten Quartals erreicht sein.

Im Oktober erhielten die Milchbauern nur noch 36 Cent pro Kilogramm Milch. Im ersten Halbjahr waren es im Schnitt noch 40 Cent gewesen. Ursachen für die sinkenden Preise sind laut Ministerium das Überangebot am Milch, die weltweit hohen Lagerbestände und der russische Importstopp für Milchprodukte aus der Europäischen Union.

Bayern ist der wichtigste Milchproduzent in Deutschland

Bayern ist mit rund 34.000 Milchbauern der wichtigste Milchproduzent in Deutschland. Rund ein Viertel der Milchmenge kommt von hier.

Die Opposition rief die CSU-Staatsregierung auf, bayerische Bauern besser zu schützen. Nach dem Wegfall der europaweiten Milchquote im kommenden Jahr müsse man ein "ein neues Instrument zur Regulierung finden", sagte  SPD-Agrarexperte Horst Arnold. dpa/lby

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